AXA Wohngebäude-Versicherung



<> 

Trödelmarkt für den guten Zweck

Nach alten Schätzchen stöbern, sich kulinarisch verwöhnen – und dabei gleichzeitig noch etwas Gutes tun: All das können die Besucher des Trödelmarktes, der am Sonntag, 5. September, auf dem Parkplatz des E-Center Zierles in Oer-Erkenschwick stattfindet. Ab elf Uhr lädt der Markt an der Industriestraße 22 zu einem Trödelmarkt zugunsten der Deutschen Krebshilfe – außerdem ist das Deutsche Rote Kreuz mit einer mobilen Einsatzzentrale vor Ort und bietet den Besuchern die Gelegenheit, Blut zu spenden.
Und weil eine Blutspende bekanntlich hungrig macht, ist für die Verpflegung ausreichend gesorgt: Das hauseigene Catering des E-Centers Zierles bietet richtig gutes Essen (und natürlich auch Getränke) zu günstigen Preisen. Wer‘s deftig mag, ist beispielsweise mit Spanferkel oder einer herzhaften Pilzpfanne bestens bedient – wer noch einmal seine Spanien-Urlaubserinnerungen auffrischen will, greift zur hausgemachten Paella. Aber auch gute, einfache Gerichte wie Reibekuchen oder Currywurst stehen auf der Karte.
Für Frühaufsteher ist auch gesorgt: Die Bäckerei Brinker lädt schon ab sieben Uhr zum Genießer-Frühstück ein. Und mit Beginn des Trödelmarktes greift auch der Obstmichl ins Geschehen ein und versorgt die Trödlerinnen und Trödler mit frischen Vitaminen. Wer auf Fisch setzt, kann sich bei Mäggies Fischspezialitäten beispielsweise mit leckeren Scampispießen versorgen.
Und auch, wer einen neuen Haarschnitt braucht, ist am 5. September bei Zierles richtig: Der Friseur Linke greift – auch zugunsten der Deutschen Krebshilfe – zu Kamm und Schere und lässt seine Kunden gut aussehen.

Café der Momente

LEBENSHILFE. Momente der Erinnerung, der Ruhe, Entspannung, Heiterkeit, Momente des Austauschs und des Verständnisses – all das können Demenzkranke und pflegebedürftige Menschen sowie ihre Angehörigen einmal im Monat im „Café der Momente“ des Caritasverbandes Waltrop/Oer-Erkenschwick erleben. Betreut wird das Angebot in Waltrop von der neuen Caritas-Mitarbeiterin Cäcilia Peters. In Oer-Erkenschwick wird die Angehörigengruppe von der langjährigen Mitarbeiterin Claudia Kober begleitet.
Jeden dritten Mittwoch findet das „Café der Momente“ in Waltrop statt, in Oer-Erkenschwick kommen Demenzkranke und ihre Angehörigen an jedem dritten Dienstag im Monat zusammen. Nach einer Stunde gemeinsamen Kaffeetrinkens in geselliger Atmosphäre trennen sich die dementiell Erkrankten und ihre Angehörigen. Während die Fähigkeiten der erkrankten Gäste durch Gedächtnistraining, Kreativangebote, Singen und Gymnastik im Sitzen in der Betreuungsgruppe befördert werden, haben Angehörige die Möglichkeit, sich auszutauschen. Im Gesprächskreis können sie sich über die Pflegesituation, Schwierigkeiten und Erfahrungen unterhalten.
Cäcilia Peters ist in Waltrop für die Senioren- und Pflegeberatung verantwortlich. „Das ist das Besondere am ‚Café der Momente': Den Pflegenden wird ein offenes Ohr angeboten und zugleich wissen sie, dass ihre Angehörigen bestens betreut werden.“ Das Team aus fachlich fortgebildeten Ehrenamtlichen und den beiden hauptamtlichen Caritasmitarbeiterinnen garantiert rundum professionelle Betreuung. Dabei ist das spielerische Gedächtnistraining immer eine willkommene Übung bei den Teilnehmern, während die Angehörigen den Austausch mit Gleichgesinnten schätzen.
Das „Café der Momente“ freut sich immer über neue Teilnehmer. Demenzkranke zahlen einen Beitrag von 20 Euro, Angehörige zahlen nichts. Durch die Aufwandsentschädigung wird gewährleistet, dass die ehrenamtlichen Mitarbeiter regelmäßig geschult werden und für die Betreuung qualifiziert sind.


Tatort Mensa

SCHULZENTRUM. Wer spannende Krimis und guten Wein liebt, der sollte sich unbedingt den Freitag, 3. September, in seinem Kalender vormerken. An diesem Tag findet ab 19.30 Uhr in der neuen Mensa des Schulzentrums ein mörderischer Abend mit Weinprobe und passenden Snacks statt.
Im Mittelpunkt stehen verschiedene Krimis, in denen Wein eine besondere Rolle spielt. Der Kostenbeitrag liegt bei fünf Euro.
Anmeldungen nimmt die Stadtbücherei Oer-Erkenschwick unter den Rufnummern ( (0 23 68) 69 13 53 oder ( (0 23 68) 69 13 20 entgegen.

Neue Leiterin

KLEIN-ERKENSCHWICK. Gisela Verstege ist die neue Leiterin des evangelischen Kindergartens an der Weidenstraße. Sie tritt am 1. September die Nachfolge von Sigrid Klask an. Die 50-jährige Recklinghäuserin war 27 Jahre lang im evangelischen Kindergarten „Grünland“ in Herten tätig. 22 Jahre leitete sie die Einrichtung.

„Vor der Schippe war es dunkel“

UMBAU. Endlich gibt es in Klein-Erkenschwick wieder einen Kiosk an der Ecke. Doch dieser ist kein normaler Kiosk, denn für Pächter Roland Altenburg hat sein Kiosk den „Charme eines Straßencafés“. Altenburg ist Inhaber mehrerer Kioske. Auch den alten Kiosk „Am Hünenplatz“ hatte er vor vier Jahren von der Stadt gepachtet. Ursprünglich sollte das baufällige Gebäude nur renoviert werden, doch im letzten Dezember musste der Abrissbagger kommen. Ausschlag gebend dafür war das Fehlen einer behindertengerechten Toilette, so dass die Renovierung in keiner Relation zu einem Neubau gestanden hätte. Aufgrund des langen Winters konnte der Neubau jedoch erst im März beginnen. Am vergangenen Dienstag dann wurde der Kiosk endlich eingeweiht. Auch Bürgermeister Achim Menge zeigte sich begeistert vom Ergebnis, da der alte Kiosk mehr als baufällig war. Oder wie es der Bürgermeister ausdrückte: „Vor der Schippe war es dunkel“. Im neuen Kiosk, der sowohl drinnen als auch draußen Sitzmöglichkeiten für die Gäste bietet, kümmern sich von nun an vier Mitarbeiter um die Kunden. Während der Bauphase waren die Mitarbeiter in anderen Kiosken, die ebenfalls Altenburg gehören, beschäftigt. Mit 270.000 Euro war der Neubau jedoch 50.000 Euro teurer als geplant, da sämtliche Kanal- und Hausanschlüsse erneuert werden mussten. Finanziert wurde das Projekt zu 100 Prozent mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II./

Ratten geht's an den Kragen

ORDNUNGSAMT. Im Rahmen der alljährlich im Herbst stattfindenden Rattenbekämpfungsaktion werden auch in diesem Jahr wieder ab Anfang September die öffentlichen Kanäle und Gullys in Oer-Erkenschwick mit Rattengift belegt.
Das Ordnungsamt bittet alle Anwohner, möglichst kurzfristig bekannte Rattennester und Schlupfwinkel mitzuteilen, damit diese Stellen mit Gift belegt werden können. Nur so kann ein nachhaltiger Erfolg erzielt werden.
Meldungen können im Rathaus, Zimmer 1.005 oder telefonisch unter der Rufnummer (02368) 691268 vorgetragen werden. Bestand in der Vergangenheit die Möglichkeit, beim Ordnungsamt für private Grundstücke Rattengift kostenlos abzuholen, so ist dies jetzt aus versicherungstechnischen Gründen nicht mehr erlaubt.

