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vom 28.05.2016
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27.08.15 | 17:02
Foto-Galerie: RAH-Festival in Recklinghausen
Hier geht´s zur Bilder-Galerie vom RAH-Festi...

17.02.15 | 11:23
Rosenmontagsumzug 2015 in RE
Eine Bildergalerie zum Rosenmontag in Recklinghaus...

02.10.14 | 14:57
Bildergalerie: Lene Gercke zu Besuch im Palais Ves
Lene Gercke zu Besuch im Palais Vest Recklinghause...

19.09.14 | 11:35
Eröffnung Palais Vest
Hier gibt es eine kleine Bildergalerie von der Er&...



 


„Beim Tanzen kann ich zeigen, wer ich bin“
KULTUR. Tanzen? „Tanzen ist mein Leben!“, erklärt sie mit einem Leuchten in den Augen. Schon als Kind – damals in Ohio – habe Bridget Breiner Tänzerin werden wollen. „Möchte nicht jedes kleine Mädchen Ballerina werden?“, fragt sie noch und lächelt. Vielleicht, doch sie ist es tatsächlich geworden – sehr erfolgreich sogar.
Seit 1992 lebt und arbeitet die heute 42-Jährige in Deutschland: Zunächst in München, später als erste Solistin in Stuttgart, heute als Ballettdirektorin am Gelsenkirchener Musiktheater im Revier (MiR), wo sie für ihre Choreografien bereits zweifach mit dem Theaterpreis „Faust“ ausgezeichnet worden ist. Am 4. Juni feiert nun ihr neuestes Werk „Prosperos Insel“ bei den Ruhrfestspielen Premiere. Mit dem Kurier zum Sonntag spricht die Ballerina über Heimat und den schweren Schritt in die Fremde, die Liebe zum Tanz und die Schwierigkeiten, ein Theaterstück ins Ballett zu übersetzen. Mehr...

Kurier-Top-Themen der Woche




„Stromfressern“
auf die Schliche kommen

Teilnehmerrekord
beim AOK-Firmenlauf

Das Büdchen
wird zur Bühne


Warten auf Weinzierl
BUNDESLIGA. Jetzt ist die Saison wirklich vorbei: Das einzige Spiel, das jetzt noch ansteht, ist das Champions-League-Finale am heutigen Samstag – aber damit haben die deutschen Mannschaften bekanntlich nichts zu tun. Für den BVB endete die eigentlich gute Saison mit einer Niederlage im Pokalfinale gegen den FC Bayern.
120 Minuten schafften es die Borussen, den Münchenern ein ebenbürtiger Gegner zu sein und das 0:0 zu halten. Dann musste das Elfmeterschießen entscheiden – und da zeigten die Dortmunder Nerven. Folgerichtig beschloss der BVB eine Spielzeit, in der er über weite Strecken sehr erfolgreichen Fußball gespielt hat, dann doch ohne Titel: In Meisterschaft und Pokal scheiterte man an den Bayern, in der Europa League war in Liverpool Endstation.
Trainer Thomas Tuchel ging nach dem Spiel mit sich selbst hart ins Gericht: Das Elfmeterschießen, so der Trainer, habe er nicht genug durchgeplant: „Ich hätte andere bestimmen sollen“, so Tuchel. „Ich hätte nicht zulassen dürfen, dass Bender und Sokratis schießen.“
Kritik vom Trainer gab es aber auch an Mats Hummels, der sich beim Spiel gegen seinen neuen Verein in der 78. Minute mit Krämpfen hatte auswechseln lassen. Schon vorher habe er keine gute Leistung geboten, befand Tuchel: „Er kann es besser.“ Inzwischen stellte sich heraus: Hummels hatte im Spiel einen kleinen Muskelfaserriss erlitten und muss einige Tage pausieren – ein Einsatz bei der EM sei aber nicht gefährdet, so Bundestrainer Joachim Löw.
Auf Schalke scheint in Sachen Trainer alles klar zu sein: Mehr....

