"Erleben Sie unsere
aktuellen Angebote!"


Zum aktuellen ALDI Magazin

360 Grad Vest
Frühjahr/Sommer 2018



 
Sonderausgabe
Haus & Garten


 
Sonderausgabe
Ratgeber Gesundheit


 

Schule aus...Was nun?
MACH DEIN DING!



 
 Ratgeber Gesundheit



360 Grad Vest
Herbst/Winter 2017

 
 

 
Bundesliga-Start



Ratgeber Gesundheit


   
33 Jahre
  Kurier zum Sonntag
 


 
360 Grad Vest



Sonderausgabe

Haus & Garten


 

Sonderausgabe     
Auto-Frühling
    



Sonderausgabe

Ratgeber Gesundheit



 
Sonderausgabe

360 Grad Vest



Sonderausgabe

Ratgeber Gesundheit
   
 


Sonderausgabe

Fußball-EM 2016



Sonderausgabe

360 Grad Vest



Sonderausgabe

Haus & Garten









Kurier
 Kreis-Ausgabe
19.05.2018



Veranstaltungsmagazin
Hertener Blumenmarkt










 


„Mit Kritikern habe ich kein Problem“
KULTUR. Frauen meuchelnder Serienmörder, alternder Weiberheld – John Malkovich hat bei den Ruhrfestspielen eine erstaunliche Karriere hingelegt. In „The Music Critic“, am kommenden Montag im Ruhrfestspielhaus zu sehen, setzt er diese nun fort, schlüpft der US-Schauspieler in die Rolle von Vertretern einer Zunft, die ebenfalls umstritten sind: die Kritiker.
Er habe mit Kritikern kein Problem, sagt John Malkovich. „Sie haben ihre Meinung, ich habe meine.“ So einfach ist das. Vielmehr freue er sich über Kritik. „Wenn gute Freunde oder Kollegen mir ihre Perspektive schildern, schätze ich das sehr – sowohl privat als auch beruflich.“
Mehr...

Kurier-Top-Themen der Woche




Meilensteine des
Emscher-Umbaus

Mit dem Segway
durch die Stadt

Drei
tolle Tage


Happy End, blaues Auge
BUNDESLIGA. Die Qualifikation für die Champions League stand schon vor dem Abschluss-Spiel gegen Frankfurt fest, also war auf Schalke alles auf Party eingestellt – und nach ihrem 1:0-Sieg ließen es die Königsblauen dann auch richtig krachen. Allen voran Aufsichtsrats-Chef Clemens Tönnies, der im „La-Ola-Club“ der Veltins-Arena Mannschaft und Trainer-Stab den ViP-Gästen präsentierte und dabei freudetrunken zur „Attacke auf die Bundesliga-Spitze“ blies. Manager Christian Heidel beruhigte die Vereinsfamilie inzwischen allerdings, „dass wir sicher nicht die Bodenhaftung verlieren werden“ – Tönnies, so Heidel, übrigens auch nicht. Für die kommende Saison hat Schalke bereits Salif Sané (Hannover 96, Defensive, sieben Millionen Euro Ablöse) und Mark Uth (Hoffenheim, Angriff, ablösefrei) verpflichtet, der Transfer von Suat Serdar (Mainz 05, Mittelfeld, 10,5 Mio.) stand bei Druckbeginn dieser Ausgabe kurz vor dem Abschluss. Mehr...

Den Austausch fördern
RECKLINGHAUSEN. Wie viel Fernsehen ist für mein Kind sinnvoll? Braucht mein Kind wirklich schon ein Smartphone? Und welche Regeln brauchen wir? Diese Fragen zur Medien- und Smartphone-Nutzung behandelt die erste Phase des Elterntalks NRW – einem neuen Projekt der Stadt, das sich an Mütter und Väter von Kindern bis 14 Jahren richtet. Ziel des Elterntalks ist es, unter fachlicher Begleitung den Erfahrungs- und Meinungsaustausch von Müttern und Vätern aus verschiedenen Familien zu fördern, ohne dabei von außen belehren zu wollen. Dabei lädt ein Gastgeber andere Eltern zu einer Gesprächsrunde ein. Begleitet werden diese Treffen von einem Moderator, selbst Mutter oder Vater, der Gesprächsanregungen und aktuelle Informationen einbringt und den Dialog fördert. Entwickelt wurde das Projekt von der Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Bayern e.V. Nun will die Arbeitsgemeinschaft Kinderund Jugendschutz NRW e.V. (AJS) den Elterntalk auch in Nordrhein-Westfalen etablieren. Partner in Recklinghausen ist der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie. Eine Gesprächsrunde dauert etwa zwei Stunden. Für die teilnehmenden Eltern entstehen keine Kosten. Bei weiteren Fragen zum Projekt steht Petra Heinig unter 􀀁 (02361) 50-22 25 sowie per E-Mail an petra.heinig@ recklinghausen.de zur Verfügung. Dort können sich auch Mütter oder Väter melden, die Interesse haben, als Moderatorin oder Moderator eine Talkrunde zu begleiten. Weitere Informationen unter www.elterntalk-nrw.de. —FOTO: STADT RE    