Aktion zum „Tag des Rauchmelders“

RAPEN. Am kommenden Freitag, 13. August, findet bundesweit zum fünften Mal der „Tag des Rauchmelders“ statt. Der diesjährige Rauchmelder-Tag steht unter dem Motto „Wer weckt uns, wenn's nachts brennt?“.
Zum zweiten Mal in Folge wird sich auch die Freiwillige Feuerwehr Oer-Erkenschwick mit einer Aktion an diesem „Tag des Rauchmelders“ beteiligen. In der Zeit von 10 bis 18 Uhr stellen Mitglieder der Wehr den „lebenswichtigen Wecker“ der Bevölkerung in der Passage des „EDEKA-Center Zierles“ an der Industriestraße 22 in Oer-Erkenschwick vor. Sie informieren über Qualitätskriterien, die beim Kauf eines Rauchmelders beachtet werden sollten sowie über die Wartung und Montage. Der „Tag des Rauchmelders“ soll zeigen, dass jeder für sich und andere Verantwortung übernehmen kann, indem er einen Rauchmelder installiert. Dieser warnt vor dem tödlichen Brandrauch und erhöht so die Chancen, Leben zu retten. Laut einer FORSA-Umfrage von 2010 sind jedoch noch über zwei Drittel aller deutschen Haushalte ohne Rauchmelder. Weitere sechs Prozent haben zwar einen Rauchmelder, allerdings ist dieser ist jedoch nicht installiert. In NRW gibt es, trotz vehementer Forderungen zahlreicher Politiker und Interessenvertretungen, keine allgemeine gesetzliche Rauchmelderpflicht für alle Wohnungen./

Burgenfahrt wieder ein Erfolg

HEIMATVEREIN. Die Burgenfahrt des Vereins für Orts- und Heimatkunde erfreut sich auch weiterhin größter Beliebtheit. Auch in diesem Jahr waren die Karten wieder binnen weniger Tage vergriffen. Somit starteten insgesamt 90 Teilnehmer in zwei Bussen am Dorfplatz in Oer zur traditionellen Tagesfahrt des Vereins.
Die 78. Burgenfahrt führte zunächst zum LWL-Textilmuseum nach Bocholt. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe hat hier eine Museumsfabrik nach dem Vorbild einer typischen Baumwollweberei hergerichtet.
Den Anfang machte der Heizer, der frühmorgens für den notwendigen Druck im Kessel sorgen musste, da alle Webstühle und Maschinen durch die Dampfmaschine als zentrale Energiequelle angetrieben wurden. Nach der Erklärung der Dampfmaschine ging es in die Webhalle. Hier konnte man sehr gut die damaligen Arbeitsverhältnisse nachempfinden.
Obwohl nur fünf Webstühle gestartet wurden, herrschte bereits ein starker Lärm. Dass die Arbeiter trotz der harten Arbeit nicht reich wurden, zeigten die Arbeiterhäuser, in denen die Familie mit mehreren Kindern, Großeltern und eventuellen Kostgängern dicht gedrängt unter einem Dach wohnten.
Eine ganz andere Welt zeigte sich bei der Führung durch das Schloss Anholt. In dem heute noch als Wohnsitz der fürstlichen Familie zu Salm-Salm genutzten Schloss lebte man im wahrsten Sinne des Wortes fürstlich.
Neben der Inneneinrichtung war die Gemäldesammlung ein Highlight der Führung. Unter anderem konnten die Teilnehmer einen echten Rembrandt bewundern./ burgen

Neues Projekt der Caritas

SENIOREN. „Café Einstein“ nennt der Caritasverband Waltrop/Oer-Erkenschwick e.V. sein neuestes Angebot für Demenzkranke und Pflegebedürftige. Unter der Leitung von Caritas-Mitarbeiterin Christiane Jurgeleit-Höflich findet einmal im Monat, montags von 15 bis 17 Uhr, ein Treffen im Waltroper Franziskushaus (Dorfmüllerstraße 8) statt, bei dem pflegebedürftige und demenzkranke Menschen einen schönen Nachmittag mit viel Unterhaltung verbringen.
„Soziale Kontakte zu pflegen ist so wichtig, um geistig fit zu bleiben“, erklärt Beate Schröer, eine der drei ehrenamtlichen Betreuerinnen.
„Wir haben alle drei schon viel Erfahrung gesammelt, zum Teil bei den anderen Seniorencafés, Spielenachmittagen oder auch bei der Stadtranderholung“, weiß Ursula Heuberg, die dritte im Bunde der Ehrenamtlichen, um den reichen Schatz an Erfahrung im Umgang mit Pflegebedürftigen und Demenzkranken. Somit ist das Team in der Lage, flexibel auf individuelle Wünsche einzugehen und jeden Einzelnen so zu fördern, wie er es braucht und möchte.
Natürlich wird nicht nur Kuchen gegessen: Gedächtnisübungen finden währenddessen statt und jeder bemüht sich, beispielsweise beim Liederraten, mitzumachen. Bei den nächsten Treffen werden auch Bewegungsspiele durchgeführt, es wird gebastelt, Gedichte vorgetragen, vorgelesen und, wenn der Wunsch besteht, auch gerne gemeinsam gekocht oder gebacken.
Über die gute Laune in der Gemeinschaft und das abwechslungsreiche Angebot freut sich auch die 83-jährige Anne Schneider: „Ich bin gerne unter Leuten und hier habe ich schon einige Bekannte kennengelernt – auch durch die anderen Seniorencafés.“
Christiane Jurgeleit-Höflich freut sich schon auf die nächsten Monate mit den „Einsteins“, „und wir versuchen, dieses Angebot bald wöchentlich anzubieten.“ Ihrer Fantasie ist auch der Name des Treffs nach dem berühmten Physiker zu verdanken. „Ich finde, dass jeder ein bisschen Genialität in sich trägt und sie nur entdecken muss.“ Ein paar Plätze sind noch frei und wer Interesse hat, kann sich unter ( (0 23 09) 9 57  00 anmelden oder Fragen klären. Die Termine des Café Einstein: 16. August, 13. September, 11. Oktober, 15. November und 13. Dezember.
Neben dem Café Einstein bietet die Caritas auch den Memory-Club an, ein Angebot für pflegebedürftige und demenzkranke Menschen zur Förderung ihrer Fähigkeiten, Spiele-Nachmittage, weitere Seniorencafés in Waltrop und Oer-Erkenschwick sowie das Café der Momente, bei dem auch die Angehörigen teilnehmen können. Auch hierzu erteilt die Caritas unter der genannten Telefonnummer gerne Auskunft. Weitere Informationen auch im Internet unter: www.caritas-waltrop-oer-erkenschwick.de

Angebot für daheim gebliebene Kinder

ACTION. Zahlreiche Vereine und Verbände aus Oer-Erkenschwick laden in Verbindung mit dem Jugendamt der Stadt während der Sommerferien alle daheim gebliebenen Kinder zu einer Reihe von Veranstaltungen ein.
Das Programm der nächsten Tage sieht wie folgt aus:
Montag, 26. Juli: FC 26: 10 - 18 Uhr: „Ferienspiele“ (Jugendhaus Rapen); SV Neptun: 10 - 12 Uhr: „Das große Essen“, 16 - 18 Uhr: „Findet Nemo“ (Neptunheim); TuS 09: 17 - 19 Uhr: „Leichtathletik - für jeden ist etwas dabei!“ (Stimbergstadion).
Dienstag, 27. Juli: FC 26: 10 - 18 Uhr: „Ferienspiele“ (Jugendhaus Rapen); SV Neptun: 11 - 13 Uhr: „Let's sing“, 16 - 18 Uhr: „Let's dance“ (Neptunheim).
Mittwoch, 28. Juli: FC 26: 10 - 18 Uhr: „Ferienspiele“ (Jugendhaus Rapen); SV Neptun: 11 - 13 Uhr: „The Beauty and the Beast“, 16 - 18 Uhr: „Fotoshooting“ (Neptunheim).
Donnerstag, 29. Juli: FC 26: 10 - 18 Uhr: „Ferienspiele“ (Jugendhaus Rapen); SV Neptun Erkenschwick: 10 - 12 Uhr: „Meeresbasteleien“, 15 - 19 Uhr: „Schwimmen mit Arielle“ (Neptunheim), TuS 09: 17 - 19 Uhr: „Leichtathletik - für jeden ist etwas dabei!“ (Stimbergstadion).
Freitag, 30. Juli: FC 26: 10 - 18 Uhr: „Ferienspiele“ (Jugendhaus Rapen); SV Neptun: 11 - 13 Uhr: „Dschungel-Räuber-Spiel“, 15 - 18 Uhr: „Dschungelbuchparty (Neptunheim).
Samstag, 31. Juli: FC 26: 10 - 14 Uhr: „Ferienspiele“ (Jugendhaus Rapen).

