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„Friederike“ fegt über den Kreis hinweg
UNWETTER. Innenstädte teilweise wie leer gefegt, umgestürzte LKW und Bäume, zahlreiche Verletzte, der Bahnverkehr eingestellt und Feuerwehren in höchster Alarmbereitschaft – „Friederike“ hielt am vergangenen Donnerstag den Kreis und ganz Nordrhein-Westfalen in Atem. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 km/h fegte das Sturmtief über die Mitte Deutschlands hinweg und rief Erinnerungen an vergleichbare Wetterereignisse wie „Ela“ hervor, die 2014 für Verwüstung sorgte.
Der Notruf 112 war zeitweise im Kreis ausgefallen, weshalb Bürger dazu aufgerufen waren, in Notfällen alternativ die 110 zu wählen. Bäume, die auf Häuser und Autos gestürzt waren, Verletzte, denen umherfliegende Gegenstände Verletzungen im Gesicht zugefügt hatten – allein in den ersten zwei Stunden des Unwetters waren in der Kreisleitstelle der Feuerwehr über 600 sturmbedingte Notrufe eingegangen. Einige Straßen im Kreisgebiet waren gesperrt. Außerdem hat der Landesbetrieb Wald und Holz NRW alle Wälder im Kreis bis zum 28. Januar gesperrt.
Um der Lage Herr zu werden, hatte beispielsweise die Feuerwehr Recklinghausen ihre „Örtliche Einsatzleitung /Stab Unwetter“ eingerichtet und bereits am Vormittag alle ehrenamtlichen Einheiten alarmiert. Allein bis etwa 13 Uhr musste die Feuerwehr zu 43 Einsätzen ausrücken. Alle verfügbaren Einsatzkräfte waren dabei an verschiedenen Stellen im kompletten Stadtgebiet im Einsatz. Vorwiegend Sturmschäden galt es zu beseitigen. Ferner schickten Schulen ihre Schülerinnen und Schüler bereits am frühen Vormittag wieder nach Hause, Geschäfte sowie Freizeiteinrichtungen blieben geschlossen.
Landesweit stellte die Deutsche Bahn den Verkehr aus Sicherheitsgründen zeitweise komplett ein. Außerdem waren teilweise 100.000 Menschen in NRW und den angrenzenden Ländern ohne Strom. Mehrere Menschen wurden durch umgestürzte Bäume teilweise schwer verletzt. In Emmerich wurde ein Mann von einem umstürzenden Baum erschlagen. / Foto: Feuerwehr Recklinghausen