Dicke Bretter in der Bildungspolitik gebohrt
WIRTSCHAFT. Für Unternehmen wird es immer schwieriger, gute Mitarbeiter zu finden. Fast jedes zweite Unternehmen sieht nach einer Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen die eigene Zukunft durch einen Mangel an qualifiziertem Personal gefährdet. Dass diese Einschätzung der Unternehmen nicht unbegründet ist, verdeutlichte IHK-Präsident Dr. Benedikt Hüffer anhand aktueller Berechnungen des IHK-Fachkräftemonitors. „Schon im nächsten Jahr fehlen den Unternehmen in Nord-Westfalen fast 30.000 Fachkräfte“, sagte Hüffer. Ab 2020 sind es über 40.000, 2030 dann rund 69.000.
Angesichts dieser Entwicklung verstärkt die IHK ihre Bemühungen, die Unternehmen bei der Fachkräftesicherung zu unterstützen. Zumal die Brisanz der Prognose darin liegt, „dass 90 Prozent der Fachkräfte, die fehlen, beruflich qualifizierte Mitarbeiter sind“, machte der IHK-Präsident deutlich: „Also Menschen mit einer betrieblichen Ausbildung oder Weiterbildung etwa zum Industriemeister.“ Ohne diese zentralen Know-how-Träger sei es für viele Unternehmen schwierig, im Wettbewerb zu bestehen.
„Klar ist, Fachkräftesicherung beginnt mit der Ausbildung im eigenen Unternehmen“, betonte Hüffer. Allerdings habe im vergangenen Jahr bereits jeder vierte Ausbildungsbetrieb Schwierigkeiten gehabt, seine Ausbildungsplätze zu besetzen. „Deshalb ist es ein gutes Ergebnis, dass die Unternehmen im vergangenen Jahr mit über 9.750 neuen Ausbildungsverträgen genauso viele Ausbildungsplätze besetzt haben wie im Jahr davor.“ Angesichts sinkender Schulabgängerzahlen und gleichzeitig anhaltendem Ansturm auf die Hochschulen wirbt die IHK seit fünf Jahren verstärkt bei Abiturienten für eine betriebliche Ausbildung. „Schock deine Eltern. Mach erstmal ’ne Lehre!“, heißt der Slogan. Jetzt haben 51 Prozent der Auszubildenden in Nord-Westfalen Abitur oder Fachabitur. 2010 waren es in den IHK-Betrieben noch 42 Prozent. Inzwischen laufen auch auf Bundesebene und unter Beteiligung der IHKs auf Landesebene Kampagnen, die für die berufliche Bildung als Alternative zum Hochschulstudium werben.
„In den vergangenen Jahren haben wir dabei geholfen, dicke Bretter in der Bildungspolitik zu bohren“, sagte Hüffer. Die Botschaft von der Gleichwertigkeit beruflicher und akademischer Bildung sei jetzt ganz oben angekommen, ist er sich nach entsprechenden Äußerungen der Bundesbildungsministerin und dem gerade erschienenen Berufsbildungsbericht der Bundesregierung sicher. Abschlüsse der beruflichen Weiterbildung wie Fachwirte oder Industriemeister stehen nach dem Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) mittlerweile auf der gleichen Ebene wie ein Hochschulabschluss als Bachelor. Mehr noch: Die IHK-Abschlüsse für Betriebswirte, Berufspädagogen und Wirtschaftsinformatiker sind seit Ende März gleichwertig mit einem Master an einer Hochschule oder Universität. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stuft diese IHK-Abschlüsse jetzt auf der gleichen Stufe ein wie einen Master-Abschluss. „IHK-Betriebswirte erfahren durch die Gleichstellung mit dem Master die Anerkennung, die ihnen zusteht“, freut sich Hüffer.
Flankierend zur Werbung entsendet die IHK seit 2015 Ausbildungsbotschafter in die Schulen – Auszubildende, die mit den Schülern „auf Augenhöhe“ über ihre Berufe sprechen. Über 300 dieser Botschafter sind im Einsatz. Der IHK-Präsident betonte die Breitenwirkung des Projekts, das aber nicht das einzige sei. Für frühzeitige Kontakte zwischen Schulen und Unternehmen sorgt das IHK-Projekt Partnerschaft Schule-Betrieb. Mehr als 350 Kooperationsvereinbarungen wurden hier bereits geschlossen. Mehr als 300 Unternehmen hat die IHK für die Berufsfelderkundung im Rahmen des Programms der Landesregierung „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) gewonnen.
Außerdem unterstützt die IHK die Vermittlung von Flüchtlingen in Ausbildungsbetriebe, informiert die Betriebe über rechtliche Bedingungen und bringt Unternehmen mit den richtigen Ansprechpartnern und Netzwerken zusammen. / Foto: IHK Nord Westfalen