Meisterschaften im Schnellsägen und Eierlaufen

KLEIN-ERKENSCHWICK. Der Kleingärtnerverein „Arbeit und Freude“ lädt an diesem Wochenende wieder zu seinem schon traditionellen Sommerfest in die Anlage an der Ahsener Straße ein. Groß und klein dürfen sich dabei auf viel Spaß und Unterhaltung freuen.
Das Sommerfest der Oer-Erkenschwicker Kleingärtner beginnt am heutigen Samstag um 14 Uhr. Dann dürfen sich die Besucher - eingeladen ist die gesamte Bevölkerung - auf ein buntes Programm mit Kinderbelustigungen und verschiedenen Wettbewerben freuen. Besonders gespannt sein darf man darauf, wer in diesem Jahr die Schnellsägemeisterschaft, die bereits zum 27. Mal ausgetragen wird, für sich entscheidet. Weiterhin findet die 15. Eierlauf-Meisterschaft für Kinder statt. Und selbstverständlich gibt es auch in diesem Jahr wieder einen Luftballonwettbewerb, an dem sich alle kleinen Gäste beteiligen können.
Natürlich ist auch für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. So öffnet die Frauengruppe des Kleingärtnervereins um 14 Uhr ihr Café, in dem Kaffee und selbstgebackener Kuchen angeboten werden. Wer es lieber deftiger mag, der darf sich auf Leckereien vom Holzkohlegrill freuen. Dazu gibt es kühle Getränke.
Am morgigen Sonntag wird das Sommerfest der Kleingärtner um 11 Uhr mit einem Frühschoppen fortgesetzt. Um 12 Uhr steht dabei das beliebte und schon zur Tradition gehörende Dickebohnen-Essen auf dem Programm.

Pfand-Bons für den guten Zweck

AKTION. Eine Sammelaktion der besonderen Art für die Bürgerstiftung EmscherLippe-Land wurde in der letzten Woche im Edeka-Markt Zierles in Oer-Erkenschwick auf den Weg gebracht. Ab sofort können Kundinnen und Kunden ihre Pfand-Bons für den guten Zweck spenden. „Ich war von der Idee sofort begeistert und was gibt es Besseres, als die Spenden direkt für unsere Region einzusetzen“ freuten sich Anja und Marc Zierles über die Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung EmscherLippe-Land. „Spenden war noch nie so einfach: Neben den Leergutrücknahme-Automaten wurde eine Spendenbox befestigt - einfach Pfand-Bon einwerfen und damit Gutes tun“, erklärt Marc Zierles.
„Wir freuen uns sehr über die Unterstützung des Edeka-Marktes Zierles und sind gespannt, wie das neue Angebot angenommen wird,“ so Ludger Suttmeyer und Dr. Thomas Hölscher vom Stiftungsvorstand, „denn auch mit vielen kleinen Erträgen kann in der Summe etwas Großes bewegt werden.“
Weitere Informationen zu den Projekten und Fördermaßnahmen der Bürgerstiftung EmscherLippe-Land gibt es im Internet unter www.buergerstiftung-emscherlippe-land.de./

Nachwuchs der Jugendfeuerwehr trotzt Hitze

ERFOLG. Viele Jugendliche werden bei den hochsommerlichen Temperaturen des vergangenen Wochenendes eine Abkühlung im Freibad oder im Kanal gesucht haben. Nicht so neun Angehörige der Jugendfeuerwehr Oer-Erkenschwick und ihre Ausbilder. Bei 36 Grad legten sie in Recklinghausen erfolgreich die Prüfung zur Leistungsspange des Deutschen Jugendfeuerwehrverbandes ab. Um die begehrte Spange zu erhalten, mussten die neun Jugendfeuerwehrmänner sowohl feuerwehrtechnisches Fachwissen wie auch körperliche Fitness nachweisen. So standen im sportlichen Teil ein Staffellauf und Kugelstoßen auf dem Programm. Das fachliche Wissen musste in Theorie und Praxis angewandt werden. Hier galt es C-Schläuche möglichst schnell auszurollen und zu kuppeln. Ferner wurde ein Löschangriff aufgebaut. Letzterer brachte allerdings keine Abkühlung, denn die Schläuche blieben trocken.
Die neuen Träger der Leistungsspange sind Marvin Althoff, Florian Cornelius, Simon Gößling, Pascal Holmann, Lukas Klingenburg, Bastian Möller, Dominic Polczinski, Nikolas Schreck, und Kevin Voggenreither. Als Ersatzmann war Jan Hoffmann mit dabei. Dieser erhält nach den - strengen - Statuten des Deutschen Jugendfeuerwehrverbandes allerdings keine Leistungsspange. Neben den Teilnehmern und Ausbildern war die Feuerwehr OE auch noch mit den vier Schiedsrichtern Lutz Böhm, Thomas Ledvina, David Lesnik und Marvin Stegemann vor Ort.

Dattelner bei Unfall schwer verletzt

RAPEN. Ein 21-jähriger Dattelner wurde vor einigen Tagen bei einem Verkehrsunfall auf der Verbandsstraße in Oer-Erkenschwick schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich nachts gegen 3 Uhr.
Der 21-Jährige befuhr mit seinem PKW die Verbandsstraße in Richtung Oer-Erkenschwick, als sein Fahrzeug aus noch ungeklärter Ursache rechts von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum prallte. Ersthelfer befreiten den Dattelner und alarmierten die Feuerwehr.
Gegenüber den Rettungskräften machte der junge Mann dann widersprüchliche Angaben. So wurde zunächst befürchtet, dass sich eine weitere Person im PKW befunden hatte. Ob diese während des Aufpralls herausgeschleudert wurde oder sich möglicherweise im Schockzustand von der Unfallstelle entfernt hatte, ließ sich in der Dunkelheit ohne Hilfe nicht klären.
Daher forderten die Einsatzkräfte Unterstützung aus der Luft an. Ein Polizeihubschrauber suchte mit einer Wärmebildkamera den Nahbereich ab, konnte aber kein weiteres Opfer entdecken. Die Verbandsstraße blieb für eine Stunde voll gesperrt. Nach der Suche streuten die Kräfte der Wachabteilung 1 noch auslaufende Betriebsstoffe ab. Der Rettungsdienst versorgte den Unfallfahrer und brachte ihn in ein nahe gelegenes Krankenhaus.

Spaß am See

SORPESEE. Ein spannendes Wochenende verlebten jetzt die Jugendfeuerwehren aus Oer-Erkenschwick und Recklinghausen in der Jugendherberge „Sorpesee“ im Sauerland. Im Mittelpunkt stand dabei das Floßrennen über den Sorpesee. Sämtliche Flöße bewiesen ihre Schwimmtauglichkeit, so dass keine der Jugendfeuerwehren unter ging.
Die Idee für das gemeinsame Wochenende kam den Ausbildern bereits im Sommer vergangenen Jahres während eines Zeltlagers der Jugendwehren aus dem Kreisgebiet in der Stimbergstadt. Schnell wurde die Idee eines Jugendherbergswochenendes geboren.
Nachdem am ersten Abend das Kennenlernen groß geschrieben wurde, stand der zweite Tag ganz im Zeichen des Floßrennens. Dafür mischten die Ausbilder zunächst die Gruppen und bildeten fünf Teams. Anschließend ging es an den Floßbau. Dabei mussten die Mannschaften die Schwimmfähigkeit und die Bauweise der Flöße, aber auch die Gestaltung ihrer Fahne beachten. Den schwierigsten Teil bildete das abschließende Rennen über den Sorpesee. Den Gesamtsieg sicherte sich schließlich das Team „Die unentschlossenen Perfektionisten“.

Auch in diesem Jahr fand wieder das Kanu-Fun-Wochenende der KEL Datteln am Dattelner Meer statt. Am vergangenen Samstag wurde im Kanu um die Wette gepaddelt. Mit dabei war auch „Brauner Bob“ ein Team der Rohrreinigung Schüssler aus Oer-Erkenschwick. Geschäftsführer Günter Schüßler konnte in diesem Jahr aber nur vom Ufer aus anfeuern. Einen Tag vor dem Rennen, musste er sich seinen Mittelfinger in Gips legen lassen. Für das Team reichte es zu einem elften Platz. Im nächsten Jahr will man aber wieder voll angreifen und um die Podestplätze mitpaddeln. Die Reinerlöse der Startgelder werden auch in diesem Jahr wieder an eine wohltätige Einrichtung gespendet.  Weitere Informationen gibt es unter http://www.kel-datteln.de.

