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Ausnahmezustand in Suderwich
SUDERWICH. Nach dreijähriger Pause geht es in wenigen Tagen in Suderwich wieder rund, wenn es heißt: Schützenfest 2018! Vom 24. bis zum 26. August wird im Festzelt an der Lülfstraße der neue Suderwicher Schützenkönig gesucht – zusätzlich bietet das Festwochenende aber auch in diesem Jahr wieder ein großes Rahmenprogramm für Jung und Alt.
Den Auftakt bildete bereits der gestrige Freitag. Nach dem ökumenischen Gottesdienst in der St. Johannes-Kirche marschierten die Gilde und ihre Gäste, zu denen auch Schützenfest-Schirmherr und Bürgermeister Christoph Tesche gehörte, zur Vogeltaufe und dem großen Zapfenstreich Richtung Stresemannplatz.
Am kommenden Wochenende wird im Festzelt an der Lülftstraße dann drei Tage lang ordentlich gefeiert. Eröffnet wird das Wochenende am Freitag, 24. August, beim Discoabend mit Livemusik der Band „Rock‘n’Bella“, die in den Spielpausen von DJ Olli P unterstützt wird.
Spannend wird es am Samstagvormittag, wenn ab ca. 11 Uhr rund 20 Anwärter darum kämpfen, Suderwicher Schützenkönig und damit Nachfolger von König Theo I. zu werden. Ab 20 Uhr lassen Schützen und Gäste den Abend dann beim Königsball mit Livemusik der Gruppe „City Sound“ ausklingen.
Am Sonntag, 26. August, folgt der krönende Abschluss: Um 16 Uhr startet am Stresemannplatz der große Festumzug quer durch Suderwich bis zum Festzelt. Gegen 18 Uhr werden beim Königsball das bisherige Königspaar Theo I. und Rosi I. sowie das Kammerpaar Peter Heider und Jasmin Heider für die letzten drei Jahre Amtszeit geehrt. Im Anschluss wird das neue Königspaar von Bürgermeister Christoph Tesche feierlich inthronisiert, bevor die BSG Suderwich und ihre Gäste das Wochenende gemütlich ausklingen lassen.
Die BSG Suderwich lädt alle, die Lust auf Feiern, Tanzen und das ein oder andere alkoholische oder auch alkoholfreie Kaltgetränk haben, herzlich ein und freut sich ganz besonders darüber, zusätzlich auch viele Schützenschwestern und -brüder aus den anderen Recklinghäuser Gilden begrüßen zu dürfen. Der Eintritt ins Festzelt ist an allen Abenden frei. Für das leibliche Wohl der Gäste sowie für die musikalische Unterhaltung ist während der gesamten Zeit natürlich gesorgt. / Foto: BSG Suderwich


Kino unter freiem Himmel
RECKLINGHAUSEN. Das Sommerprogramm der Stadt Recklinghausen geht mit einem Open-Air-Kino in sein Finale. Am letzten Ferientag, am Dienstag, 28. August, wird der Film „The Square“ unter freiem Himmel im Stadtgarten gezeigt.
Prämiert mit der Goldenen Palme der Filmfestspiele in Cannes thematisiert die Satire die schillernde Welt der modernen Kunst und öffnet deren moralische Falltüren. Dabei wirft der Regisseur Ruben Östlund auch aktuelle soziale Fragen auf.
Bereits ab 19.30 Uhr gibt es ein gastronomisches Angebot für die Besucher. Die Filmvorführung im Rahmen der Reihe FilmSchauPlätze NRW beginnt dann bei Anbruch der Dämmerung. Picknickdecken und Sitzgelegenheiten dürfen mitgebracht werden.
Zwei kostenlose Angebote gibt es zudem im Vorfeld. Die Sternwarte bietet eine etwa fünfzigminütige Veranstaltung des Planetariums, in der ein sternklarer Nachthimmel simuliert wird. Es werden die schönsten Sternbilder gezeigt und die allgemeinen Grundlagen der Himmelskunde anschaulich erläutert. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Einlass ist um 19 Uhr, die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr. Nach Beginn der Planetariumsvorführung ist ein verspäteter Einlass nicht mehr möglich.
Vor dem Haupteingang des Ruhrfestpielhauses befindet sich die „Große Liegende Nr. 5“ von Henry Moore, im Inneren Werke von Gustav Deppe und Heinrich Siepmann sowie zwei monumentale Wandbilder von Hans Werdehausen, die im Rahmen eines Rundgangs mit der Kunsthistorikerin Marion Rudel um 19.30 Uhr besichtigt werden können. Treffpunkt ist vor der „Großen Liegenden“. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Die Veranstaltung wird organisiert von der Film- und Medienstiftung NRW in Kooperation mit der Stadt Recklinghausen.


