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14.04.2018



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Zu Wasser und zu Lande
VERANSTALTUNG. Zu Lande, zu Wasser, zu Fuß oder auf dem Rad: Hauptsache, immer am Kanal entlang. So lautet die Devise am Sonntag, 29. April, wenn das KulturKanal-Jahr 2018 eröffnet wird. Dann erwacht der Rhein-Herne-Kanal von Duisburg bis Datteln zu neuem Leben.
Bereits zum fünften Mal läutet eine Schiffsparade das Jahresprogramm mit Kulturschifffahrten, Hafenfesten und vielem mehr rund um die Erlebnispassage der Metropole Ruhr im Emscher Landschaftspark ein. Sie bildet gleichzeitig den Auftakt für die Fahrgastschiffsaison. In diesem Jahr steht die Parade unter dem Motto „GlückAuf – KulturKanal“, denn die ehemalige „Schlagader des Kohletransports“ möchte sich im Kohleausstiegsjahr gebührend vom Bergbau in der Region verabschieden. Mehr...

Kurier-Top-Themen der Woche




Erste Ernte im
Spargeldorf Scherlebeck

Neuer Markt für
Langenbochum

Marler Beach-Tage
feiern Jubiläum


Zum Niederknien
BUNDESLIGA. Was für eine Woche für den FC Schalke 04: Nach dem umjubelten Derbysieg am Sonntag gab es nur drei Tage später mit dem Ausscheiden im DFB-Pokal die kalte Dusche. In Dortmund ist nach der 0:2-Niederlage beim Erzrivalen die Ernüchterung mit Händen zu greifen.
Der Frust war groß bei den Schalkern nach der 0:1-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt – die Verantwortlichen haderten besonders mit Schiedsrichter Robert Hartmann, der in der Nachspielzeit einen Treffer von Franco Di Santo nicht anerkannte. Di Santo soll den Ball mit der Hand gespielt haben – hatte er aber nicht, wie die Fernsehbilder zeigen. Das Tor hätte den Ausgleich für Schalke und damit die Verlängerung bedeutet – stattdessen pfiff Hartmann kurze Zeit später ab, Schalke war ausgeschieden. Mehr...

„Einen spannenden Neustart machen“
ZENTRUM. Heike Pflugner ist die neue Leiterin der Stadtbücherei. „Sie bringt vielfältige Erfahrungen mit, die sie in Bibliotheken verschiedener Einrichtungen gesammelt hat“, sagt Bürgermeister Christoph Tesche. „Durch die Verlagerung der Stadtbücherei in die Altstadt hinein wird ein entscheidender Beitrag zur Stadtentwicklung geleistet – eine spannende Herausforderung für die neue Bücherei-Leitung.“
Heike Pflugner wurde im Februar 1970 in Paderborn geboren und studierte von 1995 bis 1999 an der Fachhochschule Bonn öffentliches Bibliothekswesen. Danach arbeitete sie als stellvertretende Leiterin der hessischen Bibliotheksfachstelle in Kassel und übernahm anschließend die Leitung der evangelischen Buch- und Büchereiarbeit der evangelisch-lutherischen Landeskirche in Hannover. Im Anschluss arbeitete sie von 2006 bis 2013 als Leiterin der Stadtbibliothek Achim, ehe sie nach Herten wechselte.
„Recklinghausen hat eine attraktive Stadtbücherei und ich bin froh, dass ich Gelegenheit habe, noch viele weitere Angebote zu entwickeln“, sagt Pflugner. „Insbesondere reizt mich die Herausforderung des Umzugs der Bücherei in den Kern der Altstadt, wo wir im Grunde einen spannenden Neustart machen können.“
So soll die Stadtbücherei moderner und digitaler werden. Im Angebot sollen sich künftig neben den Print-Medien noch mehr audio-visuelle Medien befinden. Die digitalen Angebote sollen um freies WLAN und eine regelmäßige E-Book-Reader-Sprechstunde erweitert werden. Ferner sollen Hörstationen für Kinder- und Erwachsene und ein E-Circle angeboten werden. „Ziel ist es, die neue Bibliothek als ein sogenannter Dritter Ort zu verankern“, erklärt Pflugner. „Ein Ort, der leicht zugänglich ist, zum Verweilen und Kommunizieren einlädt, kurzum: ein zweites Wohnzimmer, das von Kultur und Bildung geprägt ist.“ / Foto: Stadt RE