Stadt informiert die Bürger

STADTGEBIET. Der Rat der Stadt Oer-Erkenschwick hat im März dem Entwurf des neuen Flächennutzungsplanes zugestimmt. Gleichzeitig wurde die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit beschlossen. Diese soll in Form von drei Bürgerversammlungen gewährleistet werden. Am kommenden Dienstag, 29. Juni, wird diese um 18 Uhr für den Bereich Oer/Honermannsiedlung im Pfarrheim Oer durchgeführt. Am Montag, 5. Juli, sind dann die Bürgerinnen und Bürger aus Rapen um 18.30 Uhr ins Schützenhaus eingeladen. Die Bürgerversammlung für Groß- und Klein-Erkenschwick findet am Dienstag, 6. Juli, um 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses statt. Danach hat die Bevölkerung noch zwei Wochen Zeit, den Planentwurf bei der Verwaltung einzusehen und Stellung zu nehmen. Stellungnahmen sind schriftlich einzureichen.


Fünf Verletzte bei Brand an der Stimbergstraße

RAPEN. Ein brennendes Altpapierlager einer Lackiererei sorgte Anfang dieser Woche für einen Großeinsatz der Feuerwehr auf der Walterstraße in Rapen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Allerdings entstand erheblicher Sachschaden.
Mitarbeiter des Lackierbetriebes bemerkten am frühen Nachmittag eine Rauchentwicklung in der Werkshalle. Sie brachten sich in Sicherheit und alarmierten die Feuerwehr. Schnell war das unter der Werkstatt gelegene Altpapierlager als Ursache ausgemacht.
Als die ersten Kräfte vor Ort eintrafen, barsten die Scheiben des Lagers aufgrund der Hitzeentwicklung. Einsatzleiter Uwe Vogel ließ drei Trupps zum Innenangriff vorgehen, um die Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Dies gelang den Einsatzkräften auch. So blieb der Brand auf das Untergeschoss der Halle beschränkt. Abschließend wurden die Räume gelüftet.
Nach 90 Minuten rückten die Fahrzeuge wieder ein. Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Schadensursache aufgenommen.

Burgenfahrt führt ins Münsterland

HEIMATVEREIN. Der Verein für Orts- und Heimatkunde Oer-Erkenschwick lädt am Sonntag, 25. Juli, zur 78. Burgenfahrt ein. Diese führt in diesem Jahr zum Textilmuseum in Bocholt und zur Wasserburg Anholt. Bereits seit den 20er-Jahren führt der Verein die jährlich stattfindende Burgenfahrt durch. Ziel ist es heute wie damals, den geschichtlichen Interessenhorizont über die Grenzen der Stadt hinaus zu erweitern. Erstes Ziel ist diesmal das Textilmuseum in Bocholt. Anschließend erfolgt die Weiterfahrt zur Wasserburg Anholt. Aber auch wenn der Name „Burg“ es nahe legt, Anholt hat seine Wehrhaftigkeit im Laufe der Jahrhunderte abgelegt und sich von einer Burg zu einem der größten Wasserschlösser des Münsterlandes entwickelt. An der 78. Burgenfahrt können alle interessierten Personen teilnehmen. Karten zum Preis von 30 Euro für Vereinsmitglieder und 40 Euro für Nichtmitglieder sind in der Fleischerei Corzillius an der Friedhofstraße 26 erhältlich. Im Preis enthalten sind die Busfahrt, alle Führungen, eine Hafenrundfahrt sowie ein Mittag- und ein Abendessen. Der Bus startet um 8 Uhr ab dem Dorfplatz in Oer.


„Glück Auf“ unterwegs

„GLÜCK AUF“. Der Bergmannsverein „Glück Auf“ Oer-Erkenschwick veranstaltet am Samstag, 10. Juli, zwei Ausflüge für seine Mitglieder. Eine Tour führt zum „Kernwasserwunderland“ nach Kalkar, die andere zum „Movie World“ in Bottrop. Die Abfahrt nach Kalkar erfolgt um 8.45 Uhr ab der Bergstraße, um 8.50 Uhr ab dem Hünenplatz und um 9 Uhr ab dem Kirmesplatz. Die Busse nach Bottrop starten um 9.15 Uhr ab der Bergstraße, um 9.20 Uhr ab dem Hünenplatz und um 9.30 Uhr ab dem Kirmesplatz. Anmeldungen sind bei Anni Ostdorf ( (02368) 55590, Martin Ostdorf ( (02368) 56792 und Lothar Briks ( (02368) 2237 möglich.

Radtour

FEUERWACHE. Die Mitglieder der Radgruppe der Versehrtensportgemeinschaft (VSG) Oer-Erkenschwick führen am heutigen Samstag wieder eine Ausfahrt durch. Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Hauptfeuerwache.

Laufen für den guten Zweck

SPORT. Nach dem erfolgreichen Debüt im Jahre 2001 steht nun die zehnte Auflage des Kreislauf am 27. Juni in den Startlöchern.
Kontinuierliche steigende Teilnehmerzahlen in den letzten Jahren belegen die Beliebtheit des Kreislaufes, den die Sportvereine, die Stadt-Sport-Verbände und der Kreis-Sport-Bund Recklinghausen gemeinsam durchführen. Neben dem sportlichen Aspekt steht auch der karitative Zweck im Vordergrund. Die Hälfte der Startgelder werden an gemeinnützigen und karitativen Einrichtungen im Kreis Recklinghausen aufgeteilt. Für die Teilnahme am Lauf wird ein Startgeld in Höhe von fünf Euro erhoben. Alle vorangemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten ein Lauf-T-Shirt „Kreislauf 2010“.
Wie auch in den vergangenen Jahren werden beim Kreislauf Start und Ziel nicht in einer Stadt liegen.
In diesem Jahr erfolgt der Start in Datteln, Zielankunft ist Gladbeck. Einen Strecken- und Ablaufplan findet man im Internet unter www.kurier-zum-sonntag.de
Die Teilnahme ist für jedermann offen.
Eine Anmeldung erfolgt durch Überweisung des Startgeldes (fünf Euro) auf das Konto der KSB Recklinghausen. Im Verwendungszweck unbedingt den Vor- und Nachnamen eintragen. Kontonummer: 90 067 117 BLZ: 426 501 50./


Alternativer Berufseinstieg

SOZIALES. Aktuell absolvieren 25 junge Menschen (seit August 2009) ein berufsvorbereitendes Soziales Jahr (kurz: BSJ) bei der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V. Castrop-Rauxel, Datteln, Oer-Erkenschwick, Waltrop.
Aufgrund des rapide gestiegenen Bedarfs im Bereich Schulbegleitung, konnte insbesondere der Familienunterstützenden Dienst (FuD) sein Team enorm vergrößern und vielen jungen Leuten Möglichkeiten bieten, sich beruflich zu orientieren und Erfahrungen in der sozialen Arbeit zu sammeln.
Zudem eröffnen sich einigen Mitarbeitern bzw. Mitarbeiterinnen im Anschluss an das BSJ mit der Übernahme in eine dreijährige berufsbegleitende Ausbildung im Bereich Heilerziehungspflege weitere Aussichten. Die Lebenshilfe etabliert sich somit weiterhin als Ausbildungsbetrieb und unterstreicht ihren Anspruch jungen Leuten Perspektiven und Ausbildungsmöglichkeiten zu bieten. Zugleich ist das BSJ ein hervorragendes Modell, um Wartezeit auf einen Studienplatz mehr als sinnvoll zu überbrücken und generell Orientierung im Arbeitsleben zu finden.
Ab sofort sucht die Lebenshilfe auch Verstärkung für ihr neues BSJ-Team, das am 23. August den Dienst aufnehmen und im Einzugsgebiet des Ortsverbandes im Rahmen von Schul- und Freizeitbegleitungen tätig sein wird.
Das berufsvorbereitende Soziale Jahr bietet vielfältige Einblicke in die Arbeit mit Menschen mit Behinderung, wird durch erfahrene Fachkräfte angeleitet und von diversen Schulungen bzw. Fortbildungen begleitet sowie mit 401 Euro pro Monat vergütet. Bewerber und Bewerberinnen sollten sich umgehend an die Lebenshilfe. ( (02309) 95 88 - 23 (Ch. Lücker) oder per Email luecker@lebenshilfe-waltrop.de wenden.
 

