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vom 28. Januar 2012



Nachbericht:
 




Video:
Pressekonferenz
1.FC Köln - Schalke 04

26.01.12 | 18:15
Video: Schalke-Pressekonferenz zum Spiel gegen Köl
Video: Schalke-Pressekonferenz zum Spiel gegen den...

18.01.12 | 20:46
Vorstellung Ruhrfestspiele 2012
18.01.2011: Unter dem Motto IM OSTEN WAS NEUES: Vo...

09.12.11 | 18:26
Video: Biathlon auf Schalke
Biathlon auf Schalke: Die letzten Vorbereitungen.....

20.10.11 | 13:53
Video: Moguai legt im Rahmen von RE leuchtet auf
DJ und Produzent Moguai alias André Tegeler...





Viel Schweigen, doch keine stillen Spiele

THEATER. Nicht Marx, Lenin und Trotzki würden auf dem Banner der Ruhrfestspiele 2012 prangen, betont Festspiel-Leiter Frank Hoffmann. Vielmehr wären dort die Konterfeie von Puschkin, Bogol sowie Tschechow zu sehen. „Vertreter einer Revolution, die noch vor der Oktober-Revolution in den Theatern stattgefunden hat“, fügt Hoffmann noch hinzu.
„Im Osten was Neues“ überschreibt der Luxemburger das Recklinghäuser Theaterfestival in diesem Jahr und nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise „von den fernen Tagen des russischen Theaters in die Zukunft“. Über Revolutionen, stille Momente und schwere Kost, über Ost und West hat der Kurier zum Sonntag mit dem Intendanten gesprochen.
KzS: Sie haben gesagt, im russischen Theater werde häufig geschwiegen.  ...MEHR... 
Kurier-Top-Themen der Woche

Kinderschmerzzentrum
in Datteln eröffnet

Übergewicht der
Öffentlich-Rechtlichen

Die Vestlandhalle
wird „geentert“


Gut aus den Puschen gekommen

BUNDESLIGA. Das nennt man einen gelungenen Start in die Rückrunde: Bayern verliert, und beide Reviervereine nutzen den Ausrutscher des Rekordmeisters und ziehen nach Punkten gleich. Wenn da nur die Verletztenmisere nicht wäre...
Es war schon eindrucksvoll, wie Borussia Dortmund sich in Hamburg aus der Winterpause zurückmeldete. Dabei war der Druck vor der Partie am vergangenen Sonntag beträchtlich: Schalke und Mönchengladbach hatten gepunktet, und mit einer Niederlage hätte der BVB neben den Bayern als großer Verlierer des Spieltages dagestanden.
Aber es kam bekanntlich anders:....MEHR...


Hochzeit jetzt auch unter Tage

HERTEN. Heiraten an einem außergewöhnlichen Ort, der dem Brautpaar und seinen Gästen für immer in Erinnerung bleibt? Kein Problem in Herten. Hier trauen die Standesbeamten auf Wunsch nun auch unter Tage. Im ehemaligen Lehrstollen auf Ewald (Lise-Meitner-Str. 16) begrüßen die Standesbeamten und der Catering-Unternehmer Michael Schütte Hochzeitspaare ab sofort im „Kohlenkeller“.
Grob geschlagene Steine an den Wänden werden mit weinroten Hussen, glänzenden Kerzenständern und frischem Blumenschmuck kontrastreich in Szene gesetzt. „Jeder der diese Location bislang gesehen hat, war überrascht und begeistert“, freut sich Michael Schütte über seinen Erfolg. „Einfahren“, wie es bei den Bergmännern so schön heißt, muss man hier nicht. Nur wenige Stufen führen hinab in den 200 Quadratmeter großen Stollen, in dem bis zu 100 Personen Platz finden. Auch für Klaustrophobiker kein Problem – hier ist es weder eng, noch niedrig.
Rainer Paesler, Leiter des Hertener Standesamtes, freut sich über diese außergewöhnliche neue Hochzeitslokalität. „Etwas in dieser Form schwebte uns schon lange vor. Wir wollten ein Trauzimmer, das die Verbundenheit zum Ruhrgebiet symbolisiert, aber den Brautpaaren trotzdem eine feierliche Atmosphäre bietet“, so Paesler.
Ab sofort ist der Lehrstollen – in dem bis vor zwölf Jahren noch Bergleute, Mechaniker und Elektriker ausgebildet wurden – also ein offizielles Trauzimmer. Wer nun hier heiraten möchte, muss zunächst einen Termin mit dem Standesamt vereinbaren. Hier werden die Formalien geklärt, dann stimmt man einen Termin mit dem Team vom Kohlenkeller ab. Hier bietet Michael Schütte mit seinem Unternehmen „Outdoor-Catering“ seinen Gästen das „Rundum-sorglos-Paket“ – vom lecker belegten „Häppken“ bis hin zu „piekfeinem Gedöns“, gibt es unter Tage für jeden Geschmack das Richtige. „Die Nachfrage ist schon jetzt riesig. Wir haben sogar Gäste aus Holland und Norddeutschland. Außerdem feiern wir im März die Premiere des ersten Krimidinners unter Tage“, verrät Schütte. Die Idee zu der außergewöhnlichen Veranstaltungslocation hat Michael Schütte mit Hans und Christian Muß realisiert. Die Unternehmer hatten das Grundstück an der Lise-Meitner-Straße 16 vor mehreren Jahren erworben und sich um den Keller zunächst wenig Gedanken gemacht: „Als wir die Qualität des Kellers aber dann entdeckt hatten, wollten wir unbedingt eine Erinnerung an die alte Bergbauzeit schaffen“, erklärt Hans Muß.