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Alles schon mal dagewesen...
WM. Fußballfans wissen es: In Jahren mit einer geraden Jahreszahl ist die Zeit vom Ende der alten Bundesliga-Saison bis zum Beginn der neuen nicht ganz so schlimm – in diesen Jahren findet im Sommer ein großes Turnier statt. 2018 ist es die Weltmeisterschaft in Russland, die am Donnerstag mit der Partie des Gastgebers gegen Saudi-Arabien begonnen hat. Am Sonntag startet die deutsche Nationalmannschaft ins Turnier.
Gegner um 17 Uhr unserer Zeit ist Mexiko, gespielt wird im Stadion Luschniki in Moskau. Mexiko ist sicherlich der schwerste Gegner in der Gruppe F, in der sich außerdem noch Schweden und Süd-Korea befinden. Allerdings hat Deutschland, was WM-Spiele gegen Mexiko angeht, eine blütenweiße Weste: Dreimal traf man bislang auf die Amerikaner, dreimal ging das DFB-Team als Sieger vom Platz.
Bei der WM 1978 in Argentinien gab es in der ersten Gruppenphase einen 6:0-Kantersieg: Die Tore für die deutsche Elf schossen Dieter Müller, Hansi Müller sowie je zweimal Karl-Heinz Rummenigge und Heinz Flohe.
Spannender ging es schon im Viertelfinale der WM 1986 zu, als Deutschland erneut auf Mexiko traf – damals der Gastgeber. Nach 90 Minuten stand es im Stadion von Monterrey 0:0, auch die Verlängerung brachte keine Tore, sodass die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen musste. Klaus Allofs, Andreas Brehme, Lothar Matthäus und Pierre Littbarski zeigte sich nervenstark und verwandelten ihre Elfer, Torwart Toni Schumacher hielt zwei Schüsse der Mexikaner – am Ende stand es 4:1 für die DFB-Elf, die damit ins Halbfinale einzog.
Auch im dritten WM-Aufeinandertreffen der beiden Teams hatte Deutschland die Nase vorn. Bei der WM 1998 in Frankreich traf man im Achtelfinale aufeinander, und dieses Mal reichte die reguläre Spielzeit aus. Nachdem Luis Hernández die Mexikaner in der 47. Minute in Führung gebracht hatte, glich Jürgen Klinsmann in der 75. Minute aus, kurz vor Schluss gelang Oliver Bierhoff der 2:1-Siegtreffer (86.). Das war allerdings der letzte Sieg der Deutschen bei dieser WM: Im Viertelfinale war gegen Kroatien Schluss für „Bertis Buben“.
Nächster Gegner für das DFB-Team ist dann am kommenden Samstag (20 Uhr) Schweden. Gegen die Skandinavier musste Deutschland viermal ran, dabei stehen drei Siege und eine Niederlage zu Buche.
Die erste WM-Partie der beiden war das Viertelfinale 1934: Deutschland gewann 2:1 durch zwei Tore des Benrathers Karl Hohmann. Deutschland verlor im Halbfinale gegen die Tschechoslowakei und beendete das Turnier als Dritter.
Die zweite Begegnung entschieden die Schweden für sich: Bei der WM im eigenen Land 1958 trafen die beiden Teams im Halbfinale aufeinander. Im „Hexenkessel von Göteborg“ hieß das Ergebnis am Ende 3:1 für die Schweden. Zwar war Deutschland in der 24. Minute durch Hans Schäfer in Führung gegangen, brach dann aber ein und kassierte drei Tore der Gastgeber. Schweden verlor das Finale gegen Brasilien, Deutschland unterlag im Spiel um Platz drei gegen Frankreich – und weil man in Deutschland die lautstarken schwedischen Fans in Göteborg als „unfair“ empfunden hatte, wurde in vielen deutschen Restaurants die damals beliebte „Schwedenplatte“ von der Speisekarte gestrichen...
Friedlicher ging es beim WM-Spiel 1974 in Düsseldorf zu. Gastgeber Deutschland siegte in der zweiten Gruppenphase des Turniers mit 4:2 – die Tore für Deutschland schossen Wolfgang Overath, Rainer Bonhof, Jürgen Grabowski und Uli Hoeneß per Foulelfmeter. Deutschland holte sich anschließend bekanntlich den WM-Pokal.
Auch das bislang letzte WM-Spiel gegen Schweden fand in Deutschland statt: Beim „Sommermärchen“ 2006 war das Achtelfinale zwischen den beiden Teams schnell entschieden. Lukas Podolski schoss in der 4. und in der 12. Minute die beiden Tore zum 1:0 und 2:0 – dabei blieb es. Schweden schied aus, Deutschland beendete die WM als Dritter. / Foto: NBM