„Perle des Ammerlandes“

AG 60PLUS. Die Arbeitsgemeinschaft „60plus“ der SPD Oer-Erkenschwick organisiert auch in diesem Jahr wieder eine Seniorenfahrt. Der Tagesausflug unter der Regie von Ferdi Wehner und Roswitha Palm findet am Mittwoch, 7. Juli, statt und führt diesmal nach Bad Zwischenahn in Niedersachsen.
Bad Zwischenahn, das staatlich anerkannte Moorheilbad im Landkreis Ammerland, ist bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts ein beliebtes Urlaubsziel. Hauptattraktion und Mittelpunkt der Gemeinde ist gestern wie heute das Zwischenahner Meer, die „Perle des Ammerlandes“ und mit 526 Hektar Fläche das drittgrößte Binnengewässer Niedersachsens. Der bekannte Kurort bietet daneben auch eine ganze Reihe von Sehenswürdigkeiten. Ob historische Gebäude im Kurpark, liebevoll restaurierte Mühlen, sehenswerte Kirchen oder gar „Burgen“ - zu entdecken gibt es vieles. Einzigartig ist auch die Ammerländer Parklandschaft, die viele Besucher nach Bad Zwischenahn lockt.
Noch sind einige Plätze frei. Karten gibt es ab sofort im SPD-Bürgerbüro an der Stimbergstraße 114 erhältlich. Der Fahrpreis pro Person beläuft sich auf 19 Euro. Die Abfahrt erfolgt um 7.30 Uhr.

Traditionelles Sommerfest

KLEINGARTENANLAGE. Der Schlesierverein lädt am kommenden Mittwoch, 16. Juni, zum traditionellen Sommerfest ein. Die Veranstaltung, die in der Kleingartenanlage „Arbeit und Freude“ stattfindet, beginnt um 15 Uhr.


Ehrungen und Beförderungen

Am letzten Wochenende fand im neuen Feuerwehr-Gerätehaus in Oer, die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr statt. Und das vor der offiziellen Eröffnung. Die stellvertretende Landrätin Bärbel Korun und Bürgermeister Achim Menge beglückwünschten den neuen Leiter der Feuerwehr, Marc Hübner (3.v.r.). Mit im Bild ist der neue Rapener Löschzugführer Markus Bergmann (2.v.l.) sowie seine Stellvertreter Matthias Beckmann (5.v.l.) und Sven Bergmann (l.)./

Public Viewing bei der WM

STADTHALLE. Gemeinsam jubeln - gemeinsam feiern. Oer-Erkenschwick kann die Spiele wieder wetterunabhängig auf einer 25 qm großen Leinwand in der Stadthalle verfolgen. Das erste Spiel Deutschland gegen Australien am 13. Juni wird ab 20.30 Uhr live in der Stadthalle übertragen. Der Einlass ist bereits ab 19 Uhr. Erstmalig können Gruppen ab zehn Personen unter ( (02368) 9 89 90 einen Tisch reservieren.
Pro Person wird eine Sicherheitsgebühr von einem Euro erhoben. Für alle angebotenen Getränke gibt es einen Einheitspreis von 1,50 Euro. Auch die nächsten Spiele der deutschen Nationalmannschaft werden dann in der Stadthalle übertragen.


Versammlung der Feuerwehr


OER. Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Oer-Erkenschwick kommen am morgigen Sonntag, 30. Mai, um 10 Uhr im neuen Gerätehaus des Löschzugs Oer am Dreischenkamp zur Jahreshauptversammlung zusammen. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem der Jahrestätigkeitsbericht 2008/2009 des Leiters der Feuerwehr und der Bericht der Jugendfeuerwehr. Darüber hinaus sind Ehrungen, Beförderungen und Ernennungen geplant. Im Anschluss an die Versammlung besteht die Möglichkeit, das neue Gerätehaus und die Einsatzfahrzeuge des Löschzugs Oer zu besichtigen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

„Eine Stadt will schlanker werden“

STADTAKTION. „Eine Stadt will schlanker werden“ - So lautet das Vorhaben der Stadt Oer-Erkenschwick, die ihren Bürgern die freiwillige Teilnahme an einem Abnehmprogramm anbietet. Das Programm führen das Institut für angewandte Telemedizin (IFAT) und die Diabetesklinik am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, in enger Kooperation mit dem IT-Spezialisten MONITOR-it aus Luxemburg durch. 50 Teilnehmer haben sich bereits für das Programm angemeldet. Weitere 250 Plätze stehen noch zur Verfügung. Das einjährige Programm sieht wie folgt aus: Die Einwohner messen regelmäßig ihr Gewicht mit ihrer Waage zu Hause, geben dann ihre Werte einfach über ihre Telefontastatur in das MONITOR-it Telemedizinsystem ein. Das IFAT erhält die gespeicherten Werte, überwacht diese fachärztlich und gibt das notwendige medizinische Feedback. Mit zunächst sechs Veranstaltungen in Oer-Erkenschwick zu den Themen Ernährung, Bewegung sowie gesundheitliche Risiken werden interessierte Bürgerinnen und Bürger informiert. Ernährungswissenschaftler des IFAT und der Diabetesklinik am HDZ NRW stehen dabei allen Teilnehmern während der Dauer des Programms zur regelmäßigen telefonischen Beratung zur Verfügung.
Für die Teilnahme am Programm wird ein Beitrag in Höhe von 20 Euro pro Monat erhoben. Einige Krankenkassen erstatten einen großen Teil der Kosten. Wer Interesse hat am Projekt teilzunehmen, der kann sich bis zum 1. Juni unter ( (02368) 69 10 oder www.oer-erkenschwick.de anmelden./

Sportfest der Haardschule

STIMBERG. Am letzten Donnerstag fand im Stimbergstadion Oer-Erkenschwick das Schulsportfest der Haardschule statt. Alle Schülerinnen und Schüler konnten an acht Stationen ihre Geschicklichkeit und sportliche Fitness unter Beweis stellen. Hier geht´s zur Bildergalerie!


Wohnungsbrand mit Todesfall

UNGLÜCK. Am vergangenen Sonntag wurde der Feuerwehr ein Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Schumannstraße 7 in Oer-Erkenschwick gemeldet. Für einen 57-jährigen Mann kam jede Hilfe zu spät. Als die Einsatzkräfte die Wohnungstür aufbrachen, entdeckten sie nur noch eine bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche. Wahrscheinlich handelt es sich um den Mieter der Wohnung. Eine Untersuchung durch einen Gerichtsmediziner soll hier endgültige Klarheit schaffen. Wie die Feuerwehr mitteilte ist wahrscheinlich eine brennende Zigarette die Brandursache.


Die Symbolik des Ruhrgebiets

RUHR.2010. Das Ruhrgebiet steht immer noch für viele Menschen als Region der Steinkohle und der Zechen. Tatsächlich aber sind bis heute fast alle Zechen stillgelegt, die Übertageanlagen weitgehend abgeräumt. Was für hunderttausende Menschen Arbeit und Lebensmittelpunkt war, ist heute unter Straßen, Parks, Siedlungen und Gewerbegebiete verschwunden.
Um an die ehemaligen Zechen und Schächte zu erinnern wurde im Rahmen der RUHR.2010 das Projekt „Schachtzeichen“ ins Leben gerufen. Vom 22. bis 30. Mai werden rund 350 große gelbe Heliumballons bis zu 80 Meter hoch über den ehemaligen Schachtanlagen schweben.
Im Ostvest wird neben dem symbolischen Ereignis auch ein Rahmenprogramm angeboten.
In Oer-Erkenschwick sind zwei Bergwerk-Standorte beteiligt: Ewald Fortsetzung 1/2/3 und Ewald Fortsetzung 4/5. Rund um das Bergbaumuseum wird den Besuchern ein buntes Programm und allerlei Schlemmerei geboten. Gestartet wird hier am 22. Mai um 14 Uhr mit einem Konzert des Orchester „Consolidation“. Um 19 Uhr gibt es den „Tanz an der Seilscheibe“. Hier gibt es Karten für drei Euro im Vorverkauf im Bergbaumuseum, Am Ziegeleitor. Alle Programmpunkte gibt es auf der Internetseite der Stadt Oer-Erkenschwick: www.oer-erkenschwick.de.
Auch auf der Zeche Waltrop wird in dieser Zeit ein buntes Bürgerfest stattfinden. Am 22. Mai erfolgt auch hier die Eröffnung durch die Waltroper Bürgermeisterin Anne Heck-Guthe. Musikalisch untermalt wird die Eröffnung mit dem Auftritt der Bäng Bäng Marchingband (Steel Drums).
Unter www.waltrop.de bietet die Stadt das komplette Programm zum Download an.
In Datteln werden ebenfalls zwei Schachtzeichen aufsteigen: über Emscher-Lippe I/II und Emscher-Lippe III/IV.
Viele Vereine, Unternehmen und begeisterte Einzelpersonen sind aktiv, wenn die zwei Dattelner Schachtzeichen vom ersten bis zum letzten Tag Zentrum eines kulturellen Rahmenprogramms sind. Auch hier ist auf der Internetseite der Stadt Datteln (www.datteln.de) das komplette Programm zu finden.
Kompakte Infos zu allen drei Städten gibt es unter www.kurier-zum-sonntag.de./


