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(K)eine Sache der Logik
BUNDESLIGA. Im Prinzip ist die Sache ganz einfach: Der bislang noch ungeschlagene und durch die Saison rauschende Tabellenerste reist zum Tabellenzwölften, dem in der Bundesliga in dieser Saison bislang noch nicht allzu viel geglückt ist. Also: Klare Sache für den Spitzenreiter. Logisch.
Wenn dieser Spitzenreiter allerdings Borussia Dortmund heißt und der erwähnte Tabellenzwölfte Schalke 04, dann ist es längst mehr keine Sache der Logik. Denn in so einem Revier-Derby zählt halt nicht mehr, was vorher war. Die 90 Minuten sind völlig unabhänig davon zu betrachten, quasi eine eigene Welt für sich.
Wer wüsste das besser als die beteiligten Vereine selbst? Schließlich ist die Geschichte des Revier-Derbys so aufregend, so vielfältig, dass sich damit Bücher füllen lassen. Und man muss gar nicht erst an den legendären Hundebiss im Stadion Rote Erde erinnern, der Schalkes Verteidiger Friedel Rausch in den schmerzhaften Wahnsinn trieb und den die Königsblauen im Rückspiel mit einem Aufgalopp von Löwen aus dem Löwenpark Westerholt konterten – es reicht ein kurzer Rückblick auf die vergangene Saison, um die Faszination des Revier-Derbys zu erklären.
25. November 2017: Schalke ist gerade dabei, in Dortmund unterzugehen. In der Halbzeit steht es schon 4:0 für Dortmund, Schalkes Fans frösteln vor Sorge. Es soll S04-Anhänger geben, die das Stadion in der Halbzeit verlassen und eine Kirche aufgesucht haben, um dort eine Kerze dafür anzuzünden, dass es nicht zweistellig wird...
Soweit die Legende. Tatsache ist, dass sich das Blatt nach dem Seitenwechsel total wendet. Nun spielen die Königsblauen den plötzlich komplett hilflosen BVB an die Wand – Trainer Peter Bosz, der kurz danach gehen muss, schaut konsterniert zu, wie aus dem stattlichen 4:0-Vorsprung in letzter Sekunde ein 4:4 wird. Und keiner weiß, was passiert wäre, hätte das Spiel noch ein paar Minuten länger gedauert...
Aber lassen wird das. So oder so ging diese Partie in die Geschichtsbücher ein, in den Schalker Chroniken wird sie sogar einen Ehrenplatz bekommen. Spätestens seit dem „blauen Wunder von Dortmund“ hat S04-Trainer Domenico Tedesco einen dicken Stein im Brett bei den S04-Fans, zumal Schalke auch das Rückrunden-Spiel auf Schalke souverän mit 2:0 gewann.
Vergangenheit. Das zählt nicht mehr. Es gibt neue Vorzeichen: Unter Trainer Lucien Favre gewinnt der BVB nicht nur, er spielt auch tollen Fußball. „Aber ich glaube nicht, dasss Dortmund ungeschlagen durch die ganze Saison kommt“, prophezeit S04-Manager Christian Heidel. Und wer wäre aus seiner Sicht wohl geeigneter, dem BVB die erste Niederlage beizubringen, als Schalke?
Logisch wäre das natürlich nicht, der BVB ist einfach besser drauf. Zumal bei Schalke fast der komplette Sturm verletzt ausfällt. Aber von Logik hält das Revier-Derby traditionell nicht allzu viel. Dazu gab es in den bisherigen 152. Pflichtspiel-Derby zu viele Skurilitäten.
Die nächsten schon heute in der Veltins-Arena? / Foto: NBM


7.751,4 Kilometer im Dauerregen
HERTEN. 533 Teilnehmer und Dauerregen – nachfolgend weitere Eckdaten zu den 106. Bertlicher Straßenläufen, die am vergangenen Wochenende stattfanden:
Teilnehmer am Start: 533 (850 m-Lauf 42; 5 km-Lauf 93; 7,5 km-Lauf 82; 10 km-Lauf 77; 15 km-Lauf 67; Halbmarathon 98 (Kreismeisterschaft FLVW-Kreis Recklinghausen); 30 km-Lauf 27; Marathon 47.
Es wurden insgesamt 7.751,4 Kilometer in 684:55:18 Stunden von allen Teilnehmern gelaufen und gewalkt.
Schnellster Teilnehmer mit 17,8 km/h war Murat Celik vom Ayyo Team Essen über die 5 km-Distanz.
Die teilnehmerstärksten Laufgemeinschaften: 1. Erler Sportgemeinschaft (15), 2. LG Dorsten (10), 3. Recklinghäuser LC (10), SuS Bertlich (52/Veranstalter).
Die teilnehmerstärksten Orte: 1. Herten 85 (inkl. SuS Bertlich); 2. Gelsenkirchen (53), 3. Recklinghausen (44).
Weiteste Anreise: Ajitkumar C. Jakkannavar aus Pune/Indien (aktuell zu Besuch in Deutschland) sowie Marie Noelle Lamer und Daniel Freis aus Varangevolle/Frankreich (extra für den Marathon angereist).
Älteste Teilnehmer: Adolf Nowak, Dawnrunners Buer, Jg. 1939, 7,5 km; Hermi Staubermann, LA SV Herten, Jg. 1940, 7,5 km.
Jüngste Teilnehmer: Mats Oembski, Citybasket RE, Jg. 2013, 850 m (stellvertretend für sechs Jungen); Pia Stella Hirche, SuS Bertlich, Jg. 2013, 850 m.
Wetter/Sonstiges: Um 10 Grad Celsius, Dauerregen.
Nächster Bertlicher Straßenlauf: 17. Februar 2019.
Mehr Infos und Ergebnisse im Internet auf www.bertlicher-strassenlaeufe.de.