Die Bahnhofstraße rockt
HERTEN. Das bewährte Konzept bleibt beim 34. Mal weitestgehend erhalten. Allerdings wird das Westerholter Sommerfest, das am 25. und 26. August stattfindet, in diesem Jahr später als üblich offiziell eröffnet. „Mit der späteren Eröffnung tragen wir der Entwicklung Rechnung, dass um 11 Uhr in den vergangenen Jahren relativ wenig Publikum vor Ort war“, erklärt der Vorstand der Werbe- und Interessengemeinschaft Westerholt, die das Sommerfest in Zusammenarbeit mit der Werbe-Künstler-Veranstaltungsfirma Klare veranstaltet.
Eröffnet wird das Fest am Samstag, 25. Oktober, um 13 Uhr auf der Bühne gegenüber der Einmündung Grünstraße durch die WIW-Vorsitzenden Hans Klare und Jürgen Watanabe sowie Bürgermeister Fred Toplak (oder einen seiner Stellvertreter). Die Veranstalter erwarten nach eigenen Angaben wieder viele tausend Besucher an dem Wochenende.
Die räumliche Ausdehnung bleibt unverändert: die Bahnhofstraße ist von der Einmündung Steinstraße bis zur Einmündung Paul-Gerhardt-Straße Austragungsort.
Die Besucher erwartet wieder ein ganztägiges Showprogramm (siehe Infokästen) auf der Sommerfest-Bühne für verschiedene Musikgeschmäcker, viele Info- und Verkaufsstände von Westerholter Unternehmen und Geschäften, einigen Vereinen und Organisationen, Kunsthandwerk sowie Karussells, Eisenbahn und Riesenrad für Kinder. Im Bereich der Grubenlok am Minikreisel gibt es eine zweite Bühne, auf der am Samstagabend ab 17.30 Uhr Live-Musik gespielt wird. Hinzu kommt der verkaufsoffene Sonntag der Westerholter Geschäfte von 13 bis 18 Uhr. Der Eintritt zum Sommerfest ist frei.
Weitere Informationen zu den einzelnen Programmpunkten finden Interessierte auch im Internet unter www.westerholt-info.de. / Foto: HERTEN. Das bewährte Konzept bleibt beim 34. Mal weitestgehend erhalten. Allerdings wird das Westerholter Sommerfest, das am 25. und 26. August stattfindet, in diesem Jahr später als üblich offiziell eröffnet. „Mit der späteren Eröffnung tragen wir der Entwicklung Rechnung, dass um 11 Uhr in den vergangenen Jahren relativ wenig Publikum vor Ort war“, erklärt der Vorstand der Werbe- und Interessengemeinschaft Westerholt, die das Sommerfest in Zusammenarbeit mit der Werbe-Künstler-Veranstaltungsfirma Klare veranstaltet.
Eröffnet wird das Fest am Samstag, 25. Oktober, um 13 Uhr auf der Bühne gegenüber der Einmündung Grünstraße durch die WIW-Vorsitzenden Hans Klare und Jürgen Watanabe sowie Bürgermeister Fred Toplak (oder einen seiner Stellvertreter). Die Veranstalter erwarten nach eigenen Angaben wieder viele tausend Besucher an dem Wochenende.
Die räumliche Ausdehnung bleibt unverändert: die Bahnhofstraße ist von der Einmündung Steinstraße bis zur Einmündung Paul-Gerhardt-Straße Austragungsort.
Die Besucher erwartet wieder ein ganztägiges Showprogramm (siehe Infokästen) auf der Sommerfest-Bühne für verschiedene Musikgeschmäcker, viele Info- und Verkaufsstände von Westerholter Unternehmen und Geschäften, einigen Vereinen und Organisationen, Kunsthandwerk sowie Karussells, Eisenbahn und Riesenrad für Kinder. Im Bereich der Grubenlok am Minikreisel gibt es eine zweite Bühne, auf der am Samstagabend ab 17.30 Uhr Live-Musik gespielt wird. Hinzu kommt der verkaufsoffene Sonntag der Westerholter Geschäfte von 13 bis 18 Uhr. Der Eintritt zum Sommerfest ist frei.
Weitere Informationen zu den einzelnen Programmpunkten finden Interessierte auch im Internet unter www.westerholt-info.de. / Foto: Pascal Haak


Argentinische Tanznacht
HERTEN. Lange Tanznacht im Glashaus: Argentinisches Lebensgefühl verspricht die argentinische Band „Rosario Smowing“ am Samstag, 1. September, um 20.30 Uhr. Von Swing, Ska, Bolero, Rockabilly bis zu Tango und Mambo reicht das Repertoire bei diesem „summer in the city“-Höhepunkt.
Die acht Argentinier in Anzügen mit ihrem Frontsänger Diego Casanova sehen sich selbst als „Rock-Big-Band“. In ihrem „Swing Argentino“ verbinden sie Musikelemente der 40er-, 50er- und 60er-Jahre und kombinieren es mit modernen Klängen. In ihrer Heimatstadt Rosario in Argentinien sind sie seit langem eine berühmte Liveband und feiern aktuell ihr 17-jähriges Bestehen. Auch in Europa hat die Band inzwischen eine treue Fangemeinde, sodass sie 2018 schon auf ihrer sechsten Europatour unterwegs ist. Auf Einladung des Kulturbüros und der Volksbank Ruhr Mitte macht „Rosario Smowing“ dieses Mal auch in Herten Halt und spielt im Glashaus.
Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf für zwölf Euro im Glashaus Herten, Hermann Straße 16, ( (0 23 66) 30 32 32, im RVR-Besucherzentrum Hoheward, Werner-Heisenberg-Straße 14, ( (0 23 66) 18 11 60 sowie im Internet unter www.proticket.de (gebührenpflichtig). An der Abendkasse kostet der Eintritt 16 Euro. Das Parkhaus „Rathausgalerie“ ist bei der Veranstaltung bis 0 Uhr gebührenpflichtig geöffnet. / Foto: Stadt Herten


