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Kurier
 Kreis-Ausgabe
14.01.2017








27.08.15 | 17:02
Foto-Galerie: RAH-Festival in Recklinghausen
Hier geht´s zur Bilder-Galerie vom RAH-Festi...

17.02.15 | 11:23
Rosenmontagsumzug 2015 in RE
Eine Bildergalerie zum Rosenmontag in Recklinghaus...

02.10.14 | 14:57
Bildergalerie: Lene Gercke zu Besuch im Palais Ves
Lene Gercke zu Besuch im Palais Vest Recklinghause...

19.09.14 | 11:35
Eröffnung Palais Vest
Hier gibt es eine kleine Bildergalerie von der Er&...



 


Wer muss streuen?
WETTER. Der Winter ist da – und er wird uns noch ein paar Wochen beschäftigen. Doch während Schnee zwar die Kinder erfreut, sorgt er auf Straßen und Wegen für gefährliche Glätte. Doch wer muss dafür sorgen, dass der Schnee geräumt und die Wege gestreut werden? Wir klären auf. Was muss geräumt werden? Hausbesitzer müssen dafür Sorge tragen, dass alle an ihr Grundstück angrenzenden Gehwege wie auch Wege auf dem Grundstück gefahrfrei begehbar sind. Dabei sollte grundsätzlich ein Streifen zwischen 1,00 und 1,20 Metern Breite schneeund eisfrei sein. Wie häufig und bis wann muss ich reinigen und streuen? Die Vorgaben, wann geräumt werden muss, bestimmen die Kommunen in den Ortssatzungen: Meist ist hier festgelegt, dass der Gehweg von 7 bis 20 Uhr passierbar sein muss, an Sonn- und Feiertagen ab 9 Uhr. Damit ist das Schneeräumen nichts für Langschläfer. Bei starkem Schneefall muss mehrmals täglich geräumt werden – bei Eisregen können stündliche Streuungen anfallen.   MEHR...

Kurier-Top-Themen der Woche




Familienanschluss
auf Zeit

Las Vegas
in Essen

Neues Fahrzeug
für die Höhenretter


K-Frage und Doppelschlag

BUNDESLIGA. Der Countdown läuft, die Trainingslager unter spanischer Sonne sind beendet, die Fußballer von Borussia Dortmund des FC Schalke 04 frieren wieder in Deutschland anstatt sich im sonnigen Süden auf die Saison vorzubereiten. Das Trainingscamp des BVB gleich ein wenig einem Selbstfindungs-Trip. Denn irgendwie schien es so, als seien die Borussen ziemlich stark mit sich selbst beschäftigt und mit Interna, die mit der unmittelbaren sportlichen Leistung nur indirekt zu tun haben. Beispiel K-Frage: Trainer Thomas Tuchel reagierte fast schon genervt auf die sich ständig wiederholenden Fragen, wer denn nun als Kapitän den BVB ins Fußball- Jahr 2017 führen soll. Diskutiert wird über den bisherigen Amtsinhaber Marcel Schmelzer und über Marco Reus. Tuchel will sich erst zum Pflichtspiel-Start dazu äußern. Ob er so lange durchhält? Beispiel T-Frage: Auch eine Aussage Thomas Tuchels, dass er in der Rückrunde ein denkbar schlechter Verhandlungspartner sei, sorgte für Aufsehen. Dabei hatte Tuchel eigentlich nur durchblicken lassen, dass er sich voll und ganz auf die zweite Saisonhälfte mit dem BVB konzentrieren will anstatt mit den BVB-Bossen über seine eigenen Zukunft reden zu wollen. Noch sollten beide Seiten die Situation rund um Thomas Tuchel gelassen sehen: Der Vertrag des Trainers läuft ohnehin noch bis 2018.   Mehr... 