Ein stimmgewaltiges Quintett

KULTUR. Die Tenöre Vincenzo Sanso, Luigi Frattola, Orfeo Zanetti, Daniel Damirov und Georgi Dinev stehen in den renommiertesten Opernhäusern der Welt auf der Bühne. Regelmäßig kommen sie jedoch zusammen, um gemeinsam ihr Publikum zu verzaubern. Präsentiert vom Kurier zum Sonntag macht das stimmgewaltige Quintett mit seiner „Die Nacht der 5 Tenöre – E lucivan le stelle“ am 20. Januar 2019 im Recklinghäuser Ruhrfestspielhaus Station. Und Kurier-Leserinnen und -Leser, die sich vom 1. bis 31. Mai in einer unserer Geschäftsstellen Karten sichern, erhalten einen exklusiven Frühbucherrabatt von 10 Euro pro Karte
Begleitet werden die Tenöre vom renommierten Plovdiv Symphonic Orchestra unter der Leitung des international gefeierten Dirigenten Nayden Todorov. Todorov ist seit einem Jahr Intendant der Staatsoper in Sofia, vorher leitete er jahrelang die Staatsoper in der bulgarischen Stadt Russe. Das Plovdiv Symphonic Orchestra wurde im Jahr 1997 gegründet und kann mittlerweile auf über 800 Live-Auftritte allein in Europa zurückblicken. Der Schwerpunkt des Repertoires liegt auf Arien aus Opern wie Aida, Nabucco oder La Traviata sowie Operetten wie der Zigeunerbaron.
Eintrittskarten für „Die Nacht der 5 Tenöre“ gibt es während des Frühbucherrabattes von 22,70 bis 40,90 Euro in den Geschäftsstellen unseres Dienstleistungspartners im RZ-Ticketcenter, Breite Straße 4, und RZ Süd, Bochumer Straße 140a, in Recklinghausen, bei der Marler Zeitung, Kampstraße 84b, in Marl, bei der Hertener Allgemeinen, Hermannstraße 24, in Herten, bei der Stimberg Zeitung, Stimbergstraße 115, in Oer-Erkenschwick, bei der Dattelner Morgenpost, Hohe Straße 20, in Datteln sowie bei der Waltroper Zeitung, Dortmunder Straße 20, in Waltrop. Der Frühbucherrabatt läuft vom 1. bis 31. Mai. / Foto: RG Veranstaltungen

„Einen spannenden Neustart machen“
ZENTRUM. Heike Pflugner ist die neue Leiterin der Stadtbücherei. „Sie bringt vielfältige Erfahrungen mit, die sie in Bibliotheken verschiedener Einrichtungen gesammelt hat“, sagt Bürgermeister Christoph Tesche. „Durch die Verlagerung der Stadtbücherei in die Altstadt hinein wird ein entscheidender Beitrag zur Stadtentwicklung geleistet – eine spannende Herausforderung für die neue Bücherei-Leitung.“
Heike Pflugner wurde im Februar 1970 in Paderborn geboren und studierte von 1995 bis 1999 an der Fachhochschule Bonn öffentliches Bibliothekswesen. Danach arbeitete sie als stellvertretende Leiterin der hessischen Bibliotheksfachstelle in Kassel und übernahm anschließend die Leitung der evangelischen Buch- und Büchereiarbeit der evangelisch-lutherischen Landeskirche in Hannover. Im Anschluss arbeitete sie von 2006 bis 2013 als Leiterin der Stadtbibliothek Achim, ehe sie nach Herten wechselte.
„Recklinghausen hat eine attraktive Stadtbücherei und ich bin froh, dass ich Gelegenheit habe, noch viele weitere Angebote zu entwickeln“, sagt Pflugner. „Insbesondere reizt mich die Herausforderung des Umzugs der Bücherei in den Kern der Altstadt, wo wir im Grunde einen spannenden Neustart machen können.“
So soll die Stadtbücherei moderner und digitaler werden. Im Angebot sollen sich künftig neben den Print-Medien noch mehr audio-visuelle Medien befinden. Die digitalen Angebote sollen um freies WLAN und eine regelmäßige E-Book-Reader-Sprechstunde erweitert werden. Ferner sollen Hörstationen für Kinder- und Erwachsene und ein E-Circle angeboten werden. „Ziel ist es, die neue Bibliothek als ein sogenannter Dritter Ort zu verankern“, erklärt Pflugner. „Ein Ort, der leicht zugänglich ist, zum Verweilen und Kommunizieren einlädt, kurzum: ein zweites Wohnzimmer, das von Kultur und Bildung geprägt ist.“ / Foto: Stadt RE

