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Jetzt wird’s bunt auf „grünem Hügel“
REIZEIT/KULTUR. Kabarett und Kleinkunst, Comedy, Musik, Spiel sowie Artistik – das ist der 1. Mai auf Recklinghausens „grünem Hügel“. Mit einem Kulturvolksfest rund um das Ruhrfestspielhaus werden auch in diesem Jahr die Ruhrfestspiele offiziell eröffnet.
Unter freiem Himmel, in zwei Zelten sowie im gesamten Ruhrfestspielhaus wird großen wie kleinen Besuchern Programm geboten. Auftakt des bunten Treibens im Recklinghäuser Stadtgarten ist um 12 Uhr die traditionelle Maikundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) auf der Bühne vor dem Festspielhaus, wo im Anschluss die 69. Ruhrfestspiele eröffnet werden.
Auch in diesem Jahr wird das komplette Ruhrfestspielhaus mit Leben gefüllt. Im Großen Haus warnt Peter Schaar, von 2003 bis 2013 Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, eindringlich vor zunehmender staatlicher Überwachung. Anschließend bringt der über 100-köpfige „menschenREchtechor“ unter Leitung von Axel Christian Schullz das Große Haus zum Klingen.
„Let us entertain you…“ heißt es im Kleinen Theater, wenn die Mini-Sinfos Recklinghausen/Herten, das Jugendsinfonieorchester Recklinghausen und die Neue Philharmonie Westfalen Kompositionen von Antonio Vivaldi bis Andrew Lloyd Webber zum Besten geben. Musikalisch geht es hier weiter mit dem Akko Orchestra aus Recklinghausens israelischer Partnerstadt.
Im Raum „Zeppelin“ erwartet die Besucher ein Bühnenspektakel mit musizierenden Figuren und Unwesen. Anschließend heißt es Bühne frei für die Kreativ-Ergüsse der Poetry-Slammer Sulaiman Masomi und Lütfiye Güzel, bis sich der Raum in einen Kinosaal verwandelt, in dem der Dokumentarfilm zur Entstehung der Uraufführung „Ein Dorf im Widerstand“ im Rahmen der Ruhrfestspiele 2013 gezeigt wird. Darüber hinaus ist das Foyer Treffpunkt für Führungen zu der Kunstausstellung „Daniel Buren“ an der Fassade des Ruhrfestspielhauses. 
FREIZEIT/KULTUR. Das Blockflötenquartett Flautando Köln bringt derweil das Theaterzelt neben dem Festspielhaus mit französischer Musik vom 16. Jahrhundert bis heute zum Swingen. Anschließend bittet hier Peter Shub zur Lachtherapie und Comedian Sabine Wiegand offenbart dem Publikum in „Dat Rosi brennt durch!“ den ganzen Irrsinn dieser Welt.
Im Fringezelt kombinieren die Clowns von ARTiX Pantomime Akrobatik, Jonglage, afrikanische Tänze, HipHop und Breakdance zu einer Show und Emscherblut machen dem Publikum in ihrer fulminanten Impro-Show im wahrsten Sinne des Wortes eine Szene. Auch das Tanzbein darf hier geschwungen werden: Während „American Dance“ und „Tangetto maevo“ zum Zuschauen einladen, dürfen alle Besucher mit Rhythmus im Blut im Rundbogen am Fringezelt ein Tänzchen wagen.
Auf der Musikbühne an der Dorstener Straße (vor dem Ruhrfestspielhaus) geben lokale Bands den Ton an: ob gradliniger Deutschrock von „Mission 13“, Rockmusik von „Noplasticinside“, amerikanische Roots-Music von „Harmonica-Pete & The Blues-Jukes“, Musik aus Lateinamerika von „Carretera Sur“, Swing von „Memphis PC“, Funk und Soul von „SocietyBe“ oder deutscher Gitarren-Rock gepaart mit Elektro-Sounds von „Astrolaut“ – hier wird für nahezu jeden Musikgeschmack etwas geboten.
Die Wiese am Hirschgehege wird dank der neun Musiker von „Compagnie Zic Zazou“ zur musikalischen Baustelle, während bei „sur mesure“ bis zuletzt die Frage offen bleibt: Wer ist hier eigentlich Musiker und wer Artist?
Auf der mittleren Wiese hinter dem Ruhrfestspielhaus lädt die Initiative „Kinder stark machen“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Kooperation mit der Drogenhilfe Recklinghausen und Ostvest e.V. (DROB) und dem StadtSportVerband Recklinghausen e.V. in ein Erlebnisland ein. An verschiedenen Mitmachstationen und auf der Aktionsbühne können Mut, Vertrauen, Teamgeist und Geschicklichkeit getestet werden. Mit dabei ist Singa Gätgens, KiKA-Moderatorin und Botschafterin von „Kinder stark machen“.
Auf der Wiese an den Tennisplätzen präsentieren sich derweil Gewerkschaften, Vereine und Initiativen mit Info-Ständen.
Und überall und nirgends tauchen schräge Gestalten und Akrobaten auf: die Besucher erwartet spektakuläre Hochseilakrobatik vor dem Ruhrfestspielhaus, temperamentvolle Samba-Rhythmen, freches Stelzentheater, französische Chansons, magische Zaubertricks, es tummeln sich eigentümliche Wesen wie die Rhinos oder Schnappviecher und mit ein bisschen Glück lässt sich sogar Louis de Funès blicken. /Foto: NBM

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