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Kurier
 Kreis-Ausgabe
14.01.2017











 


Wer muss streuen?
WETTER. Der Winter ist da – und er wird uns noch ein paar Wochen beschäftigen. Doch während Schnee zwar die Kinder erfreut, sorgt er auf Straßen und Wegen für gefährliche Glätte. Doch wer muss dafür sorgen, dass der Schnee geräumt und die Wege gestreut werden? Wir klären auf. Was muss geräumt werden? Hausbesitzer müssen dafür Sorge tragen, dass alle an ihr Grundstück angrenzenden Gehwege wie auch Wege auf dem Grundstück gefahrfrei begehbar sind. Dabei sollte grundsätzlich ein Streifen zwischen 1,00 und 1,20 Metern Breite schneeund eisfrei sein. Wie häufig und bis wann muss ich reinigen und streuen? Die Vorgaben, wann geräumt werden muss, bestimmen die Kommunen in den Ortssatzungen: Meist ist hier festgelegt, dass der Gehweg von 7 bis 20 Uhr passierbar sein muss, an Sonn- und Feiertagen ab 9 Uhr. Damit ist das Schneeräumen nichts für Langschläfer. Bei starkem Schneefall muss mehrmals täglich geräumt werden – bei Eisregen können stündliche Streuungen anfallen. Wenn für den Folgetag Glatteis angesagt ist, sollte schon am Vorabend gestreut werden. Welche Streumittel sind erlaubt? Das ist von den Städten und Gemeinden unterschiedlich geregelt. Aggressives Streusalz ist häufig verboten. Besser geeignet sind Split oder Sand. Hobelspäne, die sich mit Feuchtigkeit vollsaugen können, sind dagegen ungeeignet, da sie keine nennenswerte abstumpfende Wirkung entfalten. Was gilt im Mehrparteienhaus oder in Wohnanlagen? Die gesamte Eigentümergemeinschaft trägt Sorge für die Verkehrssicherheit. Vermieter können diese Pflicht durch entsprechende Klauseln im Mietvertrag auf ihre Mieter übertragen. Es gibt keine rechtliche Grundlage, dafür grundsätzlich die Erdgeschoss- Partei dafür zur Verantwortung zu ziehen. Vermieter müssen überprüfen, ob die Wege tatsächlich geräumt sind. Die Tiefgarage muss ebenfalls sicher sein. Was, wenn ich krank oder verreist bin? Egal, ob Urlaub, Dienstreise oder sogar Krankenhausaufenthalt – wer seiner Räumpflicht selbst nicht nachkommen kann, muss zwingend eine Vertretung organisieren. Schwäbisch Hall —FOTO: RIKE/PIXELIO.DE