Ritter, Wikinger und Musketiere
VERANSTALTUNG. Eine Reise ins Mittelalter versprechen die ersten Recklinghäuser Ritterspiele. Vom 24. bis 26. August verwandelt sich der Erlbruchpark in ein Feldlager, das mit Turnieren, Märkten und Musik aufwartet. Ritter hoch zu Ross, Gaukler, Minnesänger, kampflustige Wikinger sowie Degen bewehrte Musketiere kann man hier erleben.
Handwerker und Händler, Jongleure, Puppenspieler sowie Feuerspucker tummeln sich am letzten August-Wochenende auf dem Gelände hinter dem Recklinghäuser Rathaus. Musketiere zeigen ihre Fechtkunst und auf einer Bühne spielt unter anderem die in der Szene bekannte Band „Satolstelamanderfanz“ Mittelalter-Rock und Minnegesang. Der Parkplatz zwischen Erlbruchpark und Bahngleisen verwandelt sich derweil in eine Turnier-Arena. Hier kreuzen regelmäßig Ritter hoch zu Ross die Lanzen, Wikinger stürzen sich ins Schlachtengetümmel und in den Abendstunden finden Feuershows statt.
Schon beim Stadtfest „Zeitreise“, bei dem Recklinghausen im vergangenen Jahr seine Ersterwähnung vor 1.000 Jahren feierte, wurde der Erlbruchpark mit einer ähnlichen Veranstaltung bespielt. „Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals so viele positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung erhalten hätten, wie seinerzeit zu diesem Fest“, erklärt Recklinghausens Bürgermeister Christoph Tesche. An diesen Erfolg wolle man nun anknüpfen. Veranstaltet werden die Ritterspiele von der Arena Recklinghausen GmbH und der Agentur „Sündenfrei“ aus dem sächsischen Torgau, die in dieser Konstellation bereits die „Zeitreise“ realisiert hatten.
Anders als das Stadtfest vor einem Jahr kosten die ersten Recklinghäuser Ritterspiele allerdings Eintritt: Erwachsene zahlen 8 Euro pro Tag, Kinder bis 14 Jahren 4 Euro. Sogenannte Gewandete, die in mittelalterlicher Kleidung erscheinen, müssen nur 6 Euro zahlen. Für 22 Euro pro Tag ist eine Familienkarte erhältlich, die zwei Erwachsenen und bis zu drei Kindern den Eintritt gewährt.
Weitere Informationen sind unter www.ritterspiele.re zu finden.
Verlosung: Der Kurier zum Sonntag verlost zwei Familienkarten für die Ritterspiele. Wer gewinnen möchte, muss lediglich eine Postkarte an den Kurier zum Sonntag, Steinstraße 14, in 45657 Recklinghausen oder eine E-Mail an verlosungen@kurier-zum-sonntag.de schicken. In beiden Fällen lautet das Stichwort „Ritterspiele“. Bitte Telefonnummer nicht vergessen. Teilnahmeschluss ist der 16. August. Teilnahme ab 18 Jahren. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. / Foto: NBM (Archiv)


300 Jahre Tradition
MARL. Die Polsumer Schützen haben dieses Jahr gleich drei Gründe zu feiern. Vom 18. bis 20. August findet das Jubiläumsschützenfest statt. Der Schützenverein Polsum feiert dann nicht nur seinen 300. Geburtstag, sondern auch das 25-jährige Jubiläum nach der Neugründung.
Zudem wurde er anlässlich seines 300-jährigen Bestehens durch den Landtagsabgeordneten Josef Hovenjürgen mit der „Ehrenplakette für Engagement im Schützenwesen des Landes NRW“ ausgezeichnet. Auch die Stadt Marl, vertreten durch den stellvertretenden Bürgermeister Axel Großer, sowie der Kreisvorsitzende des Schützenkreises 2300, Jürgen Sandow, ließen es sich nicht nehmen, ihre Glückwünsche zu übermitteln.
Das Jubiläumsfest startet am Samstag, 18. August, mit den „Ballermann“-Stars Ina Colada und Mini Rock. Der Eintritt beträgt im Vorverkauf acht, an der Abendkasse zwölf Euro. Am Sonntag, 19. August, steht um 16.30 Uhr als Höhepunkt der Festumzug mit den anwesenden Brudervereinen aus Marl und Gelsenkirchen sowie den befreundeten Vereinen aus Salzhausen und Dreislach auf dem Programm (Startpunkt: Rewe-Parkplatz). Für den Abend ist gegen 22 Uhr eine Wasserorgel angekündigt. Am Montag, 20. August, beginnt um 11 Uhr das Insignienschießen und ab etwa 13.30 Uhr das mit Spannung erwartete Vogelschießen.
„Ich bedanke mich bei allen Schützen, die ihre Freizeit für die Planung und Vorbereitung unseres Schützenfestes zur Verfügung gestellt haben“, sagt Angelika Kochanetzki, die dem Verein auch als Vorsitzende vorsteht. / Foto: Schützenverein Polsum