Ferien vor der Haustür

JUGENDAMT. Das Jugendamt der Stadt Oer-Erkenschwick bietet auch in diesem Jahr wieder während der Sommerferien eine Stadtranderholung an. Unter dem Motto „Ferien vor der Haustür“ findet das Projekt in der Zeit vom 2. bis zum 13. August statt.
Das Angebot richtet sich gezielt an Kinder von Eltern, die während der großen Ferien ein verlässliches, ganztägiges Betreuungsangebot mit Frühstück und Mittagessen für ihre Kinder suchen. Umgesetzt wird das Projekt zusammen mit dem „Kinder- und Jugendcamp“ am Haardgrenzweg und mit Unterstützung des „Salvador Allende Haus“ (SBZ), das sich schon in den zurückliegenden Jahren als ausgezeichneter Partner erwiesen hat.
Unter dem Motto „Ferien vor der Haustür“ werden jeweils von montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 17 Uhr insgesamt 30 Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren naturnahe Erlebnis und Abenteuerspiele geboten. Dabei bietet das Gelände des „Kinder- und Jugendcamps“ am Haardrand vielfältige Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung in der Gruppe. Geplant sind aber auch kleinere Ausflüge in die nähere Umgebung, Kreativ- und Bastelangebote, Großgruppenspiele sowie eine Übernachtungsaktion.
Die Teilnahmegebühr für die zweiwöchige Aktion beträgt 111 Euro pro Kind. In Härtefällen kann eine Ermäßigung gewährt werden. Anmeldungen zur Stadtranderholung werden noch bis zum 10. Mai im Jugendamt, Zimmer 2.005, entgegen genommen. Danach werden die Anmeldungen gesichtet und nach pädagogischen sowie organisatorischen Gesichtspunkten ausgewählt. Es erfolgt eine schriftliche Anmeldebestätigung.


Neun Feuerwehrleute beenden Lehrgang


FEUERWEHR. Neun Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren aus Oer-Erkenschwick und Datteln haben jetzt in der Stimbergstadt eine Ausbildung für „Atemschutzgeräteträger“ mit Erfolg abgeschlossen. Sie können damit künftig bei Einsätzen unter Atemschutz eingesetzt werden.
Vorausgegangen war ein Lehrgang, der insgesamt 45 Unterrichtsstunden - davon zwölf theoretisch und 33 praktisch - umfasste. Es folgten eine schriftliche und eine praktische Prüfung. Am Ende konnten mit Jan Harlinghausen und Stefan Walter (Löschzug Erkenschwick), David Lesnik, Marvin Stegemann und Vitali Welter (Löschzug Rapen), Lars Dieckmann, Markus Kerkau und Christian Stübbe (Löschzug Oer) sowie Lisa Schwalvenberg (Löschzug Horneburg) alle neun Teilnehmer ihre Urkunde in Empfang nehmen.
„In vielen Einsatzsituationen können Einsatzkräfte durch Sauerstoffmangel oder durch Einatmen gesundheitsschädigender Stoffe (Atemgifte) gefährdet werden. Daher müssen entsprechend der möglichen Gefährdung geeignete Atemschutzgeräte getragen werden, die eine sorgfältige Ausbildung zwingend voraussetzen.
Der Lehrgang hat den Teilnehmern die notwendigen Kenntnisse über Verwendungsmöglichkeiten und Schutzwirkung der Geräte, über Auswahl, Pflege, Wartung und Prüfung der Geräte vermittelt“, machten der Lehrgangsleiter Markus Bergmann und Feuerwehr-Chef Marc Hübner deutlich. Entsprechend waren die Ausbildungsinhalte auch sehr umfangreich. Sie reichten von der Handhabung der Atemschutzgeräte, die Gewöhnung an das Tragen der Geräte und die Orientierung in dunklen bzw. verrauchten Objekten über die körperliche und psychische Belastung bis hin zur Übung von Einsatztätigkeiten und das Notfalltraining./ feuerwehroe


Qualität wird belohnt

VOLKSHOCHSCHULE. Die Volkshochschule Oer-Erkenschwick genießt, zumindest bei denen, die sich mit den Aktivitäten der städtischen Weiterbildungseinrichtung beschäftigt haben, schon lange den Ruf, eine gute und bürgernahe Arbeit zu leisten. Jetzt bekamen die Mitarbeiter der VHS aber auch die schriftliche Bestätigung über die Qualität ihrer Arbeit: das offizielle Zertifikat der DEKRA über die erfolgreiche Realisierung eines Qualitätsmanagementsystems. Nicht ohne Stolz konnten Bürgermeister Achim Menge, der Leiter der VHS, Willi Alfs, und die Qualitätsmanagement-Beauftragte der städtischen Weiterbildungseinrichtung, Iris Faust, vor einigen Tagen die Zertifizierungs-Urkunde in den Räumen der Geschäftsstelle aufhängen.
Das Dokument ist das Ergebnis eines aufwendigen Zertifizierungsverfahrens, dem sich die Mitarbeiter der Volkshochschule unterzogen haben. Anfang März fand eine ganztägige Überprüfung statt. Das entscheidende Abschlussgutachten im Rahmen der Zertifizierung wurde von Dr. Bernd Wittig erstellt. Darin stellte er weder Negatives noch Abweichungen von der Norm fest. „Das hat man selten!“, so Wittig.
Als besonders positiv wertete der Auditor die große Bürgernähe, die Aktivitäten zur Verbesserung der VHS, die sachkundige Planung der Kurse und die Programmerstellung sowie die aktive Nutzung des Verfahrens „Beschwerdemanagement“.
„Das offizielle Zertifikat der DEKRA und die damit verbundene Berechtigung zur Verwendung des dazugehörenden Qualitätssiegels sind der verdiente Lohn für die umfangreichen Arbeiten und Bemühungen des gesamten VHS-Teams“, lobte Bürgermeister Achim Menge.
Das aufwendige Zertifizierungsverfahren wurde zusätzlich zu den alltäglich anfallenden Aufgaben der Mitarbeiter in der Volkshochschule gemeistert./

Fertigstellung Ende 2012

INNENSTADT. Die Unternehmensgruppe HBB aus Lübeck, die den Zuschlag für dieses Projekt erhalten hat, rechnet mit der Fertigstellung der „Neuen Mitte II“ auf dem „Kirmesplatz“ in Oer-Erkenschwick für das Ende des Jahres 2012. Mit dem Abriss des alten Hallenbades soll nach Abschluss des erforderlichen Bebauungsplanverfahrens in rund einem Jahr zu rechnen sein.
Die HBB-Gruppe hatte im europaweit ausgeschriebenen Vergabeverfahren für das geplante Einkaufszentrum den Zuschlag erhalten. Bevor mit dem Bau der „Neuen Mitte II“ begonnen werden kann, ist ein Bebauungsplanverfahren, das rund ein Jahr dauern wird, durchzuführen. Unmittelbar danach sollen das Hallenbad abgerissen werden und notwendige Verlegungen von Leitungen erfolgen. Erst danach kann mit dem Bau des Projektes begonnen werden.
In dem neuen Einkaufszentrum sollen nach Angaben der HBB-Gruppe rund 12.000 qm Bruttogeschossfläche entstehen, davon rund 8.000 qm Verkaufsfläche sowie weitere Gastronomie- und Dienstleistungsflächen. Auf dem Einkaufszentrum ist ein Parkdeck mit rund 265 Stellplätzen geplant, anzufahren über die Stimbergstraße. Der südliche Haupteingang soll „in geschickter Weise“ mit dem nördlichen Ausgang des Kaufland-Centers korrespondieren. Nach den Aussagen der HBB sind in dem neuen Zentrum neben einem Verbraucher und einem Drogeriemarkt attraktive Anbieter aus den Bereichen Textilien, Schuhe, Schmuck vorgesehen. Ergänzt werde dieses Angebot durch einige ansprechende Gastronomiebetriebe. In den kleinteiligen Bereichen soll auch Unternehmen aus der Region eine Chance gegeben werden. Das Gesamtinvestitionsvolumen wird sich, so die HBB, ohne Mieteinbauten auf rund 40 Millionen Euro belaufen. In dem Einkaufszentrum sollen rund 100 neue Arbeitsplätze entstehen.