Schrauben angezogen
ARBEITSKAMPF. Der Busverkehr stand still, Kreis- und Stadtverwaltungen, Betriebshöfe sowie Kitas und Sparkassen arbeiteten zum Teil nur mit reduzierter Belegschaft – der NRW-weite Warnstreik im öffentlichen Dienst zeigte am vergangenen Dienstag und Mittwoch auch Auswirkungen im Kreis. Zuvor war die zweite Verhandlungsrunde zwischen Bund und Kommunen sowie der Gewerkschaft Ver.di gescheitert.
Sechs Prozent mehr Gehalt, mindestens 200 Euro monatlich, fordert Ver.di für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Auszubildende und Praktikanten sollen 100 Euro pro Monat mehr erhalten. Ferner sollen Auszubildende unbefristet übernommen und bisher nicht tariflich geregelte Ausbildungs- und Praktikantenverhältnisse sollen tarifiert werden.
Vor allen Dingen den geforderten Mindestbetrag würden die Arbeitgeber laut Ver.di ablehnen. Sie würden eher bei den besser verdienenden stärkere Steigerungen der Gehälter ermöglichen wollen. „Damit liegen wir in zentralen Punkten fundamental auseinander“, erklärt Bernd Dreisbusch, stellvertretender Geschäftsführer im Ver.di Bezirk Mittleres Ruhrgebiet. „Wir wollen deutliche Lohnerhöhungen für alle Beschäftigten – vor allem aber die unteren und mittleren Einkommen deutlich anheben.“ Großen Widerstand gegen die geforderten Gehaltserhöhungen würden auch die Sparkassen leisten. Deshalb habe Ver.di „die Schraube anziehen“ müssen und habe zu ganztägigen Streiks aufgerufen. Damit habe man „ein deutliches Signal setzen und den Druck von unten aufbauen“ wollen, „um Bewegung in die Verhandlungen zu bringen“, so Dreisbusch. Ob dies gelungen ist, wird sich Mitte April zeigen. Dann ist die dritte Verhandlungsrunde angesetzt.