„Mein neues Ich“
PROJEKT. Am 4. September startet die zehnte Challenge „Mein neues Ich“ in der „Casa Sport“ Oer-Erkenschwick. „Wir sind total begeistert, wie sich diese Aktion bei uns entwickelt hat“, erzählt Kursleiter Heiner Lütke-Twenhöven voller Stolz.
Und das mit Recht: Vor drei Jahren entwickelte Inhaber Naim Obeid ein Konzept für Menschen, die abnehmen wollen, den Körper straffen oder sich einfach gesünder ernähren möchten. Der Erfolg ist da, das Programm funktioniert und erfreut sich großer Beliebtheit. „Natürlich müssen die Leute auch eine Portion Ehrgeiz mitbringen und eine Veränderung wollen“, so Naim Obeid, der nach einer langwierigen Armverletzung ebenfalls deutlich an Gewicht zugenommen hat und sein Leben unbedingt wieder ändern wollte. „Mein neues Ich“ wurde ins Leben gerufen. Das Programm ist sogar so gut, dass jetzt Teile der Kosten mit den Krankenkassen verrechnet werden können. „Es war ein langer und aufwendiger Weg, aber wir haben jetzt endlich eine Krankenkassenspezifizierung“, so Obeid.
„Mein neues Ich“ geht im September in die zehnte Runde (Anmeldungen sind ab sofort möglich.) Ein Infoabend hierzu findet am Dienstag, 4. September, um 19.30 in der Casa Sport, Karlstaße 40, statt. Der Kurs geht über zwölf Wochen. Gesundes Abnehmen mit Ernährungsumstellung und gemeinsamen Sport in der Gruppe.
Der Kurier zum Sonntag verlost einen Teilnehmerplatz im Wert von über 300 Euro. Wer teilnehmen möchte, der sollte begründen, warum man den Start in ein neues gesünderes Leben starten möchte. Einfach per E-Mail an redaktion@kurier-zum-sonntag.de senden. Einsendeschluss ist der 29. August.
Ebenfalls gut angenommen wurde die Challenge für Kinder „Mein neues Ich – Kids“. Im April starteten 15 Kinder in einen Kurs über zwölf Wochen. Ziel: Die Freude zur gesunden Ernährung und zum Sport finden. „Die Entwicklung war erstaunlich“, so Sandra Kulawik, die den Kurs zusammen mit dem Ernährungsberater Heiner Lütke-Twenhöven leitet. Gerade in der jetzigen Zeit, wo Kinder sich immer weniger bewegen und immer mehr ungesundes Essen zu sich nehmen, ist so ein Projekt für Kinder ein möglicher Start in ein neues und gesundes Leben. Und das ohne Diät, aber mit Bewegung und Veränderungen im Denken und Handeln.
Durch das neue spezielle Sportprogramm, einer Nahrungsumstellung und persönlicher psychologischer Begleitung, sollen die Kinder motiviert werden und den Spaß an der Bewegung zurück finden. Mitmachen können Kinder Schulkinder ab der ersten Klasse. Ein Infoabend für die Eltern findet am Montag, 3. September, um 18 Uhr in den Räumen der „Casa Sport“, Karlstaße 40, in Oer-Erkenschwick statt.
Eine telefonische Anmeldung für beide Infoabende wird erbeten. Der Info-Abend ist kostenlos. Weitere Infos gibt es telefonisch unter ( 02368-57060. Geöffnet ist „Casa Sport“ montags bis freitags von 8 bis 22 Uhr und am Wochenende von 10 bis 20 Uhr. / Foto: NBM


