Sonderausgabe
 
Ratgeber Gesundheit



Sonderausgabe

Fußball-EM 2016



Sonderausgabe

360 Grad Vest



Sonderausgabe

Haus & Garten



Sonderausgabe

Ratgeber Gesundheit
   
 


Sonderausgabe 360 Grad
Herbst/Winter




Sonderausgabe 360 Grad
Frühjahr/Sommer




Die aktuelle
Kreis-Ausgabe
vom 24.09.2016
zum blättern












 


Mit „Recklinghausen“ in die Welt
PATENSCHAFT. Vor 30 Jahren ging Recklinghausen in die Luft: Am 18. September 1986 wurde ein Lufthansa-Airbus A310 mit dem Kennzeichen „D-AICS“ auf den Namen der Stadt getauft. Seitdem haben drei Maschinen den Namen „Recklinghausen“ getragen und die „Recklinghausen“ hat sogar bereits eine Deutsche Olympia-Mannschaft zurück in die Heimat geflogen.
Die feierliche Taufzeremonie der ersten „Recklinghausen“ fand auf dem Flughafen Düsseldorf statt. In Anwesenheit von mehr als 400 geladenen Gästen goss die Taufpatin Helgard Wolfram, Ehefrau des damaligen Bürgermeisters Recklinghausens Erich Wolfram, Sekt über die Flugzeugnase und besiegelte damit die Patenschaft. Die Taufe der „Recklinghausen“ fiel genau in das Jahr der 750-Jahr-Feier der Kommune. Im Anschluss startete die frischgetaufte Maschine zu zwei Rundflügen über das nördliche Ruhrgebiet und das Münsterland.
Am 14. November 1995 wechselte die Patenschaft auf einen vierstrahligen Airbus A340-300 – damit konnte „Recklinghausen“ gleich dreimal eine Premiere feiern: Die Maschine mit dem Kennzeichen „D-AIGB“ war die erste dieses Airbus-Typs in der Lufthansa-Flotte. Sie führte am 25. März 2001 den Erstflug auf der Strecke Frankfurt-Phoenix durch und war ab Januar 2004 das erste Flugzeug, das mit Lufthansa FlyNet – dem Internet-Angebot an Bord – ausgestattet wurde. Die „D-AIGB“ schied im Dezember 2013 aus der Lufthansa-Flotte aus.
Seit Februar 2014 trägt ein Mittelstreckenjet Airbus A321 das Wappen und den Namen von Recklinghausen zu Zielen in ganz Europa. Die Maschine mit dem Kennzeichen „DAIDM“ war bisher auf 8.329 Flügen fast 14.000 Stunden in der Luft. Gleich auf einem ihrer ersten Flüge als „Recklinghausen“ kam die Maschine zu besonderen Ehren: Sie flog am 24. Februar 2014 die Deutsche Olympia-Mannschaft von den Olympischen Winterspielen in Sotschi zurück nach Frankfurt. Mit dem Sonder-Schriftzug „Great Team. Great Spirit. Great Games“ war sie zusammen mit den Olympioniken an dem Tag das meistfotografierte Flugzeug in der Lufthansa-Flotte. Aktuell pendelt die „Recklinghausen“ von ihrer Heimatbasis Frankfurt zu den Zielen Athen, Barcelona, Stockholm, Istanbul, Lissabon, Tel Aviv, Larnaca und Porto.
Die „D-AIDM“ kann mit beeindruckenden Messwerten und Leistungsdaten aufwarten: Mit über 44 Metern Rumpf zwischen Nase und Heckflosse, einer Spannweite von 34 Metern und Platz für 200 Passagiere ist sie das größte Flugzeuge der Lufthansa Kontinental-Flotte. Bei einem maximalen Startgewicht von 89 Tonnen und einer Reisegeschwindigkeit von 840 km/h fliegt die „Recklinghausen“ über 4.000 Kilometer weit.
„Wir freuen uns, dass wir seit 30 Jahren über Flugzeug-Patenschaft mit der Stadt Recklinghausen verbunden sind. Die Maschinen sind fliegende Botschafter ihrer Heimat und tragen den Namen buchstäblich in alle Welt“,erklärt Florian Gränzdörffer, Lufthansa-Konzernsprecher. „Wir wünschen der ‚Recklinghausen‘ noch ‚Many Happy Landings‘ – viele glückliche Landungen“, so Gränzdörffer weiter. Foto: Lufthansa