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Die Zukunft hat schon begonnen
FUSSBALL. Das WM-Finale zwischen Frankreich und Kroatien kann sich Fußball-Deutschland am Sonntag entspannt anschauen – denn die DFB-Elf hat ja nun schon seit dem Vorrunden-Aus mit der WM 2018 nichts mehr zu tun. Die Fans der beiden Bundesliga-Revier-Klubs haben ohnehin längst aufs Heimatprogramm umgeschaltet – die Saison-Vorbereitung hat sowohl für Schalke als auch für den BVB begonnen.
Die Königsblauen verbrachten die ersten gemeinsamen Trainingstage der Saison in China, wo es eine Kombination aus Training, zwei Testspielen und jeder Menge PR-Aktivitäten gab. China soll ein Schalker Markt der Zukunft sein – die hat übrigens für die Königsblauen schon längst begonnen. Denn aktuell ist Schalke dabei, das Vereinsgelände am Berger Feld in Gelsenkirchen in einem so großen Stil umzubauen, dass die Schalker Chefetage von einem „Meilenstein“ spricht, der „vergleichbar mit dem Arena-Bau sei“.
Was passiert da eigentlich auf dem 200 000 qm großen Gelände, das zum Teil Schalke gehört und zum anderen Teil der Stadt Gelsenkirchen, die das Areal Schalke per Erbpacht überlassen hat? In zwei Bau-Projekten (Berger Feld I, Berger Feld II) will sich Schalke fit für die Zukunft machen. Mit einem Kostenvolumen von insgesamt 95 Millionen Euro werden u.a. ein ca. 5.000 Zuschauer fassendes Stadion für die U-Mannschaften, zehn neue Trainingsplätze und eine ca. 200 m lange Geschäftsstelle gebaut. Mittelpunkt eines neuen Schalker Begegnungszentrums auch an Nicht-Spieltagen soll das „Schalker Tor“ werden, dessen Mittelpunkt ein 19,04 m breiter Boulevard ist. Das ganze Vereinsleben soll sich demnächst an einem Ort abspielen: Knappenschmiede, der Profi-Bereich, Trainingsplätze, medizinische Versorgung, Geschäftsstelle, der große Besucher-Bereich und natürlich die Veltins-Arena als Spielstätte bzw. Multifunktions-Arena. „Alles spielt sich auf einem Gelände ab. Das gibt es sonst bei keinem anderen Verein in Europa“, weiß Architekt Ansgar Schulz, und S04-Aufsichtsratschef Clemens Tönnies sieht seinen Verein nun für die nächsten „15 bis 20 Jahre gerüstet“: „Andere Klubs kaufen für das Geld einen Spieler. Wir investieren lieber unter anderem in unseren Nachwuchs.“
Seit Montag können die Bagger nun auch ganz offiziell für das Projekt „Berger Feld II“ rollen: In einer Feierstunde unterzeichneten Schalke und die Konsortialbanken unter Führung der Sparkasse Gelsenkirchen den 56-Millionen-Euro-Kreditvertrag, der eine Laufzeit von 15 Jahren hat. 70 Millionen Euro soll „Berger Feld II“ kosten, 14 Millionen Euro steuert Schalke an Eigenkapital bei. Finanzvorstand Peter Peters: „Natürlich steigen dadurch unsere Verbindlichkeiten. Aber wir schaffen durch dieses Projekt ja auch neue Werte!“
Auch beim Schalker Nachbarn Borussia Dortmund hat die Zukunft begonnen – mit Sebastian Kehl und Trainer Lucien Favre hat der BVB zwei neue Charakter-Köpfe in seiner sportlichen Führung installiert, die den BVB nach der trotz der Champions-League-Qualifikation unbefriedigenden Vorsaison wieder nachhaltig auf Erfolgskurs bringen sollen.
Kehl, als Leiter der Lizenzspieler-Abteilung Bindeglied zwischen Mannschaft und Chefetage, ist den Dortmunder Fans aus seinen Spielerzeiten noch bestens bekannt. Auf Favre hingegen ist der BVB-Anhang neugierig: Der Schweizer gilt als exzellenter Fachmann, aber mitunter auch als schwieriger Typ. Bei seiner Präsentation war ihm anzumerken, dass ihm ein solcher Medienrummel eher suspekt ist. Ausdrücklich lobte er aber die „gelbe Wand“ auf der Dortmunder Südtribüne – deren Rückenwind wird auch Favre gern mitnehmen. –nn / Foto: NBM


Auf der Zielgeraden
KIEL/DATTELN. Auf dem Weg zum Saisonhöhepunkt der Rollkunstläufer – der Deutschen Meisterschaft Ende Juli in Bremerhaven – konnten die Sportlerinnen des TV Datteln 09 einen weiteren Meilenstein erfolgreich abhaken: Bei den Norddeutschen Meisterschaften in Kiel lief das Sextett aus der Kanalstadt vier Medaillen ein.