Glamour in der grauen Fußgängerzone
HERTEN. Zwischen Internet-Café und Leerstand wird sich im September eine ungeahnte Kulisse eröffnen. Beim Modefestival „Peaky’s Fashion Fairy Tale“ treffen zwei Welten aufeinander: der Glamour der Modewelt und die Realität der Fußgängerzone einer westdeutschen Mittelstadt.
Das Kreativ.Quartier Herten lädt am 8., 15. und 22. September zu den außergewöhnlichen „Fashionweeks“ in Herten ein. Die teilnehmenden Designer und Künstler nutzen dafür bewusst die wenig glamouröse Kulisse der Hertener Fußgängerzone und bespielen mit Modeschauen und Designmärkten dort leer stehende Ladenlokale. Als Hauptact ist das von syrischen Geflüchteten gegründete Hertener Label „7slim fashion“ dabei.
Durch Nachbauten bekannter Film- und Seriensets soll der unglamourösen Ruhrpott-Innenstadt zumindest für drei Abende der passende Rahmen geboten werden, in dem sich junge Modemacher aus der Region präsentieren können. „Wenn man sich hier mal umschaut, diese schönen Altbauten, aber auch die schmucklosen Neubauten, das erinnert doch alles an Bilder aus populären Serien wie ‚Peaky Blinders‘, ‚Breaking Bad‘ oder ‚Misfits‘“, erklärt Standortentwickler Siegbert Panteleit die Motiv-Idee zum Festival. Panteleit ist seit 2012 von der Stadt Herten durch das Entwicklungsprojekt „Kreativ.Quartier Herten“ mit der kreativwirtschaftlichen Aufwertung des Stadtteils Herten-Süd beauftragt. „Diesen Außenseiter-Charme finden die Menschen in der Popkultur faszinierend, in der Realität ist er aber verpönt. Wir wollen beim Festival bewusst mit dieser Ist-Situation kokettieren und so neue Blicke auf die Stadt eröffnen und Möglichkeiten aufzeigen.“
Bei „Peaky’s Fashion Fairy Tale“ sollen die Besucher dann quasi mit in die Kulissen einbezogen werden und sich in der Rolle von Komparsen wiederfinden. Die einzelnen Termine und Programmpunkte im Überblick:
> Samstag, 8. September, 17 bis 21 Uhr: Regionaler Mode- und Designmarkt
> Samstag, 15. September, 17 bis 21 Uhr: Ausstellungen mit Modeschauen
> Samstag, 22. September, 17 bis 21 Uhr: Mode, Musik, Kunst, Kulinarisches.
Als einer der Hauptakteure ist bereits das Hertener Modelabel „7slim fashion“ dabei. Das Unternehmen wurde 2017 von der vor dem syrischen Bürgerkrieg aus Damaskus geflohenen Designer-Familie Al Salim gegründet. Bereits in Syrien hatten die Brüder um Alan, Mahmood, Jwan und Azad Al Salim ein Label für hochwertige Abendmode, das sie in Herten wiederaufgebaut haben. Mittlerweile ist „7slim fashion“ regelmäßiger Gast auf Szene-Events wie der Berlin Fashion Week oder Platform Fashion in Düsseldorf. Weitere interessierte Modeschöpfer und Künstler aus der Region können sich für eine Teilnahme an „Peaky’s Fashion Fairy Tale“ noch anmelden. Das Festival wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. / Foto: Brigitte Berkau


Ole ist „homofröhlich“
HERTEN. In seinem neuen Programm „Homofröhlich!“ ist der Comedian Ole Lehmann auf der Suche nach fröhlichen Menschen. Zur Eröffnung der neuen Spielzeit „7nach8“ sucht er am Donnerstag, 23. August, ab 20.07 Uhr im Glashaus nach „den Letzten seiner Art“.
Ole Lehmann möchte Antworten haben: Warum haben so viele Menschen ihre unbeschwerte Art verloren? Wann sind die Worte „Danke“ und „Bitte“ verschwunden? Warum gibt es so wenige fröhliche Rap-Texte? Warum wird Ole als Homo beschimpft, wenn es doch nur der lateinische Ausdruck von „Mensch“ ist? Und warum bedeutete das englische Wort „gay“ früher „fröhlich“ und heute „schwul“? Über all das und noch viel mehr philosophiert der preisgekrönte Stand-Up-Comedian. Sein Ziel: Die Zuschauer bis Ende des Abends wieder ein bisschen „homofröhlicher“ zu machen.
Der Eintritt kostet im Vorverkauf 16 Euro und an der Abendkasse 18 Euro. Karten sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich im Glashaus Herten, Hermannstraße 16, ( (0 23 66) 30 32 32, im RVR-Besucherzentrum Hoheward, Werner-Heisenberg-Straße 14, ( (0 23 66) 18 11 60 sowie im Internet unter www.proticket.de (gebührenpflichtig). Das Parkhaus „Rathausgalerie“ ist während der Veranstaltung bis 0 Uhr gebührenpflichtig geöffnet. Weitere Informationen gibt es unter www.herten.de sowie www.olelehmann.de. / Foto: Stadt Herten


King of Rock ‘n‘ Roll lebt
MARL. Elvis lebt – zumindest lässt das Theaterensemble „L@mpenfieber“ den King of Rock ’n‘ Roll auferstehen. Im Theater der Stadt Marl hebt sich am Samstag, 15. September, um 15 Uhr der Premierenvorhang für „Elvis für Fortgeschrittene“, eine turbulente Komödie in drei Akten von Jennifer Hülser.
Zur Geschichte: Für Frohnatur Dorothea Michel und ihre Freundin, die verpeilte Plaudertasche Nancy Boll, ist es der bereits vor 41 Jahren an Herzversagen verstorbene Elvis Presley der größte Musiker und Entertainer aller Zeiten. In ihrem Elvis-Wahn sind die beiden der festen Überzeugung, dass ihr Idol unsterblich ist. Um seinen eigenwilligen Hüftschwung in ihrem hauseigenen Wohnzimmer in Marl hautnah zu erleben, ist ihnen nichts zu teuer. Bei ihren umfangreichen Internet-Recherchen haben sie ihn aufgespürt und Kontakt zu seiner Agentin aufgenommen. Die schlappe Summe von 10.000 , die Hetti Smith mit breitem amerikanischen Akzent verlangt, würden die beiden für ein Treffen mit ihrem Idol gerne bezahlen. Es kommt zu turbulenten Verwechslungen. / Foto Theater L@mpenfieber

