Neuer Markt für Langenbochum
HERTEN. Regionstypische Speisen, Design im „Ruhrpott-Look“ sowie frische, saisonale und nachhaltig produzierte Lebensmittel aus dem Ruhrgebiet und Münsterland – das bietet in Zukunft der Regionalmarkt in Langenbochum. Das neue Format startet am 5. Mai auf der Kranzplatte. In kleiner Runde bieten dann an jedem ersten Samstag im Monat von 12 bis 18 Uhr Händler aus der Region ihre Waren an.
„Mit dem Regionalmarkt bedienen wir verschiedene Bedürfnisse gleichzeitig“, erklärt Projektentwickler Dr. Siegbert Panteleit. „Zum einen den Wunsch der Menschen, heutzutage wieder möglichst frische, nachhaltig produzierte Lebensmittel, die aus der Region auf kurzen Wegen zu ihnen kommen, zu kaufen. Zum anderen schließen wir damit Versorgungslücken im Stadtteil und stärken die lokale Wirtschaft, den Einzelhandel und das öffentliche Leben.“
Zum Auftakt hat beispielsweise der kleine Currykultur-Truck verschiedene Currywurst-Spezialitäten im Angebot. Getränkehändler „Nikutta“ aus Gelsenkirchen bringt lokale Biere wie das Borbecker Dampfbier mit. „Das Ganze ist zunächst als Testlauf gedacht“, erklärt Panteleit. „Wir starten in kleiner Runde und wollen kontinuierlich mehr Händlerinnen und Händler verschiedenster Art anlocken.“
Im Zuge des Stadtumbauprojekts „Aufbruch Nord“ soll der Regionalmarkt auch als Mittel dienen, den Standort Kranzplatte weiter zu beleben und zu stärken. Er knüpft an die kleinen Feierabendmärkte an, die im vergangenen Jahr von der Werbegemeinschaft Langenbochum bereits auf der Kranzplatte getestet wurden.
Nach Absprache mit dem Eigentümer soll es zukünftig auch möglich sein, den Innenraum des Gebäudekomplexes zu nutzen. Dort könnten bei schlechterer Witterung nicht nur die Kunden, sondern auch Händler mit sensiblen Waren oder ohne eigenen Wagen Unterstand finden.
„Neben dem Markt und seinem Angebot, geht es vor allem auch darum, den Menschen im Stadtteil neues öffentliches Leben und Treffpunkte zu bieten“, sagt Panteleit. Von der erhöhten Frequenz sollen dann schließlich auch die Einzelhändler oder Gastronomen am Standort profitieren. / Foto: Stadt Herten