„Flüchtlingen eine Perspektive eröffnen“
ZENTRUM. Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Recklinghausen e.V. will Flüchtlingen mit einem neuen Angebot dabei helfen, in Deutschland Fuß zu fassen. Dazu ist jetzt das Projekt „BridGe“ mit einer Frisier- und Nähstube an der Friedhofstraße 2 in der Altstadt gestartet.
„BridGe steht für einen Brückenschlag in die Gesellschaft. Hier können Flüchtlinge erfahren, wie ein Frisiersalon oder eine Schneiderei in Deutschland funktioniert“, erklärt Ute Pahnke, stellvertretende Vorsitzende des SkF. In einer vollausgestatteten Frisierstube sowie in der benachbarten Näh- und Handarbeitsstube können Flüchtlinge und Asylbewerber ihren in der Heimat erlernten Tätigkeiten nachgehen. Jüngere Menschen erhalten Einblicke in den Schneider- und Friseurberuf.
Der „Salon“ soll zweimal in der Woche öffnen. Er wird ehrenamtlich geführt und von den Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern des SkF begleitet. Mit Rita Assauer konnte zudem eine versierte Fachkraft gewonnen werden. Die Hertenerin ist Friseurmeisterin und Kosmetikerin im Ruhestand und bildete über 40 Jahre unzählige Auszubildende im Vest aus. „Vielleicht will jemand ja eine Lehre anstreben, er oder sie würde dann nach unserer Einführung sicher gut klarkommen“, verspricht die 66-Jährige.
Die Flüchtlinge frisieren sich gegenseitig. Für ihre Dienstleistung nehmen sie kein Geld. Laufkundschaft wird es nicht geben. „Wir wollen für eine spätere Integration in den Arbeitsmarkt die erforderlichen Grundvoraussetzungen wie Pünktlichkeit, Verlässlichkeit, Teamfähigkeit, planerisches Denken, Ordnung und Durchhaltevermögen trainieren“, sagt Ute Pahnke. Deutschkenntnisse könnten im Kontakt mit den Ehrenamtlichen und Sozialarbeitern vertieft werden.
Während des laufenden Asylverfahrens ist es Flüchtlingen nur unter besonderen Bedingungen erlaubt zu arbeiten. Die Ausländerbehörde muss die Arbeit genehmigen. Dazu prüft die Arbeitsagentur zuvor die Nachrangigkeit des Jobs und die konkreten Arbeitsbedingungen und gibt daraufhin ihre Zustimmung. Das langwierige Antragsverfahren frustriert viele Flüchtlinge. Sie wünschen sich eine unbürokratische Lösung. „Viele sehnen sich nach einer sinnreichen Beschäftigung, zumal die meisten bereits im Heimatland eine Ausbildung genossen haben oder einer Arbeit nachgegangen sind“, erklärt Sybille Averdung, Koordinatorin des Fachbereichs Migration und Flüchtlinge. „Mit unserem Projekt wollen wir Flüchtlingen, die eine Bleibeperspektive haben, eine Lebensperspektive eröffnen. Nicht nur die ausgebildeten Friseure in unseren Unterkünften sind interessiert.“ Auch „Berufseinsteiger“ hätten bereits großes Interesse geäußert, sich unter Anleitung an der Schere ausprobieren zu wollen. Nigerianische Frauen wollen zudem zeigen, wie kunstvoll sich Haare flechten lassen./ Foto: SKF

„Verhältnismäßigkeit wahren“
UMWELT/VERKEHR. Karl-Friedrich Schulte-Uebbing, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen, ist nach dem aktuellen Urteil des Bundesverwaltungsgerichts „durchaus zuversichtlich, dass die betroffenen Städte Möglichkeiten finden, eine Verbesserung der Luftqualität auch ohne Diesel-Fahrverbote zu erreichen“. Städte könnten jetzt genau abwägen, welche Maßnahmen sie einsetzen, „Fahrverbote stehen erst am Ende der Kette von Optionen“, sagt Schulte-Uebbing.
„Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts verdeutlicht, dass Diesel-Fahrverbote nur unter Beachtung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit in Betracht kommen dürfen. Aufgrund der erheblichen Auswirkungen von Fahrverboten seien die Kommunen aufgefordert, zunächst alternative Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen, um gerade viele kleinere und mittelständische Unternehmen nicht in ihrer Existenz zu bedrohen“, sagt Schulte-Uebbing.
Insbesondere flächendeckende Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge würden die Mobilität von Unternehmen, ihren Mitarbeitern und Kunden erheblich einschränken, so der IHK-Hauptgeschäftsführer: „Auch wenn Diesel-Fahrverbote grundsätzlich möglich sind, sollten sie – soweit unvermeidlich – von den Städten nur als letztes Mittel sowie räumlich und zeitlich beschränkt in Betracht gezogen werden.“
Unternehmen wären besonders stark von Fahrverboten betroffen, da ihre Pkw-Flotten zu zwei Dritteln und ihre Nutzfahrzeuge fast ausschließlich mit Dieselmotoren betrieben würden, so Schulte-Uebbing. Gleiches gelte für zahlreiche private Busunternehmen in der Region. Für die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen im Münsterland und der Emscher-Lippe-Region seien kurzfristige Flottenerneuerungen auf Fahrzeuge mit Euro-6-Norm wirtschaftlich kaum verkraftbar. Zudem sei das Angebot von zum Beispiel elektrisch angetriebenen Nutzfahrzeugen derzeit noch sehr eingeschränkt.
Auch zahlreiche Berufspendler im IHK-Bezirk Nord Westfalen seien auf die Erreichbarkeit ihres Arbeitsorts mit dem eigenen Pkw angewiesen. Dies gelte insbesondere für Mitarbeiter, deren Wohnort oder Arbeitsort nur schlecht an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden sind.
Insgesamt sei ein Trend erkennbar, dass die Stickstoffdioxid (NO2)-Belastungen zum Beispiel in Münster und Gelsenkirchen auch ohne Diesel-Fahrverbote kontinuierlich sinken. „Mit einem weiteren Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs und der Radverkehrsinfrastruktur, der Verbesserung des Verkehrsflusses und ein optimiertes Baustellenmanagement könnte dieser positive Trend weiter forciert werden“, sagt Schulte-Uebbing. Zudem werde auch ein breiteres Angebot der Automobilindustrie im Bereich sauberer Diesel-, Hybrid- und Elektrofahrzeuge dazu führen, dass die Stickstoffdioxid-Konzentrationen in den Innenstädten weiter sinken werden. / Foto:  IHK