Reise ins Mittelalter
VERANSTALTUNG. Feuerspucker und Ritter hoch zu Ross, Gaukler, Minnesänger, kampflustige Wikinger sowie Degen bewehrte Musketiere – all das versprechen die ersten Recklinghäuser Ritterspiele. Vom 24. bis 26. August verwandelt das Mittelalter-Fest den Erlbruchpark hinter dem Rathaus in ein Feldlager, das mit Turnieren, Märkten und Musik aufwartet.
Schon beim Stadtfest „Zeitreise“, bei dem Recklinghausen im vergangenen Jahr seine Ersterwähnung vor 1.000 Jahren feierte, wurde der Erlbruchpark mit einer ähnlichen Veranstaltung bespielt. „Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals so viele positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung erhalten hätten, wie seinerzeit zu diesem Fest“, erklärt Recklinghausens Bürgermeister Christoph Tesche. An diesen Erfolg wolle man nun mit den Ritterspielen anknüpfen.
Handwerker und Händler, Jongleure, Puppenspieler und Feuerspucker tummeln sich nun im Park hinter dem Rathaus. Musketiere zeigen ihre Fechtkunst und auf einer Bühne spielt unter anderem die in der Szene bekannte Band „Satolstelamanderfanz“ Mittelalter-Rock und Minnegesang. Der Parkplatz zwischen Erlbruchpark und Bahngleisen verwandelt sich derweil in eine Turnierarena. Hier kreuzen Ritter hoch zu Ross die Lanzen und Wikinger stürzen sich ins Schlachtengetümmel. In den Abendstunden finden hier Feuershows statt.
Veranstaltet werden die Ritterspiele von der Arena Recklinghausen GmbH und der Agentur „Sündenfrei“ aus dem sächsischen Torgau, die in dieser Konstellation bereits die „Zeitreise“ realisiert hatten.
Anders als das Stadtfest vor einem Jahr kosten die ersten Recklinghäuser Ritterspiele allerdings Eintritt: Erwachsene zahlen 8 Euro pro Tag, Kinder bis 14 Jahren 4 Euro. Sogenannte Gewandete, die in mittelalterlicher Kleidung erscheinen, müssen nur 6 Euro zahlen. Für 22 Euro pro Tag ist auch eine Familienkarte erhältlich, die zwei Erwachsenen und bis zu drei Kindern den Eintritt gewährt. Weitere Infos unter www.ritterspiele.re. / Foto: NBM (Archiv)


Die „Toggo Tour“ nach Recklinghausen holen
RECKLINGHAUSEN. Alljährlich in den Sommermonaten besucht der Kindersender Super RTL mit der „Toggo Tour“ ausgewählte Städte im gesamten Bundesgebiet. Über 10.000 Kinder haben in den vergangenen Wochen ihre Heimatstadt ins Rennen gebracht und jetzt stehen die Teilnehmer der diesjährigen Finalrunde fest – und Recklinghausen gehört dazu. Nun gilt es, erneut für Recklinghausen abzustimmen.
Bei der „Toggo Tour“ wird dem Publikum eine bunte Mischung aus musikalischer Unterhaltung und Fernsehen zum Anfassen geboten. Neben den Moderatoren Vanessa Meisinger, Marc Dumitru und Maria Meinert sind auch die Serienlieblinge der Kinder mit dabei: die PAW Patrol, Drache Ohnezahn aus Dragons oder die Trolls von DreamWorks Animation.
Noch bis zum 10. August können Kinder und alle Interessierte auf www.toggo.de für Recklinghausen abstimmen. In jeder Stadt, die im Finale steht, hat zudem ein Super-RTL-Moderator ein Bewerbungsvideo gedreht, das die regionalen Vorzüge humorvoll illustriert und auf YouTube und www.toggo.de zum Anschauen bereit steht. Der Sieger wird Ende August bekannt gegeben und darf sich im September auf einen Besuch der Show freuen.


Ein hochprozentiger Cocktail
KONZERT. Ihre furiosen Auftritte in den beiden Vorjahren begeisterten das Publikum, das sich vor Lachen kaum auf den Stühlen halten konnte. Für das Münsteraner Trio „STORNO“ und das Kulturbüro war klar: Es gibt ein Gastspiel mit dem neuen Sonderinventur-Programm Jahrgang 2018 am Dienstag, 2. Oktober, um 20 Uhr in der Stadthalle Datteln (Kolpingstr. 1).
Mehr als 40.000 Besucher pro Saison können sich nicht irren: Mit ihren „STORNO“-Jahresrückblicken zeigen Harald Funke, Thomas Philipzen und Jochen Rüther seit vielen Jahren, wie man krisengeschüttelte Zeiten mit donnerndem Gelächter übersteht. Ihr hochprozentiger Cocktail aus intelligenter Analyse mit einmalig komischem Zusammenspiel und beeindruckender Musikalität bietet satirische Unterhaltung in hoch konzentrierter Form und lässt „STORNO“ eine Sonderstellung auf deutschen Kabarettbühnen einnehmen. In ihrer neuen Sonderinventur-Spezialmischung aus Aktuellem und Bewährtem wollen sie wieder die Lachtränen zum Fließen bringen und dabei genüsslich den Finger in politische und sonstige Wunden legen.
Für Einsteiger die ideale Möglichkeit, das Trio in hoch konzentrierter Form zu erleben und für eingefleischte Fans ohnehin ein Muss .
Karten zum Preis von 21 Euro plus Gebühren unter e ( 0209 - 14 77 999 oder www.imVorverkauf.de. Foto: Storno