Weltweit Bester unter 8.700

WIRTSCHAFT. Gerade mal zwei Minuten vor der Preisverleihung habe er von der Auszeichnung erfahren, erinnert sich Marc Darmas. „Das war natürlich eine gewaltige Überraschung und eine große Freude“, so der Geschäftsführer der Automobile Darmas GmbH weiter. Das Unternehmen mit insgesamt acht Standorten im Kreis Recklinghausen, in Herne und Bochum ist jetzt im australischenSydney von der Hyundai Motor Company zum weltweit besten Vertragshändler 2016 des koreanischen Automobilherstellers gekürt worden – und hat damit rund 8.700 Händler hinter sich gelassen.
Ausschlaggebend für die Auszeichnung sind die drei Kategorien Kundenzufriedenheit, Management und verkaufte Fahrzeuge. „In allen drei Segmenten konnten wir uns durchsetzen“, erklärt Darmas stolz, der aktuell rund 160 Mitarbeiter beschäftigt.
So wird die Kundenzufriedenheit – die sowohl die Beratung und den Service beim Verkauf als auch die nachträglich Betreuung beinhaltet – regelmäßig von Hyundai anhand eines rund 100 Punkte umfassenden Fragebogens erhoben. Ebenfalls vom Automobilkonzern wird das Management bewertet – unter anderem anhand von der Entwicklung des Autohauses und dessen Infrastruktur. Und mit insgesamt über 6.000 verkauften Fahrzeugen im Jahr, davon 3.000 Hyundai-Neufahrzeuge, konnte sich die Automobile Darmas Gruppe auch in der Kategorie Neufahrzeuge-Verkauf an die Spitze aller Hyundai-Vertragshändler weltweit setzen. Neben Hyundai führt Darmas als Vertragshändler auch die Marke Opel.
Für das Unternehmen, das seit 2005 tätig ist, war es nicht die erste Auszeichnung dieser Art. „Wir wurden bereits mehrfach zum besten Hyundai-Vertragshändler Europas gewählt“, erklärt Marc Darmas, „zuletzt 2014 im türkischen Istanbul.“
Doch auf seinen Lorbeeren ausruhen wolle man sich bei Darmas nicht. „Wir sind weiter auf Expansionskurs“, berichtet der Geschäftsführer. So hat das Unternehmen bereits ein Autohaus in Dinslaken übernommen. Dieses wird aktuell modernisiert und nach neuesten Vorgaben von Hyundai umgebaut. Anfang kommenden Jahres wolle man dann hier Eröffnung feiern. / Foto: NBM

„Chancengleichheit bedeutet Wahlfreiheit“
BERUF. Seit 1991 engagiert sich die Gleichstellungsstelle des Kreises Recklinghausen für die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege und die Chancengleichheit aller Beschäftigten. Jetzt feierten die Gleichstellungsbeauftragten mit rund 80 Gästen im Kreishaus ihr 25-jähriges Jubiläum – und nutzten den Zeitpunkt, um Bilanz zu ziehen, Erfolge zu feiern und einen Blick auf zukünftige Herausforderungen zu werfen.
„Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ – so steht es seit 1949 im Deutschen Grundgesetz. Dennoch dauerte es mehrere Jahrzehnte, bis die Kreisverwaltung Recklinghausen im Jahr 1991 die erste Koordinatorin für Gleichstellung einstellte. Zum 25-jährigen Jubiläum gaben die Gleichstellungsbeauftragten mit einem bunten Programm Einblick in ihre Arbeit. Und zeigten, dass die Themen Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege im Hinblick auf die Chancengleichheit der Geschlechter auch heute noch zahlreiche Herausforderungen bieten.
„Chancengleichheit bedeutet für uns Wahlfreiheit“, sagen Claudia Stermer und Anke Kunz-Rohlf. Sie teilen sich seit vier Jahren die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten nach dem Jobsharing-Modell. „Alle Beschäftigten sollen die Möglichkeit haben, sich frei zu entscheiden, welchen Weg sie beruflich und privat gehen möchten – egal ob Männer oder Frauen.“ Unterstützt und vertreten werden Claudia Stermer und Anke Kunz-Rohlf von Angelika Heilmann, die unter anderem als Koordinatorin für das Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ Ansprechpartnerin für alle Beschäftigten der Kreisverwaltung ist.
Vieles haben die insgesamt fünf Gleichstellungsbeauftragten, die in den vergangenen 25 Jahren in der Kreisverwaltung tätig waren, bereits erreicht. Dazu gehört die Umsetzung des ersten Landesgleichstellungsgesetzes von 1999: „Damals hatten wir null Prozent Frauen in der obersten Führungsebene, heute sind es schon rund 30 Prozent“, sagt Anke Kunz-Rohlf. „Am 30. November wurde das Gesetz zur Neuregelung des Gleichstellungsrechts in NRW verabschiedet. Die Inhalte dieses Gesetzes unterstützen uns zukünftig noch intensiver, unsere Ziele zu erreichen. Wir bieten aber bereits jetzt viele Maßnahmen, um die Karrierechancen von Frauen noch besser zu fördern.“ Zu den weiteren Erfolgen zählt auch die Einführung der Telearbeit, die nach positiver Resonanz nun weiter ausgebaut wird.
Als Referentin war die Autorin und Unternehmensberaterin Anke Domscheit-Berg zu Gast. In ihrem Vortrag „Ein bisschen gleich ist nicht genug“ lieferte sie eindrucksvolle Fakten zur Gleichstellung und regte dazu an, Gegenargumente sowie Geschlechterstereotype kritisch zu hinterfragen und auszuräumen. „Noch immer gibt es in Vorständen großer Unternehmen nur einen Frauenanteil von sechs Prozent und beim Bruttostundenlohn einen Unterschied von 22 Prozent. Zu sagen, Gleichstellung wäre heute kein Thema mehr, ist also schlichtweg falsch.“
Genug Herausforderungen also für die nächsten 25 Jahre. Und es kommen neue hinzu: „Im Moment sehen wir neben jeder extremistischen und fundamentalistischen Einstellung auch den gesamtgesellschaftlichen Rechtsruck mit Sorge“, sagt Claudia Stermer. „All das ist auch für die Rolle der Frau von großer Bedeutung. Hier gilt es, jeder negativen Entwicklung entschieden entgegen zu treten, das Erkämpfte zu bewahren und Neues zu fördern.“/ Foto: Kreis RE
  