Countdown für das Fest läuft

SCHÜTZENHEIM. Der Countdown läuft: In wenigen Wochen (2. bis 4. Juli) steigt auf dem Kirmesplatz in der Innenstadt das große Schützenfest der Schützengilde Erkenschwick. Als erster Höhepunkt wurde am gestrigen Freitag der Vogel angeschlagen.
Dazu fanden sich die Mitglieder der Schützengilde Erkenschwick im Schützenheim am Maritimo-Freizeitbad ein. Zu bestaunen ist der schmucke Vogel dann am 12. Juni bei der Vogeltaufe, die bei Familie Matern an der Ahsener Straße stattfindet. Eine Woche später, am 19. Juni, sind die „Grünröcke“ der Gilde Erkenschwick dann zum großen Generalausmarsch aufgerufen.
Die Erkenschwicker Schützen gehen bei ihrem Schützenfest in diesem Jahr neue Wege. Erstmals in der Geschichte des Vereins findet das Fest nämlich von freitags bis sonntags statt. Der große Festumzug wird dabei bereits am Samstag ab 14 Uhr durchgeführt. Am Sonntag - davon erwartet sich die Gilde eine erheblich größere Zahl an Zuschauern - steht dann das Vogelschießen auf dem Programm.


„Auf dem richtigen Weg“

GESPRÄCHSRUNDEN. „Ich erwarte von den finanzschwachen Kommunen in unserer Region auch weiterhin, dass sie ihren eisernen Willen zum Sparen zeigen. Der in Oer-Erkenschwick eingeschlagene Weg geht hier in die richtige Richtung.“ Dies machte der Regierungspräsident Münster, Dr. Peter Paziorek, in dieser Woche bei einer Stippvisite in Oer-Erkenschwick deutlich. Von der Einsetzung eines Sparberaters hält er deshalb nichts.
Dr. Peter Paziorek kam bei seinem Besuch in Oer-Erkenschwick zunächst mit Bürgermeister Achim Menge und anschließend mit dem Verwaltungsvorstand zusammen, um über aktuelle Fragen und Probleme zu reden. Danach stand eine Gesprächsrunde mit den Vorsitzenden der im Rat der Stadt Oer-Erkenschwick vertretenen Fraktionen auf dem Programm. Zum Abschluss ging es dann noch zur Zechenbrache, wo es sich der Regierungspräsident nicht nehmen ließ, das Bergbaumuseum zu besichtigen und die Halde zu erklimmen.
In allen Gesprächen machte Dr. Peter Paziorek unmissverständlich deutlich, dass seine Behörde als zuständige Kommunalaufsicht darauf beharren werde, dass in den finanzschwachen Gemeinden gespart werde und die Vorgaben aus Münster umgesetzt würden. Dies gelte auch für den Bereich der so genannten freiwilligen Leistungen. Hier sei ihm allerdings auch klar, dass „arme Städte“ nicht all ihre Leistungen, beispielsweise bei der Jugend oder der Kultur, auf Null zurück fahren könnten.
Ein weiteres Thema war die in der letzten Ratssitzung heiß diskutierte Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans für die Feuerwehr. Der soll nach den Vorstellungen des Regierungspräsidenten nach mehreren weiteren Gesprächen mit seiner Behörde auf jeden Fall bis Ende dieses Jahres endgültig abgestimmt sein. In diesem Zusammenhang sprach er sich noch einmal dafür aus, sich intensiv um eine interkommunale Zusammenarbeit auch auf diesem Gebiet zu bemühen.
Sehr interessiert zeigte sich Dr. Peter Paziorek auch bei den Erläuterungen der Pläne für die Zechenbrache. Hier sind unter anderem der Bau einer Adipositas-Fachklinik für Kinder und Jugendliche sowie die Errichtung eines Golfplatzes beabsichtigt./

Arbeiten schreiten voran

KLEIN-ERKENSCHWICK. Die Bauarbeiten zur Kanalsanierung in der Stimbergstraße im Bereich des Hünenplatzes in Klein-Erkenschwick sind so weit fortgeschritten, dass der erste Straßenabschnitt von der Kreuzung bis zur Einfahrt Barbarastraße (Hünenplatz) in dieser Woche einschließlich der Asphaltdecke wiederhergestellt werden konnte. Die Arbeiten müssen nun noch bis rund 50 Meter nördlich der Körnerstraße fortgesetzt werden.
Deshalb wurde die Absperrung am gestrigen Freitag geändert. Danach ist die Stimbergstraße ab sofort zwischen der Zufahrt zum Hünenplatz bis rund 50 m nördlich der Körnerstraße für den Durchgangsverkehr sowie für den Busverkehr komplett gesperrt. Die Einmündungen der Körnerstraße und des Schlingweges in die Stimbergstraße sind für die Zeit der Bauarbeiten vollständig abgebunden.
Die Anlieger der Stimbergstraße im Baustellenbereich können ihre Grundstücke auch während der Bauarbeiten bis auf kurzfristige Unterbrechungen mit PKW erreichen. Für Anlieger wird die Stimbergstraße aus Richtung der Klein-Erkenschwicker-Straße bis einschließlich der Zufahrt zum Hünenplatzes vollständig befahrbar sein.
Der zwischenzeitlich verlegte Wochenmarkt fand am gestrigen Freitag erstmalig wieder auf dem Hünenplatz statt. Die Markthändler konnten die Zufahrt über die Stimbergstraße nutzen.
Die weiträumigen Umleitungen für den Durchgangsverkehr der Stimbergstraße bleiben bis zum endgültigen Abschluss der Kanalsanierung weiterhin unverändert bestehen.


Glück im Unglück

INNENSTADT. Ein Feuer in der Innenstadt hielt in dieser Woche am frühen Mittwochmorgen sämtliche Löschzüge der Feuerwehr Oer-Erkenschwick in Atem. Im ersten Obergeschoss eines Hinterhauses an der Stimbergstraße brannte es.
Dort waren unter anderem auch die vier Kinder der dort lebenden Familie untergebracht. Alle im Haus befindlichen Personen konnten das Gebäude noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr unverletzt verlassen. Gegen 5.50 Uhr entdeckten die Hausbewohner den Brand, verließen das Haus und alarmierten die Feuerwehr.
Als die ersten Kräfte der Wachabteilung Rapen vor Ort eintrafen, quoll dichter schwarzer Rauch aus den Fenstern im ersten Obergeschoss. Die Familie stand mittlerweile zum Glück auf der Straße. Der Rettungsdienst betreute die vier Kinder und ihre Mutter anschließend in einem Rettungswagen. Sämtliche Familienangehörigen blieben wie durch ein Wunder unverletzt.
Zwei Trupps der Feuerwehr gingen unter Atemschutz in dem Gebäude zur Brandbekämpfung vor. Nach rund 30 Minuten konnte der Einsatzleiter, Brandoberinspektor Marc Hübner, „Feuer aus!“ melden. Über die Schadenshöhe und die Ursache des Brandes lagen bei Redaktionsschluss noch keine genauen Informationen vor. Die Experten ermitteln.


Richtwerte für Grundstücke

STADTGEBIET. Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Recklinghausen hat die Bodenrichtwertkarte 2010 für Oer-Erkenschwick zum Stichtag 1. Januar herausgegeben. Der Bodenrichtwert ist ein aus Grundstückskaufpreisen ermittelter durchschnittlicher Lagewert des Grund und Bodens für ein Gebiet mit im Wesentlichen gleichen Nutzungs- und Wertverhältnissen. Er ist bezogen auf ein Grundstück, dessen Eigenschaften für dieses Gebiet typisch sind (so genannte Richtwertgrundstücke). Die Bodenrichtwertkarte 2010 enthält keine Veränderungen zum Vorjahr.