„Weltmeistertitel“ verteidigt
WIRTSCHAFT. „Unglaublich!“ Marc Darmas, Inhaber der Automobile Darmas GmbH, kann es noch immer kaum fassen, was seinem Unternehmen da gelungen ist. Zum zweiten Mal in Folge ist Darmas jetzt zum besten Hyundai-Vertragshändler weltweit gekürt worden – das ist noch keinem der insgesamt 9.000 Vertragshändler des koreanischen Automobilkonzerns gelungen.
„Damit habe ich nicht gerechnet“, führt Marc Darmas weiter aus. Erst vor Ort, in Südkoreas Hauptstadt Seoul, habe er von seinem Glück erfahren – und musste prompt vor rund 300 geladenen Gästen eine Rede aus dem Ärmel schütteln. „Der Preis wurde von Euisun Chung, Vize-Chairman der Hyundai Motor Company, überreicht, was natürlich eine große Ehre war – ich habe mich wie auf einer Oscar-Verleihung gefühlt“, erzählt der Inhaber der Automobile Darmas Gruppe, die mit insgesamt zehn Standorten im Kreis Recklinghausen, in Herne, Bochum und Dinslaken vertreten ist. „Wir scheinen einiges richtig gemacht zu haben!“
Ausschlaggebend für die Auszeichnung sind die drei Kategorien Kundenzufriedenheit, Management und verkaufte Fahrzeuge. „In allen drei Segmenten konnten wir uns durchsetzen“, erklärt Darmas stolz, der aktuell rund 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. So wird die Kundenzufriedenheit – die sowohl die Beratung und den Service beim Verkauf als auch die Betreuung im Anschluss beinhaltet – regelmäßig von Hyundai anhand eines rund 100 Punkte umfassenden Fragebogens erhoben. Ebenfalls vom Automobilkonzern wird das Management bewertet – unter anderem anhand von der Entwicklung des Autohauses und dessen Infrastruktur. Und mit insgesamt über 7.000 verkauften Fahrzeugen im Jahr 2017, davon 4.000 Hyundai-Neufahrzeuge, konnte sich die Automobile Darmas Gruppe auch in der Kategorie Neufahrzeuge-Verkauf an die Spitze aller Hyundai-Vertragshändler weltweit setzen. Neben Hyundai führt Darmas als Vertragshändler auch die Marken Opel, Fiat, Abarth, Jeep und Alfa Romeo.
Doch auf seinen Lorbeeren ausruhen wolle man sich nicht. „In diesem Jahr haben wir uns das Ziel gesteckt, rund 4.500 Neufahrzeuge zu verkaufen“, erklärt Marc Darmas selbstbewusst. Und vielleicht gelingt es der Automobile Darmas GmbH dann, den Titel weltweit bester Hyundai-Vertragshändler ein drittes Mal zu holen…/ Foto: NBM