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Schild gibt Auskunft
über Partnerstädte
BERLINER
PLATZ. Wer sich in Zukunft darüber informieren möchte, zu welchen Städten in
Europa und darüber hinaus Oer-Erkenschwick eine Städtepartnerschaft unterhält,
der kann dies auch auf dem Berliner Platz tun.
Dort wurde jetzt ein Schild aufgestellt, das nicht nur auf die
Partnerstädte hinweist, sondern auch noch Auskunft darüber gibt, wie weit diese
Orte (Luftlinie) entfernt sind.
Oer-Erkenschwick unterhält seit vielen Jahren partnerschaftliche Kontakte zu
Halluin (Frankreich), North-Tyneside (England), Lübbenau (Spreewald), Kocevje (Slowenien),
Oba (Türkei) und Pniewy (Polen). „Über diese guten Kontakte sind wir zu Recht
stolz. Dies soll auch das neue Schild verdeutlichen. Es ist für alle unsere
Bürger und für Besucher unserer Stadt zugänglich“, machte Bürgermeister Achim
Menge deutlich. Das neue Schild, das in dieser Woche von Mitarbeitern des
Baubetriebshofs auf dem Berliner Platz, ganz in der Nähe des Kreisverkehrs,
aufgestellt wurde, besteht aus Pfeilen mit dem Namen der Partnerstädte, die in
alle Himmelrichtungen zeigen. Gleichzeitig werden auch die Entfernungskilometer
angegeben. Da die große gelbe Hinweistafel auf der Ludwigstraße unmittelbar vor
der Einmündung in den Kreisverkehr in Kürze wegen neuer Vorschriften eh versetzt
werden muss, sei das neue Schild mit den Partnerstädten in Zukunft noch besser
zu sehen, so Achim Menge. Zur feierlichen Enthüllung konnte er übrigens auch
Vertreter aller partnerschaftlichen Freundeskreise begrüßen. Die zeigten sich
hoch erfreut über das neue Schild. Gleichzeitig konnten sie vom Bürgermeister
ein dickes Lob für die von ihnen geleistete Arbeit in Sachen Städtepartnerschaft
einheimsen./
Volkstrauertag
GEDENKTAG. Der Volksbund Deutsche
Kriegsgräberfürsorge und Bürgermeister Hans-Joachim Menge laden auch in diesem
Jahr wieder die heimischen Vereine und Verbände wie auch die gesamte Bevölkerung
dazu ein, an den Gedenkfeiern zum Volkstrauertag teilzunehmen.
Die Gedenkstunden in Rapen und Oer finden
bereits am heutigen Samstag statt. In Oer beginnt der Gottesdienst in der
Pfarrkirche
St. Peter und Paul um 17 Uhr. Anschließend geht es vom Dorfplatz aus
gemeinsam zum Ehrenmal.
Dort singen der Frauenchor und der Kirchenchor Christus-König. Heinz
Gregel wird, ebenso wie später auch in Rapen, auf der Trompete spielen. In der
Pfarrkirche „St. Marien“ in Rapen beginnt die Sonntagvorabendmesse um 18.30 Uhr.
Anschließend wird die Gedenkstunde zum Volkstrauertag durchgeführt. Hier singen
gemeinschaftlich die Kirchenchöre von St. Marien und St. Josef. Am morgigen
Sonntag findet dann um 10.30 Uhr die zentrale Gedenkfeier am Ehrenmal im
Stimberg-Stadion statt. Musikalisch wird diese Gedenkstunde von der
Bergwerkskapelle Haard und einer Gemeinschaft aller Oer-Erkenschwicker Chöre
begleitet. Die Ansprachen hält Bürgermeister Achim Menge. Zum Abschluss erfolgt
unter den Klängen von „Ich hatt' einen Kameraden“ die Kranzniederlegung.
ARD übernimmt Krenz-Interviews
OER-ERKENSCHWICK. Die Oer-Erkenschwicker
Schlagersängerin Ellen Krenz befindet sich weiter auf der Erfolgsspur. Die ARD
hat sich jetzt entschlossen, die Interviews mit dem sympathischen Gesangstar
rückwirkend in die ARD-Mediathek zu übernehmen. Damit sind ihre Interviews,
gleichgültig ob sie beim MDR, beim SWF oder beim WDR ausgestrahlt werden, auch
im Internet zu hören. Einen weiteren Erfolg konnte die Sängerin beim 46 Stunden
dauernde „Schlagermarathon“ des SWR 4 einfahren. Die Hörer, die auswählen
durften, welche Schlager bei der mit 555 Titeln längsten deutschen Hitparade
gespielt werden, entschieden sich gleich für neun ihrer Lieder.
Sportverband ehrt Sportler
FEIERSTUNDE. Der Stadtsportverband
Oer-Erkenschwick ehrt am kommenden Freitag, 21. November, wieder erfolgreiche
Sportlerinnen und Sportler sowie verdiente Funktionäre aus den Sportvereinen der
Stimbergstadt. Die Feierstunde findet in der Aula des Willy-Brandt-Gymnasiums
statt. Dabei werden die erfolgreichen Kinder und Jugendlichen um 17 Uhr
ausgezeichnet. Die Ehrung der Erwachsenen beginnt um 19.30 Uhr.
Das neue Stadtprinzenpaar der KG Blau–Weiß am Stimberg vorgestellt
KARNEVAL.
Erkenschwicker Narrenvolk wird in der neuen Session von Gerd III. und Petra IV.