„Flüchtlingen eine Perspektive eröffnen“
ZENTRUM. Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Recklinghausen e.V. will Flüchtlingen mit einem neuen Angebot dabei helfen, in Deutschland Fuß zu fassen. Dazu ist jetzt das Projekt „BridGe“ mit einer Frisier- und Nähstube an der Friedhofstraße 2 in der Altstadt gestartet.
„BridGe steht für einen Brückenschlag in die Gesellschaft. Hier können Flüchtlinge erfahren, wie ein Frisiersalon oder eine Schneiderei in Deutschland funktioniert“, erklärt Ute Pahnke, stellvertretende Vorsitzende des SkF. In einer vollausgestatteten Frisierstube sowie in der benachbarten Näh- und Handarbeitsstube können Flüchtlinge und Asylbewerber ihren in der Heimat erlernten Tätigkeiten nachgehen. Jüngere Menschen erhalten Einblicke in den Schneider- und Friseurberuf.
Der „Salon“ soll zweimal in der Woche öffnen. Er wird ehrenamtlich geführt und von den Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern des SkF begleitet. Mit Rita Assauer konnte zudem eine versierte Fachkraft gewonnen werden. Die Hertenerin ist Friseurmeisterin und Kosmetikerin im Ruhestand und bildete über 40 Jahre unzählige Auszubildende im Vest aus. „Vielleicht will jemand ja eine Lehre anstreben, er oder sie würde dann nach unserer Einführung sicher gut klarkommen“, verspricht die 66-Jährige.
Die Flüchtlinge frisieren sich gegenseitig. Für ihre Dienstleistung nehmen sie kein Geld. Laufkundschaft wird es nicht geben. „Wir wollen für eine spätere Integration in den Arbeitsmarkt die erforderlichen Grundvoraussetzungen wie Pünktlichkeit, Verlässlichkeit, Teamfähigkeit, planerisches Denken, Ordnung und Durchhaltevermögen trainieren“, sagt Ute Pahnke. Deutschkenntnisse könnten im Kontakt mit den Ehrenamtlichen und Sozialarbeitern vertieft werden.
Während des laufenden Asylverfahrens ist es Flüchtlingen nur unter besonderen Bedingungen erlaubt zu arbeiten. Die Ausländerbehörde muss die Arbeit genehmigen. Dazu prüft die Arbeitsagentur zuvor die Nachrangigkeit des Jobs und die konkreten Arbeitsbedingungen und gibt daraufhin ihre Zustimmung. Das langwierige Antragsverfahren frustriert viele Flüchtlinge. Sie wünschen sich eine unbürokratische Lösung. „Viele sehnen sich nach einer sinnreichen Beschäftigung, zumal die meisten bereits im Heimatland eine Ausbildung genossen haben oder einer Arbeit nachgegangen sind“, erklärt Sybille Averdung, Koordinatorin des Fachbereichs Migration und Flüchtlinge. „Mit unserem Projekt wollen wir Flüchtlingen, die eine Bleibeperspektive haben, eine Lebensperspektive eröffnen. Nicht nur die ausgebildeten Friseure in unseren Unterkünften sind interessiert.“ Auch „Berufseinsteiger“ hätten bereits großes Interesse geäußert, sich unter Anleitung an der Schere ausprobieren zu wollen. Nigerianische Frauen wollen zudem zeigen, wie kunstvoll sich Haare flechten lassen./ Foto: SKF