Am nagelneuen Hyundai können die Azubis viel lernen
Dieses großzügige Angebot war bei der KFZ Innung-Vest sehr willkommen und wurde mit Begeisterung in die Tat umgesetzt: Die Automobile Darmas GmbH, nach eigenen Angaben größter Hyundai-Händler in Deutschland mit insgesamt acht Standorten, stellt dem Schulungszentrum in Marl kostenlos einen Pkw im Wert von 9 000 Euro zur Verfügung, an dem rund 680 Azubis in ihren Lehrjahren, aber auch angehende Meister lernen und üben können. Dabei werden natürlich auch die Lernobjekte im Laufe der Jahre irgendwann „kaputtrepariert“, so dass nun nagelneuer Nachschub höchst willkommen ist. Bei der Übergabe des neuesten Modells des Hyundai I10 freuten sich (von links): Uwe Bresser, Peter Ott und Thomas Kleinmann vom Ausbilderteam, Friederike Tanzeglock (Geschäftsführerin der KFZ-Innung-Vest), Christian Horstmann (Leiter der Ausbildungswerkstatt), Sascha Ackermann (Serviceleiter Darmas) und Christian Rachner (Geschäftsleiter Darmas).  —Foto:  Dirk Greisler

Zusteller gesucht

AUFRUF. Allwöchentlich liefert Ihnen der Kurier zum Sonntag aktuelle Nachrichten aus dem Kreis und seinen Städten – natürlich kostenlos und direkt zu Ihnen nach Hause. Dafür, dass jeden Samstag alle 176.000 Exemplare pünktlich bei Ihnen, unseren Leserinnen und Lesern, ankommen, sorgen die Zusteller der VEST Logistik GmbH & Co. KG.
Christiane Lang ist seit 2013 mit Begeisterung im Team: „Mir macht die Arbeit großen Spaß“, erklärt die engagierte Frau freudestrahlend. „Zeitungen zu verteilen hält fit und man ist viel draußen in der Natur unterwegs.“ Die Verteilung selbst sei gar nicht schwierig. „Ich bin mein Gebiet zuvor abgefahren, um mir einen Überblick zu verschaffen und die beste Route zurechtzulegen – das erspart Umwege“, hat Lang auch noch einen Tipp parat.
Auch Sie haben die Möglichkeit, ein Teil dieses Teams zu werden und in Recklinghausen, Marl, Herten, Oer-Erkenschwick, Datteln und Waltrop als Zustellerin oder Zusteller zu arbeiten. Die Voraussetzungen sind, dass Sie mindestens 15 Jahre alt und zuverlässig sind.
Ausführliche Informationen aus erster Hand gibt es am 18. April bei einem Bewerbernachmittag. Von 14 bis 18 Uhr ist dann die VEST Logistik GmbH & Co. KG mit einem Stand an der Breite Straße 4 (vor dem RZ-Ticketcenter) in der Recklinghäuser Altstadt vertreten. Interessenten können hier vorbeischauen und sich unverbindlich informieren oder natürlich auch sofort vor Ort eine Bewerbung einreichen. Dazu sind lediglich Angaben zu Name, Adresse, Wohnort und Telefonnummer nötig.
Sie können nicht zum Bewerbernachmittag kommen? Auch kein Problem! Jederzeit ist selbstverständlich eine Bewerbung per Post oder E-Mail möglich. Diese kann gerichtet werden an VEST Logistik GmbH & Co. KG, Kaiserwall 28, 45657 Recklinghausen oder per E-Mail an info@vest-logistik.de. Weitere Informationen unter ( (02361) 40 646 15, montags bis freitags: 9 bis 18 Uhr. / Foto: NBM
Erlebnisbad muss repariert werden / Verbesserungen in Planung
OER-ERKENSCHWICK. Wer in den kommenden Tagen das Maritimo besuchen möchte, der wird vor einem gesperrten Erlebnisbad-Becken stehen. Grund dafür sind Schäden an den Beckenköpfen. Wie lange die Sperrung dauert, hängt von der Dauer der Reparatur ab. In einer Sondersitzung des Stadtrates soll die Ratsfraktion über eine Sanierung der Vielzahl von Baumängeln und möglicherweise auch über eine deutliche Verbesserung der fast zwölf Jahre alten Einrichtung beraten und beschlossen werden. Das Sportbecken und das Lernbecken für Kinder ist aber weiterhin geöffnet. Wegen des reduzierten Angebots werden auch die Eintrittspreise reduziert. Jugendliche bis 15 Jahre zahlen zwei Euro, Erwachsene drei Euro. Tagesbetrieb: Öffnungszeiten jeden Tag von 9 bis 19 Uhr. Frühschwimmen Mo, Mi und Fr von 6.30 bis 8.30 Uhr, Spätschwimmen Mo, Mi und Fr von 19.30 bis 21.30 Uhr. Die Sauna- und Wellnesslandschaft bleiben ebenfalls normal geöffnet. Damit der geplante „Badetag“ jetzt nicht komplett ins Wasser fällt, der kann an der Verlosung des Kurier zum Sonntag teilnehmen. Verlost werden fünf Mal eine Tageskarte für das Sauna-Wellness-Resort im Wert von je 33 Euro. Einfach eine E-Mail an verlosungen@kurier-zum-sonntag.de senden. Betreff: „Maritimo-Saunaerlebnis“. Einsendeschluss ist Donnerstag, 3. März 2016. Bitte Telefonnummer nicht vergessen, da die Gewinner telefonisch informiert werden. —Foto: Maritimo-Monte Mare