Reizvolle Routen für Radfahrer
FREIZEIT. Der Kreis habe für Radfahrer viel zu bieten, sagt Landrat Cay Süberkrüb. „Und mit den Zechenbahn-Trassen, die nach und nach zu Radwegen umgebaut werden, kommen regelmäßig neue, attraktive Routen dazu.“ Anregungen für Touren in der Region gibt es sowohl auf der Homepage des Kreises als auch in neuen Karten zu zehn ausgewählten Touren, die jetzt erhältlich sind.
Der Radtourentipp eins ist eine generalüberholte Version der beliebten Vier-Schlösser-Tour, die 2003 ihre Premiere in Herten feierte – seinerzeit mit einer geführten Tour mit 180 Teilnehmern. Die 50 Kilometer lange Route beginnt in Herten und führt über Hertener, Marler und Gelsenkirchener Stadtgebiet – größtenteils abseits von Hauptverkehrsstraßen. Besondere Eckpunkte der Radtour sind die vier Wasserschlösser Schloss Herten, Haus Lüttinghof, Schloss Westerholt und Schloss Berge. Lydia Schäfers ist Radkoordinatorin der Stadt Herten und hat die Route ausgearbeitet: „Besonders reizvoll sind die unterschiedlichen Landschaften und Siedlungen, durch die man fährt.“ Die Karten mit dem Radtourentipp eins können im Kreishaus an der Info im Erdgeschoss sowie an verschiedenen Stellen in Herten kostenlos abgeholt werden. Radfahrer, die digital unterwegs sind, finden den GPX-Track zum Download auf der Homepage des Kreises bei den Radtouren über 50 Kilometer.
Die Vier-Schlösser-Tour ist auch in der im vergangenen Jahr neu erschienenen Radwanderkarte des Kreises zu finden. Auf der Karte mit dem Titel „Die schönsten Radtouren im Kreis Recklinghausen“ sind auch die neun weiteren Rundkurse abgebildet. Die Karte ist auf wetterfestem, reißfestem Papier gedruckt und geht weit über die Kreisgrenze hinaus. Es ist zurzeit die einzige Karte, in der bereits der Radschnellweg 1 (RS1) dargestellt wird – teils bereits fertiggestellt, teils als mögliche Planungstrasse. Durch den weit in den Süden reichenden Blattschnitt sind auch Touren z. B. zur Zeche Zollverein planbar. Diese Karte ist im Buchhandel für 7,95 Euro erhältlich. / Foto: Kreis RE


New Wave- Pioniere im Park
PARKFEST. Am letzten Augustwochenende findet in Waltrop zum 43. Mal das Parkfest statt und verspricht auch in diesem Jahr wieder, das Ostvest für drei Tage zum kulturellen Mittelpunkt des nordöstlichen Ruhrgebiets zu machen. Neben Märkten, Ausstellungen und Themenbereichen ist es vor allem das vielseitige Kultur-Programm auf vier Bühnen, das die Besucher teils von weither in die Hebewerksstadt lockt. Vor einigen Wochen wurde bereits ein Auftritt von Stefanie Heinzmann in Waltrop bestätigt, jetzt steht fest: auch die britischen New Wave-Pioniere Fischer-Z stehen beim Parkfest auf der Bühne.
Fischer-Z zählen zu den lebenden Legenden der New Wave und sorgten Ende der 70er-Jahre mit Songs wie „The Worker“, „Room Service“ und „So Long“ für Aufsehen. Die Londoner Band um den charismatischen Frontmann John Watts stand wie ihre „Zeitgenossen“ von „The Police“ und „The Stranglers“ mit einem Mal im Rampenlicht. Mit den ersten LPs „Word Salad“ (1979), dem großartigen „Going Deaf For A Living“ (1980) und „Red Skies Over Paradise“ (1981) stellten sich schon früh große Erfolge ein. Die gleichnamige Single aus dem 81er Album schaffte sogar den Sprung auf Platz 6 der deutschen Single Charts. Sechs Jahre später tauchten die zwischenzeitlich aufgelösten Fischer-Z nach langer Schaffenspause in anderer Besetzung erneut im Pop-Olymp auf und brachten die LP „Reveal“ (1987) in die Hitparaden. Sie beinhaltete die bis dato größte Erfolgs-Single „A Perfect Day“ und kam im völlig neuen Klanggewand daher. 1989 folgte das zweite Album dieser Bandperiode („Fish’s Head“) und Fischer-Z lieferten mit der bewegenden Single „Say No“ erneut ab. Der Song wurde ein Kult-Hit, obwohl das dazugehörige Video vom eigenen Label verboten wurde. Im gleichen Jahr trat man vor 167.000 Zuschauern beim „Peace Festival“ in Ostberlin auf.
Das insgesamt sechste Album „Destination Paradise“ erschien im Jahr 1992. Diese Produktion zog eine ausgedehnte Tournee nach sich, die der Band half, sich eine neue Generation an Fans zu erspielen. Die zwei folgenden Platten „Kamikaze Shirt“ (1994) und „Stream“ (1995) waren „definitiv dunkler“ und setzen sich textlich z. B. mit dem geringen Wert des menschlichen Lebens und der Ausbeutung durch Kinderarbeit auseinander.
Nach zahlreichen viel beachteten Solo-Ausflügen und außergewöhnlichen Musik-Experimenten („Ether“, 2002) hatte John Watts die Band Fischer-Z 2016 erneut ins Leben gerufen und gleich ein neues Album im Gepäck („This is my Universe“). Auch 2017 war ein äußerst markantes Jahr in der Fischer-Z -Geschichte. Die Veröffentlichung von „Building Bridges“ - John Watts insgesamt 20. Studio- Album - wurde von diversen Showcases und einer großen Tour begleitet.
In diesem Jahr kommen Fischer-Z erneut nach Deutschland. Und nach Waltrop. Am Sonntag, den 26. August, tritt John Watts mit seiner legendären Wave-Rock-Band im Stadtpark auf. Dort spielt er die allererste Fischer-Z-Show im Ostvest. / Foto: OLEG PULEMJOTOV