Sparkasse unterstützt Kindergärten und Vereine

SPENDENGELDER. Für einen „warmen Geldsegen“ bei insgesamt 19 Kinder- und Jugendeinrichtungen aus Oer-Erkenschwick hat in dieser Woche die Sparkasse Vest sorgen können. Der stellvertretende Marktleiter Andreas Peschl und der stellvertretende Geschäftsstellenleiter Ulrich Falk überreichten dabei Spendengelder in Höhe von insgesamt 9.500 Euro.
Aus Mitteln Prämien-Zweckerträge - hier ist die Zahl der in Oer-Erkenschwick verkauften PS-Lose entscheidend - wurden die AWO-Kindergärten „Pusteblume“ und „Unter dem Regenbogen“, die DRK-Kindergärten I bis IV, das Kinderheim St. Agnes, der Verein „Jugend in Oer-Erkenschwick“ (JOE) sowie die ToTs des SV Neptun, der FC 26, der IGBCE und des Stadtsportverbandes mit jeweils 500 Euro bedacht. Aus dem frei verfügbaren „Spendentopf“ der OE-Sparkasse erhielten die kirchlichen Kindergärten St. Josef, St. Marien, St. Peter und Paul, Christus König sowie das Wiechernheim, das Theodor-Fliedner-Heim und das Familienzentrum Friedrich-von-Bodelschwingh ebenfalls jeweils 500 Euro.
Letzteres wurde erforderlich, weil ein neues Gesetz es den Sparkassen verbietet, kirchliche Kindergärten aus Mitteln der Prämien-Zweckerträge zu unterstützen. Hier empfahl Andreas Peschl den betroffenen Einrichtungen, mit den Eltern zu reden und Fördervereine zu gründen, wobei er ihnen dabei die Hilfe der Sparkasse bei der Gründung zusicherte. „Nur so kann auch weiterhin Geld aus den Spendentöpfen unseres Instituts fließen“, so der stellvertretende Marktleiter der Sparkasse Vest.
Josef Schulz, ehemaliger Leiter des Berufskolleg Ostvest in Datteln und Verantwortlicher eines Jugendprojekts der Spvgg. Erkenschwick mit den Schulen aus der Stimbergstadt, nutzte die Zusammenkunft, um über die Möglichkeiten einer intensiven Zusammenarbeit von Kindergärten und Sportvereinen - der Landessportbund unterstützt das Projekt „Bewegungskindergarten“ - zu werben. „Sport bietet Kindern und Jugendlichen die Chance, sich unabhängig von der sozialen Herkunft zu bewähren. Gleichzeitig werden die spätere Entwicklung und die Sozialkompetenz der Kinder gefördert. Hiermit sollte bereits im Vorschulalter begonnen werden“, erklärte Schulz, der bei der Umsetzung seine Unterstützung anbot.
Der Großteil der bedachten Kinder- und Jugendeinrichtungen wollen die Spendengelder auch für die Förderung von sportlichen Aktivitäten nutzen. Andere planen damit die Anschaffung neuer Spielgeräte oder anderer dringend erforderlicher Dinge. JOE wird das Geld für „musikalische Aktivitäten“ - gemeint ist das Open-Air-Festival am 30. und 31. Juli - nutzen./


„Große Herausforderung für Anwohner und Verkehrsteilnehmer“

BAUMASSNAHME. Mit dem Bagger erfolgte am vergangenen Montag der erste „Spatenstich“ von Landrat Cay Süberkrüb und dem Oer-Erkenschwicker Bürgermeister Achim Menge für die Sanierungsarbeiten an der Recklinghäuser Straße.
Die Recklinghäuser Straße in Oer-Erkenschwick bekommt eine neue Fahrbahn sowie neue Rad- und Fußwege. Dafür muss die wichtige Nord-Süd-Straßenverbindung zwischen Recklinghausen und Oer-Erkenschwick bis zur Sinsener Straße drei Monate voll gesperrt werden.
„Ich weiß, dass das eine große Herausforderung für die Anwohner und für alle Verkehrsteilnehmer ist. Aber dies ist die schnellste Lösung. Und: Am Ende gibt es mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer sowie eine gute Fahrbahn ohne Schlaglöcher für die Autofahrer“, sagte Landrat Cay Süberkrüb am Montag beim Spatenstich zum Bauauftakt.
„Spätestens bis zu unserem Stadtfest ‚Sommerhit‘ am 16. Juli muss die Straße wieder frei sein“, hofft Bürgermeister Achim Menge.
Auf der Kreisstraße wurde 1999 und 2000 die Fahrbahndecke auf der freien Strecke vom Hof Schürmann (Stadtgrenze Recklinghausen) bis zur Ortsdurchfahrt Oer-Erkenschwick in zwei Bauabschnitten saniert. Nun wird das verbleibende Stück in Zusammenarbeit mit der Stadt allen Verkehrsbedürfnissen entsprechend umgebaut. Dieser Bauabschnitt hat eine Länge von 250 m. Die Straße bleibt während der gesamten Bauphase für den Verkehr gesperrt, Fußgänger können die Baustelle jedoch passieren. Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich insgesamt auf ca. 400.000 Euro. Davon trägt der Kreis zunächst rund 309.000 Euro, die Stadt Oer-Erkenschwick ca. 91.000 Euro. Die Maßnahme wird mit Bundes- und Landesmitteln zu 75 Prozent gefördert.
Von dieser Straßensperrung betroffen ist auch der Linienverkehr der Vestischen. So müssen die Linien SB 24 und 231 weiträumig umgeleitet werden. Für die Autofahrer heißt es, drei Monate viel Geduld mitzubringen. Durch die Umleitung (siehe Kurier-Info) kommt es zu einem höherem Verkehrsaufkommen und damit größeren Rückstaus an den Kreuzungen.
Weitere Infos zu den Fahrplanänderungen, Umleitungen sowie ein Video vom „Spatenstich“ unter www.kurier-zum-sonntag.de. Umleitungshinweis:

Durch die Vollsperrung gibt es zwei mögliche Umleitungsvarianten: 1. Über die Groß-Erkenschwicker-Straße rechts in die Esseler Straße und immer geradeaus bis zur Kreuzung Horneburger Straße. Dort rechts in die Devensstraße Richtung Recklinghausen. 2. Über die Sinsener Straße Richtung Marl-Sinsen, dort auf die Halterner Straße Richtung Recklinghausen bzw. Autobahn-Zubringer. In Richtung Oer wird in den Nachmittagsstunden die zweite Umleitungsvariante empfohlen, da sich auf der Devensstraße längere Rückstaus bilden können. Abkürzungen über die Feldwege sind verboten und werden von der Polizei kontrolliert.


Linienverkehr muss ausweichen

SPERRUNG. Die Recklinghäuser Straße in Oer-Erkenschwick bekommt eine neue Fahrbahn sowie neue Rad- und Fußwege. Dafür muss die Nord-Süd-Straßenverbindung zwischen Recklinghausen und Oer-Erkenschwick bis zur Sinsener Straße drei Monate voll gesperrt werden. Von dieser Straßensperrung betroffen ist auch der Linienverkehr der Vestischen. So müssen die Linien SB 24 und 231 weiträumig umgeleitet werden. Der Umleitungsweg hat auch spürbare Auswirkungen auf den Fahrplan. „Zunächst muss die Haltestelle „Oer-Mitte“ des SB 24 in Fahrtrichtung Recklinghausen auf die Groß-Erkenschwicker-Straße in Höhe der Hausnummer 55 verlegt werden,“ erläutert Günter Wunschick, stellvertretender Leiter Fahrbetrieb der Vestischen, die Linienwegsänderungen in der Stimbergstadt. In Fahrtrichtung „Berliner Platz“ hält der Schnellbus auf der Esseler Straße in Höhe der Töpferei.
Die Line 231 kann die Haltestellen „Hof Schürmann“ und „Alt Oer“ nicht anfahren. Die Fahrgäste werden daher gebeten, auf die Haltestellen „Devensstraße“ oder „Oer-Mitte“ auszuweichen, wobei der 231er während der Bauphase die gleichnamige Haltestelle der Linie 226 anfährt.
„Die Busse sind aufgrund der ausgedehnten und stauanfälligen Umleitungsstrecke auch deutlich länger unterwegs“; sagte Pressesprecher Norbert Konegen „Deshalb fahren beide Linie für zwölf Wochen nach einem geänderter Fahrplan. Fahrplanauskünfte gibt es im KundenCenter der Vestischen in Recklinghausen am Busbahnhof und unter der Rufnummer ( 01803 - 504030 (0,09 €/Min. aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min.) oder im Internet unter www.vestische.de/