Huub Stevens‘ neue Aufgabe
GELSENKIRCHEN. Harmonisch lief sie ab, die diesjährige Schalker Mitgliederversammlung  – kein Wunder, nach der Vizemeisterschaft war die Stimmung bei den Schalke-Mitglieder in der Arena richtig gut.
„Wir können stolz auf das sein, was wir in der vergangenen Saison erreicht haben. Die Schalker Tugenden sind wieder auf dem Platz zu sehen“, zog Schalke-Boss Clemens Tönnies eine positive Bilanz, ohne jedoch bei aller Freude und Genugtuung gleichzeitig auch warnend den Finger zu heben: „Leipzig und Köln haben sich im vergangenen Jahr für den internationalen Wettbewerb qualifiziert und dann aber beide eine enttäuschende Saison gespielt.“
Doch in der Arena überwog die Freude über das Erreichte, was auf Schalke bei Mitgliederversammlungen gern mit weiteren guten Nachrichten verbunden wird. So verlängerten Torhüter Ralf Fährmann und Abwehrspieler Matija Nastasic ihre Verträge vorzeitig bis zum 30. Juni 2022.
Dass es Manager Christian Heidel gelang, Nastasic weiter an Schalke zu binden, ließ aufhorchen. Denn der Serbe hätte aufgrund einer Ausstiegsklausel schon in diesem Jahr wechseln können.
Bei Fährmann, dessen Vertrag ohnehin noch bis zum 30. Juni 2020 gelaufen wäre, ging die Initiative vom Torhüter aus. „Er kam zu mir. Das ging verhältnismäßig schnell über die Bühne“, verriet Heidel. Der gebürtige Chemnitzer Fährmann dürfte damit seine Karriere auf Schalke beenden – beim Ablauf seines neues Vertrages wäre er kurz vor dem 34. Geburtstag.
Eine zweite Karriere bei den Königsblauen startet dagegen Huub Stevens. Schalkes Jahrhunderttrainer wurde wie erwartet von dem Mitgliedern mit großer Mehrheit in den Aufsichtsrat gewählt. „Ich hatte schon eine bestimmte Spannung in mir, als ich auf die Bühne musste. Da oben steht man nicht jeden Tag und hält eine Rede. Bisher saß ich immer unten“, erzählte der 64-Jährige schmunzelnd. / Foto: NBM


Gute Leistungen trotz Hitze

OER-ERKENSCHWICK. Bei hochsommerlichen Temperaturen und schwülem Wetter machten sich am vergangenen Wochenende sieben Athleten des SuS Bertlich auf den Weg nach Oer-Erkenschwick – dort fand das 19. Allianz-Hillebrand-Meeting statt.
Aus der Trainingsgruppe U14 gingen Neele Pasing, Finn Kipar, Samuel Franke-Göhausen, Marcel Reiff und Maximilian Stasch an den Start. Das Jungen-Quartett, bestehend aus Maximilian, Samuel, Finn und Marcel, begann gleich mit der 4 x 75 m-Staffel und lief, mangels Teilnehmer, gegen die Uhr. Der Test vor den Kreis-Staffelmeisterschaften zeigte, dass an der ein oder anderen Stellschraube noch gedreht werden kann.
Obwohl bei den Mädchen, wegen diverser Termine, keine Staffel zu Stande kam, ließ es sich Neele nicht nehmen, am Hochsprungwettbewerb und dem 75 m-Sprint teilzunehmen. Sie überquerte die Latte bei 1,25 m und sicherte sich nicht nur einen Podestplatz, sondern erzielte auch eine neue persönliche Bestleistung. Beim Sprint zeigte sie eine konstante Leistung, mit der sie ebenfalls einen Platz auf dem Treppchen erringen konnte.
Auch Finn, Samuel, Maximilian und Marcel zeigten sich beim Sprint über 75 m in herausragender Form und setzten teilweise neue Marken. Bei Maximilian und Samuel musste letztlich das Zielfoto den Einlauf um 0,01 s über Platz 2 und 3 in der Altersklasse M 12 entscheiden.
Marcel Reiff zeigte im Kugelwettbewerb eine gute Leistung. Trotz der Hitze zeigte er Stehvermögen und ließ seinen Mitbewerbern mit der 3 kg-Kugel und einer Weite von knapp 11,80 m keine Chance.