(Schmülling) regiert. Pünktlich zum Karnevalsauftakt am 11.11. wurde das neue
Stadtprinzenpaar von der KG Blau-Weiß am Stimberg und Bürgermeister Achim Menge
der Öffentlichkeit präsentiert. Die neuen Regenten, die die Nachfolge von Frank
II. und Petra III. (Schneider) antreten, werden im Rahmen einer großen
Proklamation am Samstag, 10. Januar, in der Stadthalle Oer-Erkenschwick
offiziell inthronisiert. Dem neuen stehen Chef-Adjutant Hartmut Spitzer und
Erika Marnitz als Hofdame zur Seite. Im Rathaus vorgestellt wurde mit Lars I. (Hüser)
und Theresa I. (Riering auch das neue Kinder-Stadtprinzenpaar. Sie lösen am
Karnevalssonntag, 22. Februar, die bis dahin noch amtierenden
Nachwuchs-Tollitäten Lucas I. (Schuldt) und
Janina
I. (Engelskirchen) ab.
Das Bild (l.) zeigt die künftigen und die noch amtierenden Tollitäten mit ihrem
Gefolge zusammen mit Bürgermeister Achim Menge, dem KG-Vorsitzenden Wolfgang
Marnitz sowie dem Schirmherrn des Kinderkarnevals, Andreas Krebs./
Grundlehrgang dauert 160 Stunden
FEUERWEHR.
Ihr Ziel ist es, einmal Truppmann oder Truppfrau bei der Freiwilligen Feuerwehr
zu werden. Bis es allerdings soweit ist, müssen 14 Floriansjünger aus
Oer-Erkenschwick, Datteln und Castrop-Rauxel zunächst einen 160 Stunden
umfassenden Grundlehrgang mit Erfolg überstehen.
Dieser Grundlehrgang
erstreckt sich über insgesamt vier Module à 40 Stunden. Der dritte Teil dieser
Ausbildung fand jetzt in Oer-Erkenschwick statt. Unter der Leitung des örtlichen
Wachleiters Uwe Vogel ging es dabei um das Erlernen des Umgangs mit Schläuchen
und Stahlrohren in Theorie und Praxis sowie des einsatztaktischen Vorgehens,
beispielsweise bei Wohnungsbränden.
Am Ende konnten folgen
Feuerwehrleute ihre Urkunde für die bestandene Prüfung in Empfang nehmen:
Hendrik Hesselmann, Carina Holtmann, Benjamin Neumann, Maik Schäpertöns, Carsten
Wieck (Löschzug Erkenschwick); Deborah Hölscher, Jan Pelzer (Löschzug Rapen);
Jan Tschersich (Löschzug Oer); Christian Fichtner, Annemarie Hillenbrand, Anna
Müschenborn, Julian Wiggelinghoff (Löschzug Horneburg); Alexander Gladisch und
Philipp Mondrik (Löschzug Castrop).
Bürgermeister Menge trifft Minister Wittke
BESUCH.
Zu einem Meinungsaustausch trafen sich jetzt Oer-Erkenschwicks Bürgermeister
Achim Menge (rechts) und der Minister für Bauen und Verkehr, Oliver Wittke
(links), in Düsseldorf. Das Stadtoberhaupt nutzte diese Gelegenheit, um den
Minister ausführlich über den aktuellen Stand der örtlichen Stadtentwicklung zu
informieren. Nach dem Gespräch zeigte sich Achim Menge sehr zufrieden: „Wir
haben insbesondere das Thema ‚Soziale Stadt' für den Ortsteil Rapen erörtert.
Hier hat uns Oliver Wittke konkrete fachliche Hilfestellung seines Ministeriums
für dieses Projekt zugesichert.“.
Ärger und Absage
STADTHALLE.
Es ist in der Showbranche durchaus nichts Ungewöhnliches, dass Künstler ihre
Gastspiele „auf dem Land“ wegen (lukrativerer) TV-Auftritte kurzfristig absagen
oder verschieben. Nun hat allerdings ein Veranstalter den Spieß einmal
umgedreht. Klaus Skodell, Geschäftsführer der Stadthalle in Oer-Erkenschwick,
sagte kurzerhand das am kommenden Donnerstag geplante Konzert von Sänger Mark
Medlock ab. Stein des Anstoßes: eine Bühnenanweisung, die Zusatzkosten von rund
7.000 Euro verursacht hätte.
Noch vor einigen Wochen war die Freude bei Klaus Skodell groß, mit
Mark Medlock den Gewinner der vierten Staffel von „Deutschland sucht den
Superstar“ (RTL) für ein Konzert in Oer-Erkenschwick verpflichtet zu haben. Der
Vertrag war unter Dach und Fach, die Werbemaschinerie lief an. Das änderte sich
aber schlagartig, als Anfang Oktober die so genannte „Bühnenanweisung“ – sie
beinhaltet technische und sonstige Anforderungen, die von Veranstalter zu
erbringen sind – ins Haus flatterte.
Klaus Skodell verschlug es die Sprache: „Solche Bühnenanweisungen
sind für uns ganz normal. Und wir sind auch stets bemüht, dem Künstler so viele
Wünsche wie möglich zu erfüllen. In diesem Fall war der Inhalt allerdings maßlos
übertrieben. So etwas habe ich selbst bei echten Stars wie Harald Junke oder
Montserrat Caballe noch nicht erlebt.“
Skodell überschlug die Forderungen und kam zu dem für ihn
ernüchternden Ergebnis, dass allein die Bühnenanweisung (Catering,
Sicherheitspersonal, etc.) Mehrkosten von rund 7.000 Euro verursachen würde.
„Was zuviel ist, ist zuviel“, dachte sich der Hallenmanager und sagte das
Konzert kurzerhand ab.
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