„Eine der letzten großen Flächenentwicklungen“
HILLERHEIDE. Pferderennen werden auf der ehemaligen Recklinghäuser Trabrennbahn schon lange nicht mehr ausgetragen. Seit Jahren liegt das 39 Hektar große Areal an der Blitzkuhlenstraße brach. Doch jetzt soll der Verfall ein Ende haben, will die Stadt gemeinsam mit Bürgern entscheiden, wie das Gelände zukünftig genutzt werden soll. Laut Bürgermeister Christoph Tesche, „eine der letzten wirklich großen Flächenentwicklungen im Stadtgebiet“.
Im ersten Halbjahr 2016 haben Bürgerinnen und Bürger zahlreiche Möglichkeiten, sich an der Entwicklung eines Konzeptes für das Gelände zu beteiligen: Sie können mit Experten unterschiedlicher Fachrichtungen darüber diskutieren, welche Nutzungsvarianten des Areals denkbar und möglich sind und in welcher Mischung sich einzelne Komponenten wie Wohnen, Gewerbe oder Naherholung auf dem Gelände zukünftig aufteilen sollen. Als Ergebnis soll Mitte dieses Jahres dann ein gemeinsam erarbeitetes Städtebaukonzept vorgestellt werden.
„Damit wäre schon einmal ein erster, wichtiger Schritt geschafft“, betont Andreas Rapien, Fachbereichsleiter Planen, Umwelt, Bauen, „viele weitere müssen allerdings noch folgen“. Die komplette Entwicklung des Areals werde voraussichtlich zehn bis 15 Jahre dauern, schätzt Rapien. Aus diesem Grund macht Bürgermeister Tesche deutlich: „Aufgrund dieser Dimension ist es wichtig, dass sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürgern mit ihren Ideen und Vorstellungen einbringen.“ Denn hier bestünde die Chance, das Gelände zu einem ganz besonderen Quartier in Hillerheide zu machen.
Und wie geht es im Anschluss weiter? „Das Konzept ist zum einem die Grundlage für die Stadtplaner, den Entwurf im Detail auszuarbeiten und entsprechendes Planungsrecht zu schaffen“, erklärt Stadtplaner Hans-Georg Siegens. „Zum anderen dient es auch dazu, um bis zum Jahresende einen Antrag auf Städtebauförderung bei der Bezirksregierung zu stellen.“
Den Auftakt des Planungsprozesses macht eine vorbereitende Stadtteil-Werkstatt am Samstag, 13. Februar, von 9 bis circa 13 Uhr mit vier thematisch zugeordneten Arbeitsgruppen, in denen Bürgerinnen und Bürger – begleitet von Fachleuten – eine erste Einschätzung zur Trabrennbahn geben und ihre Ideen zur zukünftigen Nutzung entwickeln können. Darauf folgt das „Stadtteilforum 1 – Impulse“ am Dienstag, 16. Februar, um 18 Uhr in den Räumen der Natur- und Umweltschutz-Akademie (NUA) an der Siemensstraße 5. Dabei können sich Interessierte über die Aufgabe, die Beteiligungsmöglichkeiten und das gesamte Programm des ersten Halbjahres 2016 informieren. Zudem werden alle Experten vorgestellt und ein Impulsprojekt einer gelungenen Trabrennbahn-Umnutzung präsentiert.
Die weiteren Termine sowie die Anmeldungsmaske für die Arbeitsgruppen der Stadtteil-Werkstatt am 13. Februar sind im Internet unter www.recklinghausen.de/trabrennbahn zu finden. Die Teilnahme an den Stadtteilforen ist ohne Anmeldung möglich. / Foto: NBM