Heinzmann kommt in den Park

PARKFEST. Das Parkfest in Waltrop findet 2018 zum 43. Mal statt und verspricht auch in diesem Jahr wieder ein vielseitiges Kultur-Programm auf vier Bühnen und dazwischen. Das erste große Highlight steht jetzt fest: Am 25. August steht mit Stefanie Heinzmann eine der erfolgreichsten Sängerinnen innerhalb der europäischen Poplandschaft auf Waltrops größter Bühne.
Seit ihrem 2008er Durchbruchsdebüt „Masterplan“ zählt „Popstars“-Jurorin Stefanie Heinzmann nicht nur zu den erfolgreichsten, sondern auch zu den außergewöhnlichsten und mitreißendsten Sängerinnen innerhalb der europäischen Poplandschaft. Unglaublich viel ist seitdem passiert im Leben der Pop- und Soulkünstlerin aus dem Schweizer Wallis. Drei weitere Alben hat sie aufgenommen, drei Mal konnte sie ihre Erfolge bestätigen, wobei ihre Songs immer persönlicher, offener und ehrlicher wurden.
Nach zahlreichen Platin- und Goldauszeichnungen (u. a. für die Singles „My Man Is A Mean Man“ und „Diggin‘ In The Dirt“), ausverkauften Tourneen, Zusammenarbeiten mit Weltstars wie Tower of Power, Joss Stone, Lionel Richie oder Ronan Keating, zahlreichen Ehrungen wie dem ECHO, dem MTV Europe Music Award, dem Swiss Music Award, dem Kids Choice Award sowie der 1Live Krone, den Erfahrungen während ihrer Jurorentätigkeit bei mehreren Staffeln von „The Voice Of Switzerland“ und nicht zuletzt dem viel beachteten letzen Longplayer „Chance Of Rain“ (u. a. mit „In The End“) hat sich Stefanie Heinzmann vom Pop-Nachwuchs in die Spitze gearbeitet: Ihre letzten Songwritingsessions fanden in Nashville, Los Angeles, London, Köln und Berlin statt, wo sie mit einigen der besten Producern zusammengearbeitet hat, die das Pop-Biz zu bieten hat.
In neuen Umgebungen, mit neuen Erfahrungen und Herausforderungen konfrontiert, hat Heinzmann ihre kreativen Fühler in verschiedene Richtungen ausgestreckt und ist Wagnisse eingegangen, die sich bezahlt gemacht haben: Sie hat sich ein Stück weit von ihren Motown-Roots entfernt und zu einem sofort ins Ohr gehenden Sound-Mix aus organischem Neo-Soul und elektronischen Elementen gefunden. Modern und geerdet zugleich. „Als Sängerin lerne ich immer noch dazu, entwickle mich weiter und finde mit jedem Album ein wenig besser heraus, wohin die Reise geht. Ich bin noch lange nicht angekommen - und das ist auch gut so! Der Begriff ‚angekommen sein‘ bedeutet für mich Stillstand.“
Zu ihrem zehnjährigen Jubiläum im großen Pop-Zirkus spielt Heinzmann in diesem Jahr auf ausgewählten Festivals und Open Airs. Am 25. August tritt die bekannteste Sängerin der Schweiz im Waltroper Stadtpark auf. Dort steht sie zum ersten Mal auf der großen Open Air Bühne am Riesenrad und wird dem Ostvest zeigen, wo der Bartel den Groove holt. / Foto: Sebastian Magnani-Universal Music