Die erste Medaille holte das Duo Hanna Michels und Finnja Teige (Schülerinnen B). Während beide Sportlerinnen im ersten Gegendreier wackelten, fanden sie geschlossen zurück zur gewohnten Stärke und beendete den Wettbewerb auf den Plätzen zwei und vier.
Hanna Michels hatte sich auch in der Kür für die Norddeutsche Meisterschaft qualifiziert – für sie der letzte Test vor der Deutschen Meisterschaft in Bremerhaven. Im Vergleich zur Landes konnte sie sich nochmal deutlich steigern – lediglich Doppel-Flip und Doppel-Lutz wollten ihr noch nicht mit vollen zwei Umdrehungen gelingen. Am Ende bedeutete das Platz fünf in einem starken Teilnehmerfeld.
Zum Dattelner Team gehörten außerdem Sina Pissarius und Maira Plaßmann. Die inzwischen schon alten Hasen machten es der Konkurrenz im Pflichtwettbewerb der Schülerinnen A nicht leicht und beanspruchten nach einem sehr guten Wettbewerb die Plätze zwei und drei für sich. „Sina hatte sogar ein Zehntel mehr Punkte als die Erstplatzierte Anne Sophie Schiefer aus Wolfsburg. Hier entschied jedoch die Majorität – eine 3:2 Entscheidung der Wertungsrichter“, so Patricia Schmitz.
Im Kürwettbewerb stand dann nicht nur die Leistung an sich im Vordergrund, sondern auch die richtige Taktik. In der langen Kür konnte Sina Pissarius an ihre Leistung aus der Kurzkür anknüpfen und überzeugte durch tolle Sprungkombinationen und einen Doppel-Rittberger, den sie zwar stürzte, der dafür jedoch die volle Umdrehung hatte. Zwar rutschte Jossy von Aaken aus Niedersachsen noch einen Platz vor, dennoch war die 13-Jährige mehr als zufrieden mit dem Ergebnis – insbesondere auch, weil sie in der Kombinationswertung nochmal Silber um den Hals tragen durfte. In den nächsten Tagen liegt der Fokus jetzt voll auf der Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften vom 18. bis 21. Juli in Bremerhaven. / Foto: TV09


Glückliche Gesichter
HERTEN. Viele fröhliche und glückliche Kindergesichter waren der schöne Lohn für die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer und Kampfrichter des SuS Bertlich: Sie hatten am vergangenen Wochenende das Mehrkampf-Stadtsportfest ausgerichtet.
„Sehr schön anzusehen war, wie die Kinder nach erfolgreich absolviertem Wettkampf stolz mit Urkunden, Mehrkampf-T-Shirts und die platzierten Athleten mit Medaillen nach Hause gingen“, freute sich Wolfgang Lange von SuS Bertlich. „Die Auszeichnungen, die Wertschätzung durch Ehrung aller 140 Athleten und das familiäre Umfeld waren sicherlich auch ein Grund, warum die zahlreichen Gastvereine immer wieder gerne mit ihren jüngsten und auch noch nicht so erfahrenen Athleten zu uns kommen“, so Lange. Er hofft, dass vielleicht in Zukunft durch die positiven Erlebnisberichte wieder mehr junge Athleten mit ihren Eltern und Trainern kommen.
Zwar hielten die hohen sommerlichen Temperaturen und zahlreichen andere Veranstaltungen kurz vor den Sommerferien viele Eltern mit ihren Kindern davon ab, nach Bertlich zu kommen, aber die zum ersten Mal in Bertlich durchgeführte „Kinder-Leichtathletik“ (KiLa) fand mit sieben Teams und 51 Athleten eine erfreuliche Resonanz. Am „klassischen“ Drei-/Vierkampf nahmen 89 Athleten teil.
In der KiLa gewann das (Gemeinschafts-) Team SuS Bertlich III (SuS Bertlich, LA SV Herten und LG Dorsten) mit Noah Folger, Kenan Cikla, Nick Helbig, Florian Tzschoppe, Max Ohl, Louis Knauth, Jan-Lukas Happel (LASV) und Lucas Hochkirchen (LGD) vor den Teams LC Westfalia Herne und SuS Bertlich II. „Die Regeln der KiLa lassen die Bildung von vereinsübergreifenden Teams zu“, erläuterte Vereinssprecher Wolfgang Lange.
Im Drei- und Vierkampf stachen besonders die herausragende Leistung von Doppel-Westfalenrekordler Marcel Reiff (M12) hervor.