Opel-Autohaus Darmas spendet Eröffnungserlöse
SPENDENAKTION. Zum Ende des vergangenen Jahres öffnete in Datteln das neue Opel Autohaus Darmas an der Castroper Straße 285 seine Tore. Zum feierlichen Auftakt gab es für alle Besucher Getränke und Speisen käuflich zu erwerben, aber alles für den guten Zweck. Die Idee simpel, aber mit großer Wirkung: „Wir haben uns im Vorfeld der Eröffnung überlegt, die Einnahmen aller Speisen und Getränke zu einhundert Prozent an die Dattelner Kinder- und Jugendklinik zu spenden“, erklärt Marketingleiter Christian Lüdecke(Bild r.)vom Opel Autohaus Darmas. Insgesamt kam so eine Spendensumme von knapp über 700 Euro zusammen, die vom Opel Autohaus Darmas auf 1.000 Euro aufgestockt wurde. In dieser Woche wurde die Spende an den Förderverein der Kinder- und Jugendklinik Datteln übergeben. Stellvertretend nahm Hannah Iserloh(Bild l.), Unternehmenssprecherin der Vestischen Kinder- und Jugendklinik, den Scheck entgegen. „Solche Spendenaktionen finden wir wirklich klasse. Das Geld wird dringend benötigt und geht an unseren Förderverein, der das Geld in die Musiktherapie investieren wird.“ —Foto: nbm

„Tapfere Kinder“

SPENDE. Das Leben ist - erst recht, wenn es gut und geordnet verlaufen soll - eine absolut zerbrechliche Angelegenheit. Und am zerbrechlichsten ist es für Kinder. Gewalt, und hier insbesondere das Thema Gewalt in engen sozialen Beziehungen, d.h. Gewalt in Familien und anderen häuslichen Gemeinschaften, gehört verstärkt in das öffentliche Bewusstsein gerückt und muss endlich enttabuisiert werden.
Eine besondere Form der Kindesmisshandlung bei Säuglingen und Kleinkindern stellt zum Beispiel das sogenannte Schütteltrauma dar. Es wird verursacht durch hefiges Schütteln des Säuglings; dabei wird das Gehirn des Kindes schwer geschädigt. Dies kann zu hochgradigen Behinderungen bis hin zum Tod des Kindes führen. Aufgrund der weitreichenden Folgen für die kleinen Opfer erscheint eine Aufklärung zu diesem Thema in der breiten Öffentlichkeit dringend notwendig. In den wenigen Ambulanzen in Deutschland werden jährlich etwa 3.000 Untersuchungen von Gewaltopfern durchgeführt. Ein Großteil der Untersuchungen betrifft Kleinkinder und Babys als Opfer von Kindesmisshandlung und Kindesmissbrauch.
Das Autohaus Taron spendet zur Anschaffung einer SchütteltraumaSimulatorpuppe dieses Jahr Weihnachten 1.500,- Euro um die Aufklärungsarbeit an Gewalt- und Kinderschutzambulanzen zum Thema Schütteltrauma erheblich zu verbessern. In Deutschland gibt es zur Zeit nur eine begrenzte Anzahl von Gewalt- und Kinderschutzambulanzen. Die Stiftung Tapfere Kinder versucht diese - vielfach ehreamtlich arbeitenden Mediziner - tatkräftig zu unterstützen. www.tapfere-kinder.de / Foto: NBM