Gutes Ende einer unendlichen Geschichte
VERKEHR. Eine gute Nachricht für Anwohner, Pendler sowie Wirtschaft im Kreis und ein wichtiger Schritt in Richtung newPark: Das lange erwartete Planfeststellungsverfahren für die Ortsumgehung von Waltrop soll jetzt eingeleitet werden. Das teilte NRW-Verkehrsminister Michael Groschek nun Landrat Cay Süberkrüb, Waltrops Bürgermeisterin Nicole Moenikes und Dattelns Bürgermeister André Dora in Düsseldorf mit.
Durch die neue zwölf Kilometer lange und rund 100 Millionen Euro teure Umgehung zwischen dem Kreuz Dortmund-Nordwest und Olfen sollen die Ortsdurchfahrten in Waltrop und Datteln deutlich entlastet werden. Die B474n ist zudem die von der Region so dringend benötigte leistungsfähige Erschließungsstraße für das geplante Industriegebiet newPark.
Die Planung und Abstimmung vor Ort rund um die B474n waren zeitaufwendig und umstritten. Der Landschaftsraum, durch den die neue Straße verlaufen soll, ist sensibel. Für den geplanten Bau der Straße sind zahlreiche Ausgleichsmaßnahmen vorgesehen. „Nach vielen Jahren des Stillstands sind wir nun einen entscheidenden Schritt weiter: Durch die neue Ortsumgehung könnte künftig viel Verkehr aus den Städten herausgehalten werden“, erklärt Groschek. „Wenn alles gut läuft, können hier in drei Jahren endlich die Bagger rollen und eine scheinbar unendliche Geschichte findet dann doch ein gutes Ende.“
Die Realisierung der B474n ist auch ein Meilenstein für den newPark. „Nachdem wir als Kreis Recklinghausen im zurückliegenden Jahr das Areal gekauft haben, kommen wir nun in Sachen newPark Schritt für Schritt weiter“, sagt Landrat Cay Süberkrüb und freut sich über die Zusage aus Düsseldorf.
Die nördlich anschließende Ortsumgehung von Datteln ist schon weiter fortgeschritten: Für diese Maßnahme liegt bereits ein Planfeststellungsbeschluss vor, der allerdings beklagt wird.
Dattelns Bürgermeister André Dora hofft, dass die erforderliche Gerichtsverhandlung vor dem Oberverwaltungsgericht möglichst schnell anberaumt wird, damit die Bürgerinnen und Bürger, die an der Ortsdurchfahrt von Datteln wohnen, entlastet werden. / Foto: Leonie Molls, MBWSV